#1 16.04.2018 20:26:47

Truemmerer
Mitglied

[WIKI] Anleitung für Einsteiger

Hey,

was denkt ihr darüber wenn wir am Ende von der Anleitung für Einsteiger eine Umfrage machen was den "Einsteigern" nicht an dieser gefällt bzw  welche Ideen diese dazu hätten?
Nicht jeder der ArchLinux installiert wird sich zwangsläufig hier anmelden.

Des weiteren wäre am Schluss eine Liste mit häufigsten Fehlern bzw Problemen  die mit der Installation verbunden sind hilfreich.

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#2 16.04.2018 22:23:48

skull-y
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

Wenn den Einsteigern etwas nicht gefällt, steht es ihnen frei das hier auch als Gast zu posten. Wenn sie denn etwas korrigieren möchten, müssen sie sich eben registrieren.

Offline

#3 17.04.2018 16:53:36

Truemmerer
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

Stimmt auch wieder.

Das könnte man denke ich auch dann an den Anfang schreiben oder ?

Für Probleme Ideen oder sonstiges während der Durcharbeitung kann jederzeit im IRC im Forum (angemeldet/gast) nach Unterstützung gefragt werden.

Offline

#4 17.04.2018 17:48:18

TBone
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

Wer es nicht schafft, herauszufinden, wo ihm geholfen werden kann... dem kann geholfen werden?

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#5 12.05.2018 11:04:15

zarbol
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

Ich schreibe zwar einen knappen Monat später in diesen Thread, aber vielleicht hilft es ja, wenn ich mich als "Einsteiger" mal dazu äußere.

Linux Erfahrung seit: 11/2017
Distributionen genutzt: *buntu > Linux Mint > Manjaro > ArchLinux
Erfahrung mit Computern: Kann Probleme im Regelfall durch nachlesen / nachfragen selber beheben.
Alter: Ende 20

Wie bin ich auf Arch gestoßen?
Habe Manjaro installiert und arch hat mich dann nur semi interessiert, weil ich sowieso keine Ahnung davon hatte und mit dem ersten Blick auf die Installation nichts verstanden habe.

Warum jetzt doch?
Weil ich denke, dass ich über die Monate genug gelernt habe, mir die Installation zuzutrauen.

Was hat mir persönlich geholfen, die installation zu verstehen?
Das Umdenken in den Installer der anderen Distributionen.
Dann habe ich verstanden, dass viele Schritte, die ich manuell durchführe,  durch die Installer visualisiert dargestellt werden. Dadurch konnte ich die manuellen Schritte besser nachvollziehen.

Wo ergaben sich Probleme?
Probleme ergaben sich für mich persönlich zunächst in der Partitionierung der Festplatte (UEFI / gpt). Da ich nicht verstanden habe, wie ich direkt z.B. 750 MB für boot oder 30 GB für root erstellen konnte. Meine Lösung? in LinuxMint auf meiner HDD booten und mit gparted partitionieren.
Weiter habe ich nicht direkt verstanden, warum mkfs.fat mit -n benannt wird und nicht mit -L wie die anderen auch.
Ich glaube Probleme ergeben sich auch, da man einfach nicht weiß, wofür die ganzen -(Buchstabe) stehen.
Das erste mal xorg gestartet habe ich gedacht, dass die drei weißen Fenster ein Fehler sind und habe mit der Installation von vorne angefangen. Bis ich verstanden habe, dass ich die mit "exit" schließen kann.

Dann war ich etwas verwirrt mit diesem .xinitrc (als normaler User ausführen) aber auch hier war schnell klar, was zu tun ist.

Aber nach mehrfachen probieren hat es ja letztlich geklappt und gerade für den Laptop war es einfach super Arch zu installieren und einzustellen.

Hat sich der Aufwand gelohnt?
Ich würde sagen ja. Natürlich muss man sein System "komplett" einrichten. Aber so weiß ich zunächst was ich gemacht habe (oder auch nicht big_smile).
Und ich habe keinen unnötigen schnick schnack, den ich, gerade auf dem Laptop, nicht brauche.
Weiter lohnte sich die Installation auf dem Desktop, da ich das gefühl habe, dass das System, gerade in Bezug auf Grafikperformance, deutlich besser  arbeitet, als unter Manjaro (was kein Seitenhieb Richtung Manjaro sein soll).

Und für Fragen / für mich unlösbare/unverständliche Probleme komme ich hier ins Forum.

LG

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#6 12.05.2018 16:01:35

brikler
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

zarbol schrieb:

Wo ergaben sich Probleme?
Probleme ergaben sich für mich persönlich zunächst in der Partitionierung der Festplatte (UEFI / gpt). Da ich nicht verstanden habe, wie ich direkt z.B. 750 MB für boot oder 30 GB für root erstellen konnte. Meine Lösung? in LinuxMint auf meiner HDD booten und mit gparted partitionieren.

die 750MB dienen als beispiel, nicht wahr? 100 MB sind mehr als reichlich, finde ich.

#da sind zwei kernel und grub drauf
/dev/sda1        89M     36M   54M   40% /boot

Beitrag geändert von brikler (12.05.2018 16:02:14)

Offline

#7 12.05.2018 19:04:32

Greg
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

zarbol schrieb:

...Weiter habe ich nicht direkt verstanden, warum mkfs.fat mit -n benannt wird und nicht mit -L wie die anderen auch...

Warum das mal -n und mal -L ist kann ich nur erraten. mkfs.fat ist Bestandteil des dos Werkzeugs dosfstools. Die Entwickler haben sich entschlossen für die Bezeichnung die Option -n zu benutzen. Vielleicht aus historischen Gründen.
Das Werkzeug mkfs.ext4 hingegen ist aus dem Werkzeug e2fsprogs. Da haben die Verwickler sich für -L entschieden. L wie Label scheint auch was plausibler.
Wenn man das so betrachtet ist das was blöd. Aber man wird damit leben müssen. Vielleicht gibt es mal Einen der das ändert und vereinheitlichen kann.
War auch lange Zeit kein Thema zu Bios Zeiten. Mit UEFI wird fat auf einmal wieder öfters benutzt. Ich hoffe, dass es mal ein UEFI-boot auch mit ext4 geben wird.
Gruß aus DN
Greg

Offline

#8 03.09.2018 01:27:20

Linuchsterminal
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

Also ich finde die Einleitung insgesamt sehr gut. Was ich aber häufig vermisse ist eine Erläuterung der Parameter und vor allem aus welchem Wort sich der Buchstabe ergibt. Ich kann mir die einzelnen Schritte viel besser einprägen, wenn ich weiß welche Bedeutung sie haben. Deswegen habe ich oft abseits der Einführung nach den Parametern gegoogelt. Manchmal ist es schwierig rauszufinden aus welchem Begriff sich dieser oder jener Parameter ableitet. Wenn ich weiß, dass -L von label kommt, kann ich es mir einfacher merken als wenn ich mir einfach einen Befehl mit -L auswendig lerne. Das mit dem label war jetzt ein einfaches Beispiel aber oftmals ist es nicht so ersichtlich, was die Bedeutung ist. bei dem befehl useradd -m -g users -s /bin/bash duda habe ich vorher useradd --help eingegeben, um festzustellen, dass man mit -m das homeverzeichnis anlegt. -g für groups konnte ich noch erraten. Es wäre halt schön, wenn man in diesem Beispiel mit einem kleinen Nebensatz noch erwähnen würde, wofür -m -g und -s gut sind.

Offline

#9 03.09.2018 10:56:40

Icecube63
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

Linuchsterminal schrieb:

Es wäre halt schön, wenn man in diesem Beispiel mit einem kleinen Nebensatz noch erwähnen würde, wofür -m -g und -s gut sind.

Das wären aber viele Nebensätze, und auch da werden wieder Fragen auftauchen. Der Weg, den du auch gegangen bist, selber Erklärungen zu suchen/finden ist auf alle Fälle der lehrreichere für den der Lernen möchte, für die Anderen reicht es so völlig. Die Anleitung ist sowieso schon sehr aufgeblasen.

Offline

#10 03.09.2018 11:06:25

GerBra
Mitglied

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

Linuchsterminal schrieb:

Es wäre halt schön, wenn man in diesem Beispiel mit einem kleinen Nebensatz noch erwähnen würde, wofür -m -g und -s gut sind.

Dafür gibt es dann (auch im Installationsmedium) die man pages.
man befehl
zeigt i.d.R. Infos zu allen Optionen, kann man bequem auf einem zweiten TTY-Terminal (ALT+F2, ALT+F3, ff.) anzeigen und umschalten.

//Edit: sollte man bei Befehlen, die man nicht kennt und die im aktuellen Zusammenhang ggf. "ominös" erscheinen, sowieso machen. "Blind" und mit purem "Gottvertrauen" (oder Blödheit) alles abzutippen/copy&pasten führt irgendwann sicher mal zu einem, hmmm..., Lerneffekt <g>
//Edit2: rm -rf bedeutet z.B. nicht: read mail, realy fast - oder doch?

Beitrag geändert von GerBra (03.09.2018 11:16:44)

Offline

#11 06.10.2018 10:24:47

stefanhusmann
Moderator

Re: [WIKI] Anleitung für Einsteiger

cp -r kopiert rekursiv, aber wenn man chmod rekursiv verwenden will, muss es "-R" sein. Beim "ls" steht das "-R" für "rekursiv" und das "-r" für "reverse" (und dreht die Sortierreihenfolge um).

Das Problem uneinheitlicher Optionsbezeichnungen ist so alt wie die (Unix-)Welt. Es ist halt ein Basar, keine Kathedrale.

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