#1 14.12.2017 10:58:34

tuxnix
Mitglied

Distrowatch-Text

War der DistoWatch Eintrag von Arch Linux bisher nur etwas angestaubt, so ist er jetzt "richtig falsch" geworden.
https://distrowatch.com/table.php?distribution=arch
Wer wäre denn für die Erneuerung zuständig, bzw. wer könnte sich dazu erbarmen einen neuen Text einzureichen?
Spricht ja eigentlich für ein Rolling Release wenn so ein Text nicht alle Nase lang neu aufgesetzt werden muss.
Aber i686 rollt zumindest bei Arch Linux gar nicht mehr.  wink

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#2 14.12.2017 11:44:18

matthias
Moderator

Re: Distrowatch-Text

Man muss auch deligieren können: Das wäre streng genommen die Aufgabe von bbs.archlinux.org. Wenn Du willst, kannst du natürlich jederzeit den veralteten Text umschreiben und dort als Vorschlag posten. Wenn du dich dort nicht extra anmelden willst, mach ich das für dich. Und dann mal sehen, wer sich zuständig fühlt ...

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#3 14.12.2017 12:00:50

tuxnix
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Danke, aber sollte schon besser jemand machen der mehr mit der Organisation verwachsen ist.
Vielleicht postest du einfach mal eine Anfrage an die richtige Adresse.

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#4 14.12.2017 13:12:06

stefanhusmann
Moderator

Re: Distrowatch-Text

Der deutsche Text bei Distrowatch ist im übrigen "noch falscher" (wenn das überhaupt geht). Da wird die x86_64-Architektur gar nicht erwähnt und nur von Optimierung auf i686 gefaselt. Bei den anderen nichtenglischen Sprachen könnte es ähnlich düster aussehen.

Mir ist komplett unklar, wer hier wen ansprechen muss.

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#5 14.12.2017 15:05:29

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Dieser schräge Text bei Distrowatch ist ein liebloses Copy and Paste aus den Anfängen dieses Jahrtausend.

In Anbetracht, dass sich viele Menschen über Distrowatch orientieren, fände ich es schon gut, wenn da über Arch kein Unsinn stünde. Unten auf der Seite ist ein mailto für Korrekturen und Vorschläge.

Wer würde denn einen guten repräsentativen Text zu Arch verfassen und dort einreichen?
Vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit, so eine Art Pressetext auf der deutschen Arch-Seite zu hinterlegen, auf den man in solchen Fällen verweisen könnte?

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#6 14.12.2017 16:18:59

matthias
Moderator

Re: Distrowatch-Text

Huch, da gibt es auch eine deutsche Fassung??? Die ist wirklich grottenschlecht. Das können wir nicht nur besser, sondern dafür wären wir sogar zuständig.

Macht euch mal keine Sorgen über Zuständigkeiten/Ansprechpartner - ein "Okay von oben" ist reine Formsache. Da gibt's auch noch [arch-dev-public], aber die Antwort wäre immer: "Show me the code!" - oder: "wen kümmert Distrowatch?" - "Schreib einen Patch." - oder weniger freundlich: "Mach's dir selbst, Kleiner." Ich darf vielleicht mit den großen Hunden pinkeln, aber ich motze nicht (mehr) ohne besseren Plan in der Tasche.

Dies ist die aktuelle Fassung auf Distrowatch:

Arch Linux ist eine auf den i686 optimierte Linux Distribution. Arch ist schnell, schlank, flexibel und simpel. Das sind keine besonderen Schlagwörter, aber sie sind wahr. Arch ist auf den i686 Prozessor optimiert, so dass man mehr aus seinen CPU-Zyklen herausholen kann. Sie ist schlank im Vergleich zu RedHat und Konsorten, und ihr einfaches Design macht es leicht sie zu erweitern und in das System zu wandeln, welches Sie gerade benötigen. Dies wird unterstützt durch eine leicht bedienbare Paketverwaltung, die nicht übermässig komplex ist (ich kann beinahe das komplette Teil in bash schreiben), und ein simples Bausystem welches hoffentlich die Benutzer dazu reizt ihre eigenen Pakete zu erstellen (Arch Build System). Das gesamte System neu zu kompilieren beschränkt sich auf ein einfaches 'makeworld'. Arch Linux versucht die jeweils aktuellste stabile Version der angebotenen Software zur Verfügung zu stellen. Wir unterstützen von Hause aus ein recht sparsames Paketset mit einer wachsenden Anzahl von optionalen Paketen, die von mir und anderen AL Entwicklern erstellt werden. Arch Linux versucht fürderhin einige der neueren Features, die Linux zu bieten hat, einzubinden, wie z.B. ext3/reiserfs und devfs Unterstützung.

Hier ist ein aktueller Gegenvorschlag:

ArchLinux ist eine für x86_64-Prozessoren optimierte Distribution für jeglichen erdenkbaren Einsatzzweck, die sich an erfahrene oder lernwillige User wendet. Arch versteht sich als „bleeding edge“ (Neuerungen werden sehr schnell eingespielt) und folgt strikt dem KISS-Prinzip (Keep-it-simple, stupid): Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden. Innerhalb eines gleitenden Veröffentlichungs-System gibt es keine Versionsnummern mehr; Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht, die lediglich Schnappschüsse eines laufenden Systems darstellen. Einmal installiert, kann das System jederzeit mit Hilfe des hauseigenen Paket-Managers Pacman aktuell gehalten werden. Die Installation und Einrichtung eines Systems setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen voraus. In jüngerer Zeit bildet ArchLinux auch den Grundstock einsteigerfreundlicher Distributionen wie Antergos und Manjaro.

Den letzten Satz werden viele User nicht mögen, aber ich finde hier wichtig, dass es neben der Debian-Welt (mit all den *buntus) inzwischen auch eine Arch-Welt gibt.

Was gehört noch rein? Bitte beachtet, dass wir bei etwa 200 Wörtern bleiben sollten. Eine engl. Fassung wäre dann ein Selbstläufer, ich kann auch noch Spanisch, nur in Französisch bin ich 'ne Niete ...

Grundsätzlich gilt aber: Machen, nicht motzen! - "Show me the code!"

Offline

#7 14.12.2017 16:45:39

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Der Textenwurf von Matthias gefällt mir gut. Hier in einer etwas redigierten Form:

ArchLinux ist eine für x86_64-Prozessoren optimierte Distribution für jeden erdenklichen Einsatzzweck und wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt strikt dem KISS-Prinip (Akronym für Keep it simple, stupid). Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern, da Neuerungen fortlaufend (rolling release) und stets sehr aktuell (bleeding edge) eingespielt werden. Aktuelle Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines laufenden Arch-Systems. Einmal installiert, kann das System jederzeit mit Hilfe des hauseigenen Paketmanagers Pacman aktuell gehalten werden. Die Installation und Einrichtung eines Systems setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen voraus. In jüngerer Zeit bildet ArchLinux auch den Grundstock anderer Distributionen wie Antergos und Manjaro. Diese weichen vom KISS-Prinzip dadurch ab, dass sie einen grafischen Installer verwenden.

Edit: Acronym Akronym

Beitrag geändert von Werner (14.12.2017 16:50:15)

Offline

#8 14.12.2017 17:10:40

matthias
Moderator

Re: Distrowatch-Text

Diff:

ArchLinux ist eine für x86_64-Prozessoren optimierte Distribution für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Sie wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt strikt dem KISS-Prinzip (Akronym für Keep it simple, stupid). Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern, da Neuerungen fortlaufend (rolling release) und stets sehr aktuell (bleeding edge) eingespielt werden. Aktuelle Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines laufenden Arch-Systems. Einmal installiert, kann das System jederzeit mit Hilfe des hauseigenen Paketmanagers Pacman aktuell gehalten werden. Die Installation und Einrichtung eines Systems setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen voraus. In jüngerer Zeit bildet ArchLinux auch den Grundstock anderer Distributionen wie Antergos und Manjaro, diese weichen vom KISS-Prinzip dadurch ab, dass sie einen grafischen grafische Installer und Konfigurationswerkzeuge verwenden.

Es geht auch um Pamac, Octopi usw. Ist jetzt ein K(r)ampf um jedes letzte Komma, aber wird schon noch ...

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#9 14.12.2017 17:25:18

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Es geht auch um Pamac, Octopi usw. Ist jetzt ein K(r)ampf um jedes letzte Komma, aber wird schon noch ...

Ja stimmt, die sollten wir nicht ausschließen.

ArchLinux ist eine für x86_64-Prozessoren optimierte Distribution für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Sie wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt strikt dem KISS-Prinzip (Akronym für Keep it simple, stupid). Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern, da Neuerungen fortlaufend (rolling release) und stets sehr aktuell (bleeding edge) eingespielt werden. Aktuelle Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines laufenden Arch-Systems. Einmal installiert, kann das System jederzeit mit Hilfe des hauseigenen Paketmanagers Pacman aktuell gehalten werden. Die Installation und Einrichtung eines Systems setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen voraus. In jüngerer Zeit Inzwischen bildet ArchLinux auch den Grundstock anderer Distributionen wie beispielsweise Antergos und Manjaro, die grafische Installer und Konfigurationswerkzeuge verwenden.

(»In jüngerer Zeit« wäre in ein paar Jahren nicht mehr richtig bzw. veraltet.)

Beitrag geändert von Werner (14.12.2017 17:33:12)

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#10 14.12.2017 18:44:53

matthias
Moderator

Re: Distrowatch-Text

Das sieht schon ganz gut aus, aber vielleicht lassen wir den Text noch ein paar Tage abhängen und warten auf weitere Vorschläge.

Wir wäre es mit einem Extra-Satz zu AUR? "Was nicht in offiz. Repos steht, baut man sich selbst." Ist eine wichtige Info, muss aber einen Satz passen.

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#11 14.12.2017 18:52:12

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Wir wäre es mit einem Extra-Satz zu AUR?

Ich finde, das muss nicht extra dazu (KISS). Du hast es doch hinreichend prägnant geschrieben:
»Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden.«

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#12 14.12.2017 19:30:28

stefanhusmann
Moderator

Re: Distrowatch-Text

Super-Kurztext. Zwei Sachen noch: die Arch-Ableger würde ich nicht namentlich nennen, also nur kurz schreiben.

Inzwischen bildet ArchLinux auch den Grundstock anderer Distributionen.

Weil
Erstens: Auf Distrowatch können die Leute selber nach Distros suchen die auf Arch aufbauen.
Zweitens: Wenn Antergos stürbe, müssten wir den Text erneut ändern.
Drittens: Es gibt auch Distros, die auf Arch als Grundstock aufbauen, aber aus anderen Gründen. (Parabola, da gibt es ebensowenig einen Installer oder Konfigurationswerkzeuge wie unter Arch)

Das AUR würde ich in einem so kurzen einleitenden Text nicht nennen. Stattdessen einfach einen Satz hinzufügen:

Pacman kommt mit Werkzeugen, die die Anpassung bestehender und Erstellung eigener Pakete unterstützen.

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#13 14.12.2017 19:34:15

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Umgesetzt:

ArchLinux ist eine für x86_64-Prozessoren optimierte Distribution für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Sie wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt strikt dem KISS-Prinzip (Akronym für Keep it simple, stupid). Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern, da Neuerungen fortlaufend (rolling release) und stets sehr aktuell (bleeding edge) eingespielt werden. Aktuelle Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines laufenden Arch-Systems. Einmal installiert, kann das System jederzeit mit Hilfe des hauseigenen Paketmanagers Pacman aktuell gehalten werden. Pacman kommt mit Werkzeugen, welche die die Anpassung bestehender und die Erstellung eigener Pakete unterstützen. Die Installation und Einrichtung eines Systems setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen voraus. Inzwischen bildet ArchLinux auch den Grundstock anderer Distributionen.

Edit: , die grafische Installer und Konfigurationswerkzeuge verwenden.

Beitrag geändert von Werner (14.12.2017 21:06:21)

Offline

#14 14.12.2017 21:06:10

matthias
Moderator

Re: Distrowatch-Text

Öhm - ich habe das Thema zwischenzeitlich abgetrennt/verschoben. Hier ist die Original-Nachricht von tuxnix:

Meine Variante:

ArchLinux ist eine für die x86_64-Prozessoren Architektur optimierte Distribution für jeden Einsatzzweck. Sie wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt dem KISS-Prinzip (Keep it simple, stupid). Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines Rolling Release Systems bei dem Versionsupdates der Software fortlaufend eingespielt werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern und wird mit dem hauseigenen Paketmanager Pacman stets aktuell gehalten. Zusätzlich zu den auf Stabilität getesteten binären Paketrepositorien core, community und extra bietet das Ach User Repositorium mit vorgefertigten Packagebuilds eine fast unerschöpfliche Softwarequelle.
Die Installation von ArchLinux erfolgt manuell und setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen bzw. das Lesen einer Schritt für Schritt Anleitung voraus.
ArchLinux ist Ursprung vieler Distributionen die zusätzlich einen Installer und vorkonfigurierte Desktopumgebungen bieten. Wer jedoch auf die Flexibilität der Kommandozeile setzt und sich nicht davon abschrecken lässt, sein System selbst einzurichten ist bei ArchLinux zu Hause.

Beitrag geändert von matthias (14.12.2017 21:36:53)

Offline

#15 14.12.2017 21:24:14

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Mir persönlich gefiel‘s vorher besser.

… setzt (minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen bzw.) das Lesen einer Schritt für Schritt Anleitung voraus.

Ich käme mir da als nichtahnender Interessent ein wenig als Kinderschüler behandelt vor.

ArchLinux ist Ursprung vieler Distributionen die zusätzlich einen Installer und vorkonfigurierte Desktopumgebungen bieten. Wer jedoch auf die Flexibilität der Kommandozeile setzt und sich nicht davon abschrecken lässt, sein System selbst einzurichten ist bei ArchLinux zu Hause.

Sollte der Eintrag bei Distrowatch eine Werbecharakteristik haben?
Die Ergänzung von tunix stimmt hundertprozentig – nur schreiben würde ich es an der Stelle nicht.

Offline

#16 14.12.2017 21:30:20

tuxnix
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Lieber Matthias,
Tu Nichts war ein sehr schöner Kongress in Berlin, bei der die Hausbesetzer eine westdeutsche Urlaubsvertretung bekamen.
In Erinnerung daran und in der Überzeugung dass jeder bei Linux sein eigener Herr ist, nenne ich mich hier tuxnix.

@Werner
Stimmt. Klingt etwas nach Kindergarten.

Beitrag geändert von tuxnix (14.12.2017 21:33:22)

Offline

#17 14.12.2017 21:33:34

drcux
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Werner schrieb:

Sollte der Eintrag bei Distrowatch eine Werbecharakteristik haben?

Nein, eigentlich nicht...... aber: Dieser Satz beschreibt genau den wichtigen Unterschied zwischen einem Ableger und einem reinem Arch. Ist schon wichtig genau das hervorzuheben.

Offline

#18 14.12.2017 21:39:48

matthias
Moderator

Re: Distrowatch-Text

@tuxnix: War ein Typo. Ich sehe durchaus, was du im Wiki machst, und "Tu-Nix" wäre dir gegenüber sehr, sehr unfair gewesen.

Offline

#19 14.12.2017 21:59:22

tuxnix
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

@matthias Danke:)

Noch eine Variante. Gekürzt sachlicher und weniger anpreisend:

ArchLinux ist eine für die x86_64-Prozessoren Architektur optimierte Distribution für jeden Einsatzzweck. Sie wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt dem KISS-Prinzip (Keep it simple, stupid). Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines Rolling Release Systems bei dem Software Updates fortlaufend eingespielt werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern und wird mit dem hauseigenen Paketmanager Pacman stets aktuell gehalten. Zu den auf Stabilität getesteten binären Repositorien core, community und extra dient das AchUserRepositorium mit vorgefertigten Packagebuilds als Softwarequelle. Die Installation von ArchLinux erfolgt manuell und setzt Erfahrung mit der Kommandozeile voraus. ArchLinux ist Ursprung vieler Distributionen die zusätzlich einen Installer und vorkonfigurierte Desktopumgebungen bieten.

Offline

#20 14.12.2017 22:25:15

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Ich habe die Einwürfe von tuxnix (sorry für den Tippfehler) und drcux vorschlagsweise mal in den »ursprünglichen« Textentwurf eingebaut:

ArchLinux ist eine für x86_64-Prozessoren optimierte Distribution für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Sie wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt strikt dem KISS-Prinzip (Akronym für Keep it simple, stupid). Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern, da Neuerungen fortlaufend (rolling release) und stets sehr aktuell (bleeding edge) eingespielt werden. Aktuelle Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines laufenden Arch-Systems. Einmal installiert, kann das System jederzeit mit Hilfe des hauseigenen Paketmanagers Pacman aktuell gehalten werden. Pacman kommt mit Werkzeugen, welche die Anpassung bestehender und die Erstellung eigener Pakete unterstützen. Die Installation und Einrichtung eines Systems setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen voraus. Detaillierte Anleitungen in den Arch-Wikis erleichern Installation, Einstieg und individuelle Ausgestaltung des Systems. Inzwischen bildet ArchLinux auch den Grundstock anderer Distributionen.

Edit: … welche die die Anpassung …

Beitrag geändert von Werner (14.12.2017 22:56:13)

Offline

#21 15.12.2017 09:37:52

Baldr
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden.

Irgendwie ist das Wort "quasi" blöd... es ist nicht nur quasi so, sondern er ist so wink !

Meine Vorschläge:

Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System nach Belieben erweitert werden.

oder

Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System individuell erweitert werden.

Offline

#22 15.12.2017 13:47:35

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Baldr schrieb:

Irgendwie ist das Wort "quasi" blöd... es ist nicht nur quasi so, sondern er ist so wink !

Ja stimmt, das relativiert wo es nichts zu relativieren gibt und nimmt der Aussage an Kraft. Umgesetzt:

ArchLinux ist eine für x86_64-Prozessoren optimierte Distribution für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Sie wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt strikt dem KISS-Prinzip (Akronym für Keep it simple, stupid). Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System beliebig erweitert werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern, da Neuerungen fortlaufend (rolling release) und stets sehr aktuell (bleeding edge) eingespielt werden. Aktuelle Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines laufenden Arch-Systems. Einmal installiert, kann das System jederzeit mit Hilfe des hauseigenen Paketmanagers Pacman aktuell gehalten werden. Pacman kommt mit Werkzeugen, welche die Anpassung bestehender und die Erstellung eigener Pakete unterstützen. Die Installation und Einrichtung eines Systems setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen voraus. Detaillierte Anleitungen in den Arch-Wikis erleichern Installation, Einstieg und individuelle Ausgestaltung des Systems. Inzwischen bildet ArchLinux auch den Grundstock anderer Distributionen.

(Diff: Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System quasi beliebig erweitert werden.)

Beitrag geändert von Werner (15.12.2017 13:48:06)

Offline

#23 15.12.2017 14:27:59

matthias
Moderator

Re: Distrowatch-Text

Pacman kommt nicht mit irgendwas, es enthält Werkzeuge.

Davon abgesehen bin überrascht, was Google translate inzwischen kann:

ArchLinux is an x86_64 processor optimized distribution for every conceivable purpose. It is aimed at experienced users and those who want to become one. Arch strictly follows the KISS principle (acronym for Keep it simple, stupid). Starting from a simple basic configuration, the system can be extended as desired. ArchLinux has no version numbers, as innovations are continuously imported (rolling release) and always very current (bleeding edge). Current installation media are published monthly as an ISO image and are snapshots of a running Arch system. Once installed, the system can be kept up-to-date at any time via the in-house package manager Pacman. Pacman includes tools that support customizing existing packages and creating custom packages. Installing and setting up a system requires little experience with command line tools. Detailed instructions in the Arch wikis facilitate the installation, input and customization of the system. Meanwhile, ArchLinux is also the basis for other distributions.

Ich hätte "home-grown" gesagt, aber in-house ist wohl besser. Und im letzten Satz eher "provides the basis". Wir müssen schon für jede einzenle Sprache Korrektur lesen, aber offenkundige Fehler kann so nicht erkennen.

ArchLinux es una distribución optimizada para el procesador x86_64 para cada propósito concebible. Está dirigido a usuarios experimentados y aquellos que desean convertirse en uno. Arch sigue estrictamente el principio KISS (acrónimo de Keep it simple, stupid). A partir de una configuración básica simple, el sistema se puede ampliar según lo deseado. ArchLinux no tiene números de versión, ya que las innovaciones se importan de forma continua (lanzamiento continuo) y siempre son muy actuales (vanguardista). Los medios de instalación actuales se publican mensualmente como una imagen ISO y son instantáneas de un sistema Arch en ejecución. Una vez instalado, el sistema se puede mantener actualizado en cualquier momento a través del administrador de paquetes interno Pacman. Pacman incluye herramientas que admiten la personalización de paquetes existentes y la creación de paquetes personalizados. Instalar y configurar un sistema requiere poca experiencia con las herramientas de línea de comandos. Las instrucciones detalladas en Arch wikis facilitan la instalación, entrada y personalización del sistema. Mientras tanto, ArchLinux también es la base para otras distribuciones.

Vielleicht"un poca de experiencia" - nicht sehr wenig, sondern "schon ein wenig". "Rolling release" und "bleeding edge" sollte man auf Englisch lassen, auch wenn ich "vanguardista" für ziemlich elegant ausgedrückt halte.

ArchLinux est une distribution optimisée pour le processeur x86_64 pour tous les objectifs imaginables. Il s'adresse aux utilisateurs expérimentés et à ceux qui veulent le devenir. Arch suit strictement le principe KISS (acronyme de Keep it simple, stupid). À partir d'une simple configuration de base, le système peut être étendu à volonté. ArchLinux n'a pas de numéro de version, car les innovations sont continuellement importées (rolling release) et toujours très actuelles (bleeding edge). Les supports d'installation actuels sont publiés mensuellement en tant qu'image ISO et sont des instantanés d'un système Arch en cours d'exécution. Une fois installé, le système peut être mis à jour à tout moment via le gestionnaire de paquets interne Pacman. Pacman comprend des outils qui prennent en charge la personnalisation des packages existants et la création de packages personnalisés. L'installation et la configuration d'un système nécessitent peu d'expérience avec les outils de ligne de commande. Des instructions détaillées dans les wikis Arch facilitent l'installation, la saisie et la personnalisation du système. Pendant ce temps, ArchLinux est également la base pour d'autres distributions.

Und wer kann jetzt türkisch?

Offline

#24 15.12.2017 14:38:14

Werner
Mitglied

Re: Distrowatch-Text

Pacman kommt nicht mit irgendwas, es enthält Werkzeuge.

Umgesetzt:

ArchLinux ist eine für x86_64-Prozessoren optimierte Distribution für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Sie wendet sich an erfahrene Anwender und solche, die es werden wollen. Arch folgt strikt dem KISS-Prinzip (Akronym für Keep it simple, stupid). Ausgehend von einer einfachen Grundkonfiguration kann das System beliebig erweitert werden. ArchLinux hat keine Versionsnummern, da Neuerungen fortlaufend (rolling release) und stets sehr aktuell (bleeding edge) eingespielt werden. Aktuelle Installations-Medien werden monatlich als ISO-Image veröffentlicht und sind Schnappschüsse eines laufenden Arch-Systems. Einmal installiert, kann das System jederzeit mit Hilfe des hauseigenen Paketmanagers Pacman aktuell gehalten werden. Pacman enthält Werkzeuge, welche die Anpassung bestehender und die Erstellung eigener Pakete unterstützen. Die Installation und Einrichtung eines Systems setzt minimale Erfahrung mit Kommandozeilen-Werkzeugen voraus. Detaillierte Anleitungen in den Arch-Wikis erleichern Installation, Einstieg und individuelle Ausgestaltung des Systems. Inzwischen bildet ArchLinux auch den Grundstock anderer Distributionen.

@matthias
WOW!

Werbung für‘s algorithmische Lektorat:
https://www.deepl.com/translate
Die Übersetzungen dort haben auch grammatikalisch eine hohe Qualität und es werden alternative Formulierungen angeboten (die ich auch im Englischen nicht immer auf der Platte habe).

Edit: Pacman enthält Werkzeugen … zzzz

Beitrag geändert von Werner (15.12.2017 14:48:09)

Offline

#25 15.12.2017 16:40:55

44
Gast

Re: Distrowatch-Text

matthias schrieb:

Wir müssen schon für jede einzenle Sprache Korrektur lesen, aber offenkundige Fehler kann so nicht erkennen.

Naja doch. Google hat in allen 3 Übersetzungen den Namen der Distribution falsch geschrieben.

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