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#1 04.05.2005 10:09:22

Gast
Gast

Archlinux ist buggy!?

Hallo

Wie ich bereits festgestellt habe, bin ich wohl nicht der einzige, der daß so empfindent.

Jedenfalls kann es unter Arch schon recht leicht vorkommne, daß nach einem Pacman -Syu irgendetwas nicht mehr geht. Bei mir ging z.B. aufeinmal der Sound nicht mehr und sonstige Kleinigkeiten.

Das finde ich sehr schade, da ich sonst Arch-Linux (Idee + Struktur) klasse finde (Slackware ist bis auf Paketmanager wohl ähnlich). Aber die oben angsprochenen Mängel stören mich schon, so daß ich am überlgen bin die Disti zu wechseln.

Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?

Hier mal 2 Meinungne die ich noch gefunden habe:
http://www.forum-3dcenter.org/vbullet...ostcount=5

http://www.forum-3dcenter.org/vbullet...stcount=15

#2 04.05.2005 10:53:43

finrik
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

Stimmt, mein Sound geht auch nicht mehr. Habs noch gar nicht bemerkt. Woran lag es bei dir?

Arch ist sicher keine Distribution, die man installiert und das wars dann. Man muß immer mit ihr "arbeiten". Bis jetzt hab ich keine bessere gefunden, aber wenn du eine kennst, die genauso schnell und einfach aktuell zu halten ist, nur her damit wink

#3 04.05.2005 11:13:56

Gast
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

Slackware? Ubuntu? Gentoo?

Das Soundproblem? Danach habe ich noch nicht geschaut.

Der Post ist gut:

Bei Arch ist's immer etwas Glückssache. Arch Linux patcht Pakete nicht (höchstens den Kernel oder ein eigenes Archlinux-Wallpaper für KDE ...), wenn eine Applikation nicht mehr läuft, liegt's zu 99% an einem Upstream-Bug in der Applikation selbst.

Leider rutschen immer wieder mal fehlerhafte Pakete ins Archlinux-System. Die Maintainer testen Sachen bei weitem nicht so ausgiebig wie z.B. bei Debian. Sachen werden schnell eingepflegt und dann schaut die Community, ob's läuft. Aktuelles Beispiel wäre GnuPG, welches schon in der Version 1.9 in extra drin ist, obwohl's von den GPG-Leuten selbst als "unstable development release" angesehen wird.

Manche Leute haben damit selten bis nie Probleme. Mir ist das System auch noch nie "kaputt" gegangen. Aber wer eine "stabile" Distribution will, sollte sich eventuel wirklich nach Alternativen umschauen ... oder halt bei jedem Update nachschaun, WAS denn upgedated wird und ob man updaten will. Ich bin mitlerweile so weit, dass ich praktisch nur noch Pakete mit -2 oder höher im Paketnamen einpflege, wenn mir die Applikation wichtig ist ... -1 hat doch ab und an unangenehme Bugs drin.

#4 04.05.2005 11:55:22

finrik
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

Slackware: Haben die auch so einen Paketmanager wie pacman?
Gentoo: Hab keine Lust zum kompilieren wink
Ubuntu: Wäre wohl noch die beste Wahl, aber man hört auch nicht immer nur gutes in der letzten Zeit und so schnell wie Arch ist es sicher auch nicht.

#5 04.05.2005 12:06:30

Pierre
Entwickler

Re: Archlinux ist buggy!?

Nun, das Soundproblem kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte bisher einmal ein Problem mit KDE, daß nach einem Update nichtmehr funktionierte. Seitdem werden größere und wichtige Pakete erst in Testing genauer unter die Lupe genommen.

Ich kann nur sagen, daß die Stabilität immer besser wird (Arch ist noch sehr jung!). Insgesamt ist es aber sehr vorteilhaft, daß Arch immer die aktuellen Pakete nimmt und nicht versucht alte zu patchen. Aus meiner Erfahrung kann ich z.B. sagen, daß Debian Sarge, vor allem mit KDE deutlich mehr Probleme macht als Arch.

Die letzten Monate waren für mich eher langweilig, da das System schon lange ohne Konfigurationsänderungen stabil läuft.

Natürlich gibt es hin und wieder Probleme, die nicht unbedingt sein müssen, wie z.B. die Aktuallsierung von flac, nach der XMMS und andere Player nicht mehr funktionierten. Allerdings wurde das sehr schnell behoben. Fehler die lange bestehen gibt es eigentlich nicht.

Eine Distribution, die aktuell und stabil ist, gibt es wohl nicht. Arch ist mehr eine, die stets aktuell ist und mögliche Fehler aber auch schnell behebt.

Da die Zielgruppe von Arch aber erfahrende Benutzer mit Desktopsystemen ist, sehe ich da eigentlich kein Problem. Bei Arch auf einem Server, der möglichst immer verfügbar sein muß, sollte man vorsichtiger sein.

Ich selbst habe nach den Problemen mit KDE und Co auch andere Distributionen ausprobiert (Mandrake, Fedora, SuSE, Ubuntu, Debian...); das hat mich aber nur darin bestärkt, daß Arch für mich die momentan beste Lösung ist. Es ist aktuell und einfach.

Offline

#6 04.05.2005 12:23:02

Gast
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

Slackware: Haben die auch so einen Paketmanager wie pacman?
Gentoo: Hab keine Lust zum kompilieren wink
Ubuntu: Wäre wohl noch die beste Wahl, aber man hört auch nicht immer nur gutes in der letzten Zeit und so schnell wie Arch ist es sicher auch nicht.

Die Config-Files von Ubuntu/ Debian sind wohl weniger gut durchdacht. Auch das Sources zusammensuchen nervt.

Aber ich bin mir nicht sicher ob Arch wirklich schneller als Ubuntu ist. Ich denke das es eher umgekehrt ist, denn bei Arch gibt es keine optimierten Kernel, sondern nur i686. Bei Debian/Ubuntu kannst du auch ein K7-Image laden kannst.

Die allgemeine i686 Optimierung bringt wohl eher wenig - bis garnichts.

#7 04.05.2005 12:33:01

Pierre
Entwickler

Re: Archlinux ist buggy!?

Naja, den Kernel kompiliert man eh selbst. Und naja, der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Arch und Debian ist teilweise dramatisch. (z.B. Startzeit und Geschwindigkeit von KDE;auf älteren Rechner sehr schön zu beobachten)
Aber die i686-Optimierung ist nicht das größte Pro-Argument. wink

Offline

#8 04.05.2005 12:39:22

Gast
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

Hast du schonmal Gentoo ausprobiert? Wie sieht es da mit den Config-Files aus...

Slackware ist wohl Arch ziemlich ähnlich. Allerdings gibt es kein Pacman. Schonmal getestet?

http://www.osnews.com/story.php?news_id=8761

#9 07.05.2005 00:49:28

DataButcher
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

Evtl. war ein Kernel-Update dabei. Bin beim Booten eines selbst erstellten Kernels ebenfalls auf das Problem gestoßen, dass beim Laden der Soundmodule nur Fehlermeldungen hagelten. Geholfen hat ein alsaconf-Aufruf!
Probiert's einfach einmal aus, als root alsaconf auf Konsole zu starten.

#10 07.05.2005 10:14:30

piet
Mitglied

Re: Archlinux ist buggy!?

Slackware ist wohl Arch ziemlich ähnlich. Allerdings gibt es kein Pacman. Schonmal getestet?

Ich nutze (unter anderem) Slackware 10.1, gefällt mir sehr, wobei ich mich immer noch nicht für ein Distribution entscheiden konnte.
Aber, Arch ist Slackware ziemlich ähnlich wink
Denn Slackware ist schließlich die älteste noch existierende Distribution.
Sie scheinen sich aber wirklich ziemlich ähnlich zu sein, BSD Style Init, KISS usw ...

Pacman gibts zwar nicht, aber diverse andere Möglichkeiten ....
siehe
http://wiki.unixboard.de/index.php/Sl...Management
die sind aber glaube ich alle nicht Bestandteil von Slackware.
Ich bin aber auch nicht so der Versionsjunkie lol

Offline

#11 07.05.2005 14:02:36

FJO
Mitglied

Re: Archlinux ist buggy!?

Ich denke um mit Gentoo glücklich zu werden muss man explizit eine Quelltextdistribution wünschen. Als solche bin ich mit Gentoo sehr zufrieden. Probleme wie die weiter oben geschilderten hatte ich bei Gentoo lange nicht mehr. Auch die Dateisystemstruktur und die Organisation der Konfigurationsdateien gefällt mir recht gut. Auf der anderen Seite muss man aber eben auch damit leben können das eine KDE Installation auch mal 12 Stunden braucht. (Ok, es gibt auch vorkompilierte Pakete, aber das ist nicht die Idee von Gentoo)

Debian ist sehr stabil und gut getestet, dafür dauert es meist sehr lange bis Pakete aktualisiert werden. So richtig glücklich bin ich mit Debian früher nicht geworden. Es kommt aber immer darauf an, was einem selbst wichtiger ist.

Offline

#12 08.05.2005 01:03:53

gast
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

Slackware ist wohl Arch ziemlich ähnlich. Allerdings gibt es kein Pacman. Schonmal getestet?

Ich nutze (unter anderem) Slackware 10.1, gefällt mir sehr, wobei ich mich immer noch nicht für ein Distribution entscheiden konnte.
Aber, Arch ist Slackware ziemlich ähnlich wink
Denn Slackware ist schließlich die älteste noch existierende Distribution.
Sie scheinen sich aber wirklich ziemlich ähnlich zu sein, BSD Style Init, KISS usw ...

Pacman gibts zwar nicht, aber diverse andere Möglichkeiten ....
siehe
http://wiki.unixboard.de/index.php/Sl...Management
die sind aber glaube ich alle nicht Bestandteil von Slackware.
Ich bin aber auch nicht so der Versionsjunkie lol

Ups... gibt ja emerge und apt-get für slackware smile

Aber hat man dann überhaupt genug pakete zur verfügung?

#13 08.05.2005 09:22:01

piet
Mitglied

Re: Archlinux ist buggy!?

Aber hat man dann überhaupt genug pakete zur verfügung?

Äh, keine Ahnung, bin, wie schon gesagt/geschrieben, nicht der Versionsjunkie ... -> die jeweils aktuelle Slackware-Version genügt mir.

Von http://emerde.freaknet.org/.

Emerde is the port of Gentoo's portage system that installs, removes, updates,
maintains your system rapidly and easily. Furthermore on Slackware distribution it
cooperates with the Slackware's db and allows to install .tgz files directly, using
dependences checking.

Sprich, es greift auf die Slackware-Mirrors zu.

Bei den anderen, habe ich so schnell nichts gefunden.

Offline

#14 08.05.2005 09:39:54

Gast
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

beim Laden der Soundmodule nur Fehlermeldungen hagelten. Geholfen hat ein alsaconf-Aufruf!
Probiert's einfach einmal aus, als root alsaconf auf Konsole zu starten.

Bei mir leider nicht sad

#15 11.05.2005 10:05:09

inbreed
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

ich bin zwar arch-neuling, doch probleme jeglicher art blieben bisweilen aus.

der Sound versteckte sich bei mir nur einst hinter den einstellungen, aumix -L und gut wink

#16 12.05.2005 09:27:05

gast
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

sound geht bei mir - allerdings kommen die fehlermeldungen mit fehlenden modulen trotzdem noch

#17 11.07.2005 22:31:41

Gast
Gast

Re: Archlinux ist buggy!?

ich benutze arch linux jetzt schon eine ganze weile und habe noch nie probleme mit paketen aus dem current bzw. extra repository gehabt. dass arch linux seine pakete nicht patcht stimmt schlicht und ergreifend nicht! und dass nach einem pacman -Sy manche sachen nicht mehr funktionieren liegt wohl daran dass manche leute nicht lesen können / wollen. in machen fällen existieren nach dem upgraden neue konfigurationsdateien, und pacman sichert die alten unter *.pacsave - jedoch wird man darauf auch hingewiesen!

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