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#1 20.08.2020 15:43:42

stefanhusmann
Moderator

Stirbt Mercurial so langsam vor sich hin?

Bitbucket war einmal der prominenteste Hoster von Open Source Projekten, die Mercurial verwendeten - anfangs sogar ausschließlich. Dies tun sie jetzt nicht mehr, und tatsächlich haben sie auch die Repos eine Woche, nachdem sie sie auf "Nur Lesen" gestellt hatten, komplett platt gemacht. Nun ist das AUR voll von PKGBUILDS mit -hg im Namen, die nicht mehr funktionieren. sad

Auch bei den Upstream-Projekten schein Mercurial auf dem Rückzug zu sein. Octave nutzt es noch, und anscheinend auch Mozilla. Aber sonst?

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#2 20.08.2020 15:51:06

schard
Moderator

Re: Stirbt Mercurial so langsam vor sich hin?

Wenn du mir den sarkastischen Kommentar erlaubst: Meine Familie ist auch nicht mehr per Fax zu erreichen. wink

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#3 20.08.2020 18:30:13

stefanhusmann
Moderator

Re: Stirbt Mercurial so langsam vor sich hin?

Meine Familie war es nie ... smile

Aber mal im Ernst, Mercurial selbst erfährt doch noch Updates, und ist nicht wirklich schlechter als git, oder doch? Bazaar ist jahrelang nicht gepflegt worden und verdienterweise gestorben, aber Mercurial hatte ich bislang zumindest als technisch mit git ebenbürtig angesehen.

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#4 20.08.2020 20:17:20

chepaz
Mitglied

Re: Stirbt Mercurial so langsam vor sich hin?

stefanhusmann schrieb:

Bitbucket war einmal der prominenteste Hoster von Open Source Projekten, die Mercurial verwendeten - anfangs sogar ausschließlich. Dies tun sie jetzt nicht mehr, und tatsächlich haben sie auch die Repos eine Woche, nachdem sie sie auf "Nur Lesen" gestellt hatten, komplett platt gemacht. ...

Vermutlich war das bevor sie von Atlassian gekauft worden sind. Danach ging es halt richtung Git weil das der heiße Scheiß ist den die Entwickler wollen, daran verzweifeln, oder hin und wieder sogar sinnvoll damit umgehen smile

Mit Mercurial hatte ich jetzt nie groß Berührungspunkte, allerdings sehe ich ganz allgemein das die Richtung fast immer richtung Git geht (SVN z.B. wird "bei uns" großflächig eingestampft). Ich mutmaße mal das die Applicationserver "im Enterpriseumfeld" nunmal entweder Gitlab oder Bitbucket heißen. Evtl. noch das Microsoftgeraffel das man im 10er-Pack günstiger zu seinen sowieso sinnlos gekauften Azure-Subscriptions noch obendrauf benutzen "darf" smile Letzten endes sind das halt dann immer Git-Server.

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