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#1 25.03.2020 20:31:53

stegue
Mitglied

SSD nicht auffindbar

Hallo zusammen,
ich habe ein paar Jahre Arch auf meinem Laptop genutzt. Diesen habe ich jetzt gegen einen Neuen ersetzt. Da hier eine 1TB-SSD verbaut ist, wollte ich ein Dual-Boot-System bauen.

Ich habe die Anleitung aus dem archlinux.org-Wiki genutzt. Keyboardlayout und Netztwerk funktionieren, der check, ob via UEFI gebootet wurde, zeigt auch keine Fehler.

Allerdings finden weder lsblk noch die Partitionierungsprogramme (fdisk, parted, cfdisk) die SSD, sondern zeigen mir lediglich den USB-Stick mit dem Livesystem an.

Ich habe im Netz gesucht, Bekannte befragt, aber keine Lösung gefunden. Außerdem weiß ich gar nicht mehr, wo ich anfangen sollte zu suchen.

- Secureboot ist deaktiviert
- lsblk findet nur den Stick
- UEFI lässt sich im BIOS nicht deaktivieren (das hätte wohl auch zur Folge, dass sich Windoews nicht mehr starten liesse)
- TPM zu deaktivieren hat nichts gebracht

Bin für sachdienliche Hinweise dankbar

Steffen

Offline

#2 25.03.2020 21:17:06

GerBra
Mitglied

Re: SSD nicht auffindbar

Zwei Dinge, die mir einfallen:

a) Schau nach, ob dein Windows beim Herunterfahren Hibernation macht und/oder "Fastboot" aktiviert ist. Diese Methoden verhindern manchmal den Zugriff auf Geräte von "außerhalb", also evtl. auch auf die SSD vom Linux-Bootmedium. Beides (wenn aktiv) in Windows mal ausschalten und "normal" herunterfahren lassen. (Wie das zu tun ist kann ich dir nicht sagen...)

b) Schau im BIOS/UEFI-Menü, ob für die Platte/Controller AHCI als Zugriffsmodus verwendet. Wenn nicht, dann testweise anstellen und im Linux-Bootmedium prüfen ob dann die SSD gefunden wird. Falls dies nicht auf AHCI stand, sondern ggf. (Fake)Raid, dann wird wahrscheinlich dein Windows nicht mehr fehlerfrei booten, bevor es nicht zurückgestellt wird.

Offline

#3 25.03.2020 22:25:01

stegue
Mitglied

Re: SSD nicht auffindbar

zu a) Hibernation habe ich nach Microsoft-Anleitung deaktiviert. "Fastboot" ist im BIOS deaktiviert. Allerdings hat beides leider nicht die erwünschte Wirkung gehabt.

zu b) Ich kann im BIOS gar nicht vier einstellen. Dass die HDD nicht im RAID-Modus läuft konnte ich allerdings erkennen. Leider auch keine Besserung.

Aber trotzdem Vielen Dank.

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#4 25.03.2020 23:02:00

schard
Moderator

Re: SSD nicht auffindbar

Gib doch mal bitte die Ausgabe von

uname -a
lsblk
ls -la /dev

an.

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#5 26.03.2020 10:59:14

stegue
Mitglied

Re: SSD nicht auffindbar

Ich kann das Problem jetzt besser umgrenzen: es ist keine "normale" SSD verbaut, sondern Intel Optane-Speicher. (z. B. hier: https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=244232 , wobei das keine Lösung für mich darstellt).

Ebenso hier: https://forum.level1techs.com/t/booting … /132391/10 - der letzte Eintrag fragt, wie zu installieren sei.

Das entsprechende Tool unter Windows , um den Speicher zu verwalten habe ich gefunden, aber da muss ich mich jetzt erst mal einlesen. Bevor ich alles zerschiesse und danach den Rechner gar nicht mehr nutzen kann.

Dementsprechend bringt es vllt gerade wenig, das uname -a den Kernel vom Februar2020 ausgibt, lsblk nur den Stick mit dem Live-System und ls -la /dev eine ganze Menge, aber auch nur sda(1).

Bis hierhin danke - ich werde berichten.

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#6 26.03.2020 20:33:48

GerBra
Mitglied

Re: SSD nicht auffindbar

stegue schrieb:

Ich kann das Problem jetzt besser umgrenzen: es ist keine "normale" SSD verbaut, sondern Intel Optane-Speicher.

Mit sowas "Neuem" kenne ich mich nicht aus, aber:
Sofern ich die Links verstanden habe ist das doch eine Art Cache-Speicher, der auf einem "normalen" Datenträger sitzt, also einer HD oder SSD.
Storage-Bezeichner: Geräte am Sata-Bus werden über /dev/sd[XY] angesprochen, viele SSDs mit eigenem Controller (als PCI(e,usw)-Karte) als /dev/nvme[blablubb]

Es wäre evtl. mal hilfreich/interessant ein Bootlog von dem Ding zu sehen: Mit dem Arch-Bootmedium booten und die dmesg-Ausgabe in eine Datei umleiten. Diese Datei dann mal posten bzw. auf einem Paste-Dienst ablegen und den Link posten. Diese Datei ggf. über den "Umweg" eines zweiten USB-Sticks/HD/etc. auf ein System ziehen von wo aus du das bewerkstelligen kannst.
Es gibt auch die Möglichkeit, daß direkt vom Arch-Installmedium aus auf einem Paste-Server abzulegen, siehe die grüne Box auf https://wiki.archlinux.org/index.php/Li … in_clients . Also mittels curl.
Also z.B. den Link posten aus:

dmesg |& curl -F 'f:1=<-' ix.io

Ein weiteres Tool wäre ggf. das Paket nvme-cli *im* Arch-Install-Livemedium zu installieren, also
pacman -Sy nvme-cli
im Live-System. Das bringt das Kommando nvme mit (siehe auch: man nvme).
Hier wäre ggf. die Ausgabe wenigstens von:
nvme list
interessant (wenn was ausgegeben/gefunden wird). Am besten ebenfalls per curl-Methode wie oben posten.

Mehr kann ich da leider nicht zu beitragen...

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