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#1 31.12.2007 01:04:29

GerBra
Mitglied

Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Hallo,

dieser Thread ist für Eure Vorschläge, Meinungen und Kritiken rund um unsere Distribution
bestimmt. Also alles, was euch fehlt, stört oder diskussionswürdig erscheint.

Ergebnisse hieraus könnten z.B. direkt zu den Entwicklern oder den Paketbetreuern
fliessen.

Damit es eventuell nicht zu "kunterbunt" zugeht, solltet ihr bei Antworten immer
sicherstellen das klar ist, worauf Ihr euch bezieht. Komplexe oder ausschweifende
Diskussionen können/sollten ggf. dann in separaten Threads geführt werden.

Euer Team von archlinux.de

Beitrag geändert von GerBra (31.12.2007 01:27:29)

Offline

#2 31.12.2007 12:10:46

stka
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

OHHHH ein schöner Thread wink
Im Moment fehlt mir nur eins, das wäre ein funktionsfähiges kitchensync mit allen Plugins. Ich glaube da stehe ich nicht alleine hier.
Was mal ganz nett wäre, ein grafisches Frontend für die Paketverwaltung, dann könnte ich Arch auf für solche Benutzer installieren, denen ich bis jetzt immer kubuntu installier.

Offline

#3 31.12.2007 13:27:20

piet
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

stka schrieb:

Was mal ganz nett wäre, ein grafisches Frontend für die Paketverwaltung,.

Wohl kaum, siehe hier und das ist imho auch gut so!

stka schrieb:

dann könnte ich Arch auf für solche Benutzer installieren, denen ich bis jetzt immer kubuntu installier.

Arch passt halt nicht zu jedem. Wobei es ihm AUR auch GUI-Frontends für pacman gibt, ist halt für nach der Installation. Für weiteres nutze bitte die Suchfunktion des Forums, da das schon ein paar mal aufkam... wink

cu

Offline

#4 31.12.2007 13:37:35

GerBra
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

stka schrieb:

Im Moment fehlt mir nur eins, das wäre ein funktionsfähiges kitchensync mit allen Plugins.

Da habe ich im Thread ja noch was dazu geschrieben

stka schrieb:

Was mal ganz nett wäre, ein grafisches Frontend für die Paketverwaltung, dann könnte ich Arch auf für solche Benutzer installieren, denen ich bis jetzt immer kubuntu installier.

Du kennst den FAQ-Beitrag?
Ich finde die GUI's der Distributionen zur Paketverwaltung definitiv umständlicher zu
handhaben als die Kommandozeilentools (z.B. Synaptic vs. apt-get, aptitude-TUI vs.
aptitude-CLI, von yast nicht zu reden).
Diese GUIs sind ja das, was User, die von grafisch orientierten System kommen,
erwarten. Sie kennen ja keine Alternative. Wenn die GUI (so gut oder so schlecht
sie sein mag) aber vorhanden ist, dann erscheint eine Beschäftigung mit der
Kommandozeile für diese User aber als "Rückschritt" - ohne es wahrscheinlich je intensiver
getestet zu haben.
Und glaube mir: alles was du in einem Synaptic-Pacman Gebilde machst mache ich auf
der Kommandozeile schneller - und das gilt für jeden User.

Was ich im Bereich Paketverwaltung als nötig empfinde (und da bin ich sicher nicht
der erste), sind eher Verbesserungen im Bereich Datengrundstock, Suchoptionen
und Ausführlichkeit der Beschreibung bzw. Katalogisierung von Paketen.

  • Hinter pacman (ausdrücklich nicht vor) gehört eine Datenbank (sqlite). Ich nehme gerne nach einem pacman -Sy noch Zeit zur Aktualisierung dieser DB in Kauf, gewinne aber später Zeit bei Abfragen (SQL vs. Dateisystem-Zugriff). Allerdings sollte pacman nie die einfache Verzeichniss-basierende Grundstruktur verlieren. Ich kenne keine Distri, bei der eine "kaputte" Paketstruktur so einfach wiederherzustellen ist als bei Arch. Jede Datenbankstruktur sollte da lediglich drauf aufbauen, eine Hilfe sein, aber nie die Grundlage sein.

  • Suchen muß mit mehreren Schlagwörtern möglich sein: "kde handy" z.B. Es wäre schön, neben der einzeiligen Programmschreibung doch eine ausführlichere Funktionsbeschreibung im Paket zu haben, oder wenigstens Schlag-/Katalog-Wörter. Das aber (und eigentlich alle anderen Vorschläge) kostet natürlich Manpower bei Arch - und das ist sicher daß, was am wenigsten vorhanden ist.

  • Was eine GUI zur Paketverwaltung erleichtert ist z.B. das "Stöbern" in Paketen. EInfach mal durchlesen was es so gibt, Dinge entdecken, von denen man vorher garicht wußte das man sie jahrelang vermißt hat. Da würde ich aber eher für ein auf archlinux.org beheimatetes webbasierte Lösung setzen, also ein wesentllches Aufbohren der Übersichten die man jetzt unter Core,Extra,Testing,... erhalten kann.

So, jetzt gehe ich essen wink

Offline

#5 31.12.2007 15:29:25

jean-paul
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Wenn wir gerade bei Pacman sind:

Also eine GUI für pacman fehlt mir ganz bestimmt nicht. Kann man sich aber installieren (AUR)
Wie GerBra sagt, eine Schalgwortsuche wäre super.
Was mir fehlt ist die Möglichkeit pacman zu sagen, er soll aus abs installieren. Also z.B.

# pacman -S --abs vlc

Das hätte den Vorteil, dass man das PKGBUILD vorher entsprechend bearbeiten kann.
Weiterhin fehlt mir die Möglichkeit pacman zu sagen, er soll bestimmte Pakete als Abhängigkeit zu einem bestimmten Paket installieren.
Besonders krass ist es mir bei der Installation (aus abs) von VLC aufgefallen. Der VLC hat eine ziemlich große Liste an Abhängigkeiten die alle separat zu installieren und auch als expliziert Installiert gekennzeichnet sind. D.h. wenn ich VLC deinstallieren will, kann versuchen die Anhängigkeiten einzeln wieder zu entfernen.

Jean-Paul

Offline

#6 31.12.2007 15:47:13

Pierre
Entwickler

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Einiges davon sollte mit srcpac bzw. pacman 3.1 möglich sein. Was ich gerne hätte wären signierte Pakete.

Offline

#7 31.12.2007 16:04:13

Army
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Ich fände es sehr praktisch, wenn ein

pacman -U foo.pkg.tar.gz

auch fähig wäre, Abhängigkeiten zu installieren. So wie makepkg zZt funktioniert, ist das zwar nicht nötig (baut ja nicht, wenn nicht alle Abhängigkeiten installiert sind), aber wenn ich aus externer Quelle ein foo.pkg.tar.gz installieren will, dann muss ich das trotzdem von Hand machen. Ich hab es nämlich sehr gern, wenn die Datenbank schön aufgebaut ist, dass also die als Abhängigkeit benötigten Pakete nicht als explizit installiert werden. Dann funktioniert nämlich ein

pacman -Rs

und ein

pacman -Qe

auch so, wie es sein sollte. Dann wären manuell installierte Pakete mehr gleichberechtigt zu welchen aus den Repos. Makepkg kann meinetwegen so bleiben, wie es ist, also dass es alle Abhängigkeiten als schon installiert voraussetzt. Dann würd ich nach dem Bauen alles wieder löschen und danach als Abhängigkeit wieder installieren lassen. Ich vermute aber, dass ich damit ziemlich allein dastehe, oder? wink

Ne pacman-GUI find ich Schwachsinn! Die Befehle für pacman flutschen so schön aus den Fingern, da käme keine GUI mit.

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#8 31.12.2007 17:53:10

matthias
Moderator

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Nein, das wäre überhaupt kein "Schwachsinn". Ich persönlich würde es nicht nutzen, das ist alles. Wenn andere User das haben wollen - bitteschön, dafür haben wir AUR etc.
Das Problem war wohl, dass die früher bestehenden GUIs (jacman, guzuta, usw.) alle nicht mit der Trennung von pacman und libalpm klar kamen. Etwas neues ist halt noch nicht fertig. Gibt aber durchaus Leute, die daran arbeiten.

Offline

#9 31.12.2007 18:40:11

Army
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Damn, ich hatte mich falsch ausgedrückt:
Ich meinte, es wäre Blödsinn, eine offizielle GUI für pacman anzubieten, eben weil sich pacman so hervorragend auf der Konsole anfühlt. Im AUR kann man natürlich gern welche anbieten, das ist schon klar, für sowas ist es ja schließlich u.a. da. Programme wie yaourt haben ja beispielsweise auch ihren Reiz, auch wenn ich sowas nie verwenden würde.

Offline

#10 01.01.2008 13:58:25

GerBra
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Zur GUI nochmal: Ich finde matthias Antwort dazu eigentlich die Beste.

@Army und jean-paul:
Diese Probleme lassen sich IMHO aber lösen indem man für selbstgebaute Pakete (egal
ob nun aus dem AUR oder ABS) ein eigenes Repository anlegt. Dann sollte auch die
"normale" Abhängigkeitsbehandlung funktionieren wie man es gewohnt ist.
Soweit ich pacman -U verstehe war diese Option ja nich ursprünglich zur Installation
eigener Pakete gedacht, sondern als "ReInstall"-Option - und da braucht es keine
Abhängigkeitsbehandlung.

@jean-paul:
Die Möglichkeit der direkten Install bietet ja makepkg schon (-i). Wenn man keine separate
Build-Maschine hat (ich nutze eine VM dazu um meine Rechner möglichst sauber zu
halten) könnte man durch makepkg -r nach dem Bau die Buld/Run-Abhängigkeiten
auch wieder deinstallieren lassen.

Signierte Pakete mit offiziellem Keyring finde ich auch wichtig. Evtl. könnte man die
Signierung ja auch fürs AUR nutzen um "sichere" Pakete zu markieren.

Könnte man die pacman-Wünsche so zusammenfassen:

  • bessere Behandlung selbst gebauter Pakete (wenn kein eigenes Repo verwendet wird) entweder durch eigene Option oder durch Aufbohren von -U.

  • signierte Pakete mit offiziellem Keyring

  • Anzeigen der verwendeten Mirror(s), z.B. durch -QM (würde ich gerne sehen)

Offline

#11 02.01.2008 01:01:22

-=Lava186=-
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

das ist leicht beantwortet...für mich fehlt einfach die kompatiblität bei arch64 mit arch32 programmen wie wine...es ist etwas umständlicher als wie in anderen Distris, aber ja das fehlt mir

Offline

#12 10.01.2008 23:31:45

T-Diddy
Gast

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Hallo zusammen,

ich fände ja so Innovationen wie launchd oder elektra ziemlich fortschrittlich.
Cool fände ich es auch wenn Arch die Entwicklung von X.org alternativen
wie z.B. XEGL unterstützen könnte/würde.

Was halte Ihr davon?

Viele Grüße
T-Diddy

#13 11.01.2008 15:28:57

GerBra
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

T-Diddy schrieb:

ich fände ja so Innovationen wie launchd oder elektra ziemlich fortschrittlich.

launchd ist IMHO in der Tat interessant. Hast du das jemals abseits von Mac OS X gesehen
oder selbst getestet?

Zu elektra ist meine Meinung: die Implementierung einer solchen API ist eher Sache von
Upstream (also z.B. KDE oder GNOME). Für alle Dinge der Systemkonfiguration bin ich
persönlich gegen eine solche Art der Konfigurations-Abspeicherung. Ich kann mir auch
nicht vorstellen, das ArchLinux das für z.B. /etc unterstützen würde. Gconf ist außer-
halb von Gnome schon ein Krampf. Mir persönlich ist schon die Ablage von Konfiguration
in XML ein Horror.
Dem Hauptargument der Anti-Textfile-Konfigs ("Keiner sollte durch individuelle Fehler
etwas falsch konfigurieren können, es sollten nur Frontends Einstellungen vornehmen
dürfen") begegne ich immer mit: "Wenn ich etwas falsch notiere, dann ist der Fehler
meist sofort bemerkbar. Ich kann ihn aber auch sofort korrigieren, mit dem gleichen Tool
(Editor). Sobald die Frontends zu Haupt-Werkzeugen werden, wird früher oder später
auch die Datenablage dem Computer angepaßt(xml,Binärschlüsssel). Und dann bin ich
auf Gedeih und Verderb von den Frontends abhängig."
Also: selbst wenn mir auf einem Remote-Rechner nur noch ein sed zur Verfügung stehen
sollte, ich könnte immer noch die System-Konfiguration bearbeiten.

T-Diddy schrieb:

Cool fände ich es auch wenn Arch die Entwicklung von X.org alternativen
wie z.B. XEGL unterstützen könnte/würde.

Das habe ich mir jetzt nicht angeschaut. Aber dazu (und auch zu dem obigen) gilt:
Wir haben das AUR, was es uns Usern im Gegensatz zu anderen Distributionen sehr
einfach macht, (alternative) Software zu paketieren und so auch anderen zur Verfügung
zu stellen.
Wenn man das nicht selbst kann (oder möchte) gibt es immer noch die Möglichkeit
andere dafür zu inspirieren.

Offline

#14 11.01.2008 18:10:58

T-Diddy
Gast

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Danke für deine interessante Ausführung.

ich kenn launchd nur von MacOS-X und weiß, dass es ein Google SoC project gab um launchd nach FreeBSD zu portieren. k.a. was bei der Portierung stand der dinge ist.
nach dem ich den oberen Post gemacht hab hab ich im engl. Archforum mal nach entsprechenden Themen gesucht. scheinbar wurde die implementierung von initng schon mal diskutiert.

Bei Elektra muss ich dir teilweise Recht geben. Klar ist XML nicht so schön zu lesen wie z.B. YAML oder eine ein tsv-file. Dennoch wurde XML ja mit dem Gedanken geschaffen einen einheitliche, sowohl für menschen als auch maschine lesbares Dateiformat zu haben. Und selbst das hängt dann stark von der Formatierung der Datei ab.
Und wenn auf einem System alle config files in XML-form vorhanden sind könnte man auch davon ausgehen, dass ein entsprechendes XML/Elektra-Manipulationstool vorhanden ist. (Also wenn man schon vi und sed hat wink) - Ich weiß aber auch nicht ob soetwas existiert...
gut. diese thesen gehören jetzt aber auch schon nicht mehr hier her sondern eher zu Elektra Wunschliste 2008 wink

XEGL infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Xegl
Ist halt auch so ein teil, das in entwicklung ist und kommt vermutl. zusammen mit HURD raus smile

klar. AUR ist schon ne feine Sache aber launchd und elektra gehen wohl über das schnüren eines packets hinaus.

Das ganze soll ja jetzt auch keine Kritik an ArchLinux sein.
Aber der Unterschied zwischen den Distributionen besteht ja nicht nur in der Paketverwaltung die ich in Arch schon sehr geil finde.

off-topic: Weiß man eigentlich ob Arch von irgendeiner größeren Firma eingesetzt wird?

Grüße
T-Diddy

#15 11.01.2008 20:32:33

.k79
Gast

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Mir würde gerade ein "natives" KDE-4.0-Repo gefallen. Ich meine damit nicht KDEmod-Testing. *hust*

Da sich die Developer scheinbar (teilweise nachvollziehbar) stur stellen , werde ich's halt selber bauen. wink

#16 11.01.2008 23:44:26

SiD
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Also nochmal zu diesem Elektra:

Ich finde an Arch ja gerade das KISS Prinzip, in diesem Fall halt die Konfiguration mit einfachen Textdateien, so gut. Da hat man halt sehr viel Kontrolle über sein System, und muss sich nicht auf irgendeine GUI (von der man nicht genau weiss was sie eigentlich macht) verlassen.

Ich hoffe das wird auch in zukunft so bleiben....

Offline

#17 16.01.2008 15:55:49

Phil-san
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

SiD schrieb:

Ich hoffe das wird auch in zukunft so bleiben....

Ich auch!
Dieser "Zwang" an die Konfigurationsdatei zu müssen fördert imo nur das Verständniss für die Programme ansich und geht ja nach der Einarbeitungszeit flott von der Hand.
Für die optionalen GUIs haben wir ja, wie schon oft gesagt das AUR.

Offline

#18 20.01.2008 21:32:23

root_tux_linux
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Pakete!!!!
Vorallem gesplittete Pakete!!!

Kernel mit FBSPlash!!!

Offline

#19 23.01.2008 16:50:10

P@trick
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

KDEmod im Extra-Repo (Ich will für Kopete nicht das komplette Knetwork Paket installieren müssen) und ne vernünftige GUI für Pacman.

So und nun nennt micht Ketzer... tongue

Offline

#20 23.01.2008 17:17:31

bioxz
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

:-0

Ketzer!

Offline

#21 23.01.2008 17:20:15

Pierre
Entwickler

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Ich schätze, daß kannst Du beides vergessen. smile

Offline

#22 23.01.2008 17:31:30

bioxz
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Eigentlich gibt es beides schon...wenn auch nicht ganz so wie gewünscht smile

kdemod ist nunmal ein extra repo...und dabei sollte es auch bleiben, schließlich möchte nicht jeder die Pakete haben, und 2x KDE wäre zu viel.
Sinnvoll könnte es sein, bei der Installation direkt die Repos auswählen zu können (oder geht das schon?). Man könnten Core, Extra und Community Standardmäßig aktiviert haben, aber dazu auch noch testing und unstable bieten (mit entsprechenden Hinweisen) und andere, beliebte Repos zur Verfügung stellen (natürlich ebenfalls mit deutlichen Hinweisen, auch das die Pakete nicht offiziell sind).

Eine pacman GUI wirst du wohl schnell finden...dafür haben wir das AUR. Und sollten weiterhin so aktiv pacman-Erweiterungen geschrieben werden (z.B. pacman gui's, yaourt, tupac) könnte sich vielleicht einmal jemand die Mühe machen, ein pacman-Add-On Repo zur Verfügung zu stellen.

Offline

#23 23.01.2008 18:00:19

Army
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Ey kommt schon! In der pacman.conf müssen nun wirklich keine inoffiziellen Quellen auskommentiert drinne stehen direkt nach der Installation. Da installiert man sich meinetwegen schnell den Textbrowser "links", schaut die dafür benötigten zwei Zeilen nach, schreibt sie rein und gut is. Wenn einmal mit inoffiziellen Paketen angefangen wird, könnte man da ja prinzipiell alles reinstellen. Ja KDEmod genießt unter den inoffiziellen Quellen natürlich einen Sonderstatus, das ist völlig klar. Trotzdem sollte Arch = Arch bleiben und alles zusätzliche soll sich jeder selber einstellen. Nutzt es doch aus, dass eben diese Geschichten so denkbar einfach geregelt sind! Und ja, 2x KDE braucht kein Mensch innerhalb von offiziellen Quellen. Das Vanilla-KDE soll meiner Meinung nach weiterhin Standard bleiben. Arch hat nunmal diese Philosophie und daran sollte man festhalten.

Offline

#24 23.01.2008 18:13:15

matthias
Moderator

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

Ketzer, Ketzer! Verbrennt ihn, verbrennt ihn!
Davon mal abgesehen: Ich glaube gtkpacman ist halbwegs aktuell - läuft vielleicht auch mit 3.1.1. Hat das schon mal jemand probiert?

Kleiner Testbericht wäre willkommen! Dream (on) on Californication ...

Offline

#25 23.01.2008 23:58:57

killajoe
Mitglied

Re: Was fehlt Euch bei ArchLinux?

http://imghost.webspell.eu/image.php?id … 7809036099

gtkpacman-svn aus dem AUR funktioniert tadellos...der Maintainer der Quellen ist ja auch wieder am Ball...

Beitrag geändert von killajoe (23.01.2008 23:59:24)

Offline

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