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#1 25.10.2019 21:43:44

303acid
Mitglied

Kernelinstallation aus Paket...

Hi,

mal sehen ob ich mich verständlich genug ausdrücken kann...

Mein / läuft auf einem Softwareraid [1] sda2 + sdb2. Beide Platten haben auch eine EFI Partition (sda1/sdb1) incl. (grub) Bootloader, welche ich unter /boot bzw /boot_ gemountet habe. Wenn ich ein Systemupdate mache wird vmlinuz & initramfs brav unter /boot abgelegt.
Jetzt habe ich in der  /etc/mkinitcpio.d/linux.preset folgendes hinzugefügt:

ALL_config="/etc/mkinitcpio.conf"
ALL_kver="/boot/vmlinuz-linux"
ALL_kver="/boot_/vmlinuz-linux"
PRESETS=('default' 'new' 'fallback' 'newfail')
default_image="/boot/initramfs-linux.img"
new_image="/boot_/initramfs-linux.img"
fallback_image="/boot/initramfs-linux-fallback.img"
fallback_options="-S autodetect"
newfail_image="/boot_/initramfs-linux-fallback.img"
fallback_options="-S autodetect"

scheint auch soweit zu funktionieren. Allerdings wird die aktuelle vmlinuz-linux nur unter /boot gelegt. Mich nervt das, das ich die Datei dann immer von Hand kopieren muss - vergesse das auch oft. Geht das vlt auch irgendwo festzulegen oder gibt es sogar noch einen VIEL besseren Weg den Kernel in zwei Verzeichnissen abzulegen?

Hintergrund:
im E-Fall (Plattentot) könnte ich getrost von der anderen Platte booten - was aber nur geht wenn das aktuelle Kernelimage dort liegt. Ist es irgend ein älterers Kernelimage bleibt das beim booten - logischer weise - hängen, weil ja das zugehörige /usr/lib/modules/VERSION nicht mehr da ist...

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#2 26.10.2019 10:02:12

brikler
Mitglied

Re: Kernelinstallation aus Paket...

ich geh mal davon aus, daß dein RAID ein RAID 0 ist, und wenn eine platte tot ist, dann ist das ganze RAID 0 tot, bei einem RAID 1 würdest du einfach die platte austauschen und alles wäre wie vorher.
https://de.wikipedia.org/wiki/RAID

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#3 26.10.2019 10:53:35

apocalyptycus
Mitglied

Re: Kernelinstallation aus Paket...

brikler schrieb:

RAID 0

Da habe ich mal das System drauf installiert. Asig schnell, trotzdem ein kapitaler Fehler.
Jedenfalls wenn man, so wie ich, ungerne mal was vergurkt.
Arch live + chroot iss nich.

Beitrag geändert von apocalyptycus (26.10.2019 10:54:04)

Offline

#4 26.10.2019 11:42:30

brikler
Mitglied

Re: Kernelinstallation aus Paket...

apocalyptycus schrieb:
brikler schrieb:

RAID 0

Da habe ich mal das System drauf installiert. Asig schnell, trotzdem ein kapitaler Fehler.
Jedenfalls wenn man, so wie ich, ungerne mal was vergurkt.
Arch live + chroot iss nich.

an und für sich, sollte das schon funktionieren…
http://www.huschi.net/archiv/software-r … chten.html

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#5 26.10.2019 12:22:00

blub
Gast

Re: Kernelinstallation aus Paket...

Ich gehe mal davon aus, dass es ein RAID 1 ist, sonst würde die Frage keinen Sinn ergeben.

Schau dir mal pacman Hooks an, damit kannst du das kopieren nach einem Paket-Update automatisieren.
Hier ist ein Beispiel, wie eine hook-Datei aussehen kann. Btw: hast du daran gedacht, dass du den Bootloader auch manuell auf die zweite Platte installieren solltest?

#6 26.10.2019 12:38:29

GerBra
Mitglied

Re: Kernelinstallation aus Paket...

303acid schrieb:

Mein / läuft auf einem Softwareraid [1] sda2 + sdb2.

Für mich ist das Raidlevel 1. (Mit raid0 würden die ganzen Ausführungen des OPs keinen "Sinn" machen, auf einem raid0 kann ich nicht bestimmen welche Dateien wo liegen sollen...)

Ich würde das so angehen:
entweder a) Stichwort "pacman Hook" (erlaubt Aktionen vor/nach Installation/Upgrade verschiedener Pakete). Im Hook dann Sync zwischen /boot und /boot_ (z.B. mit rsync)
oder b)  Beim Runterfahren als Aktion einen rsync zwischen /boot und /boot_ immer durchführen.

Oder als eigene Skriptlösung (Nur Ideen, so nicht ausführbar):
a) Skript/Befehl welches /boot nach /boot_ synced (mit rsync), dieses Skript/Befehl als Shell-Alias eintragen (z.B. boot_sync)
b) Ein Update-Skript erstellen:

pacman -Syu
boot_sync

# oder etwas ausgefeilter:
pacman -Sy
if Kernels_in_Liste_der_Updatepakete (pacman -Qu)
   dann SYNC=1
pacman -Su
if [ $SYNC ]; dann
  boot_sync
fi

Dann liegt das Syncen quasi in deiner Hand (ohne Automatismen), den Alias könntest du auch "solo" nutzen wenn z.B. mal per pacman -U ein Kerneldowngrade nötig wäre.

Das sauberste wäre IMHO natürlich, die /boot Partition auch als raid1 zu haben, wobei ich ad hoc nicht weiß ob das bei (U)EFI-Partitionen möglich ist (ggf. -> Wiki).

//Edit: mal wieder zu langsam... ;-)

Beitrag geändert von GerBra (26.10.2019 12:39:47)

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#7 26.10.2019 23:28:43

303acid
Mitglied

Re: Kernelinstallation aus Paket...

blub schrieb:

Ich gehe mal davon aus, dass es ein RAID 1 ist, sonst würde die Frage keinen Sinn ergeben.

Schau dir mal pacman Hooks an, damit kannst du das kopieren nach einem Paket-Update automatisieren.
Hier ist ein Beispiel, wie eine hook-Datei aussehen kann. Btw: hast du daran gedacht, dass du den Bootloader auch manuell auf die zweite Platte installieren solltest?


Schau ich mir an und ja natürlich ;-)

Danke für den Tipp

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#8 26.10.2019 23:58:50

303acid
Mitglied

Re: Kernelinstallation aus Paket...

das war ja einfach...

ich überlege gerade, ob ich die 'Zauberei' aus mkinitcpio wieder raus nehme und in so ein hook packe.

Danke für den Tip!

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