Du bist nicht angemeldet.

#26 16.07.2012 11:18:50

linux-ka
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Da kommen Erinnerungen an die Installationspartys aus meiner Jugend auf.....weeeee.

Offline

#27 16.07.2012 12:12:00

hm
Gast

Re: glibc-Aktualisierung

yollywau schrieb:

mit der glibc hat es mich voll erwischt. sad

... mich auch, erste Neuinstallation nach zwei Jahren war faellig (in der die Umlaute immer noch nicht vernuenftig gehen :-(

yollywau schrieb:

Und neuinstallieren ist eine Riesenprozedur.

... nicht unbedingt. Die eigene Installationsprozedur (und was man alles selber obendrauf installiert hat) einmal sauber aufgeschrieben (und sogar auf Papier ausgedruckt :-), und dann ist das Ganze in zwei Stunden passiert.

yollywau schrieb:

Von der stable Version vom August letzten Jahres geht keine Aktualisierung, auch nicht mit "--ignore glibc"

... stimmt, macht aber nichts. Die stable Version vom August per CD starten, und von der aus kann man das tagesaktuelle Arch per Web reinziehen. Geht problemlos, geht bei mir jedenfalls problemlos.

yollywau schrieb:

Und beim Snapshot ist noch diese "pacman-key --init, pacman-key populate archlinux"-Geschichte, sonst installiert er nichts.

... stimmt, aber diese beiden Befehle sind wichtig, sollte man machen. Die habe ich in meiner prima selbstgebastelten Arch-Installations-Hilfedatei immer dabei.

#28 16.07.2012 14:55:19

norman
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Pierre schrieb:

Lösche unter /lib/modules die alten Kernel-verzeichnisse. (sprich die Versionen, die Du nicht nutzt). Das Paket broadcom-wl musst Du so neu bauen, dass es die Module nach /usr/lib/modules installiert. /lib ganz zu löschen ist keine gute Idee.

Stimmt. Hätte ich nur erst hier gelesen, bevor ich den englischen Link von der Hauptseite "abgearbeitet" habe.

Ich habe - ganz nach Anleitung - den Inhalt von /lib nach /usr/lib verschoben, und danach ging nichts mehr.

Alles wird nicht gefunden und nicht mal (re)boot funzte mehr.

Resetknopf gedrückt (kaum zu glauben, daß ich den noch gefunden habe big_smile) und kernel-panic. sad

Kurz: Arch ist am Arsch (bootet nicht mehr)

Offline

#29 16.07.2012 15:15:44

Renate55
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

yollywau schrieb:

Von der stable Version vom August letzten Jahres geht keine Aktualisierung, auch nicht mit "--ignore glibc"

hm schrieb:

... stimmt, macht aber nichts. Die stable Version vom August per CD starten, und von der aus kann man das tagesaktuelle Arch per Web reinziehen. Geht problemlos, geht bei mir jedenfalls problemlos.

Du meinst wohl das netinstall Image. Ich hatte das Core Image.

Offline

#30 16.07.2012 16:12:19

GerBra
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Ich möchte mal eine Lanze für die Archlinux-DEVs brechen: Selten ein so wichtiges Update ("Operation am laufenden Herzen") mit entsprechend klaren und verständlichen Vorgangsanweisungen gehabt.
Über den Sinn des /lib-Umzugs plus Folgeänderungen etc. kann man noch trefflich streiten, aber der Vorgang an sich war gut vorbereitet.

<Klugscheissermodus>
Sowas ist alle paar Monate wohl mal gut, da trennt sich die Spreu vom Weizen… Wenn ich die Foren verfolge fallen genau die auf die Schnauze, die
* nicht lesen können/wollen ("--force und 'habe /lib einfach nach /usr/lib verschoben, Hilfe'")
* überhaupt keine Ahnung haben *was* die glibc überhaupt ist. Sich beim Hantieren für irgendwelche WLan-Module, tp_smapi und sonstigem AUR-Kram so verzetteln anstatt erstmal das glibc-Update *sauber* über die Bühne zu kriegen. Wirklich, ein Boot ohne anschließedes Netzwerk oder Sound ist nichts dagegen, wenn wegen "kaputtem" glibc nicht mal ein chroot oder ein cp möglich ist…
* die besser mit einer halbjährlichen Ubuntu Neuinstallation bedient sind ;-)
</Klugscheissermodus>

Offline

#31 16.07.2012 17:34:13

efreak4u
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Dieses Forum braucht ein Bedanken-Button tongue  ... Danke GerBra smile

Offline

#32 16.07.2012 18:23:47

linux-ka
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

GerBra schrieb:

Ich möchte mal eine Lanze für die Archlinux-DEVs brechen: Selten ein so wichtiges Update ("Operation am laufenden Herzen") mit entsprechend klaren und verständlichen Vorgangsanweisungen gehabt.
Über den Sinn des /lib-Umzugs plus Folgeänderungen etc. kann man noch trefflich streiten, aber der Vorgang an sich war gut vorbereitet.

<Klugscheissermodus>
Sowas ist alle paar Monate wohl mal gut, da trennt sich die Spreu vom Weizen… Wenn ich die Foren verfolge fallen genau die auf die Schnauze, die
* nicht lesen können/wollen ("--force und 'habe /lib einfach nach /usr/lib verschoben, Hilfe'")
* überhaupt keine Ahnung haben *was* die glibc überhaupt ist. Sich beim Hantieren für irgendwelche WLan-Module, tp_smapi und sonstigem AUR-Kram so verzetteln anstatt erstmal das glibc-Update *sauber* über die Bühne zu kriegen. Wirklich, ein Boot ohne anschließedes Netzwerk oder Sound ist nichts dagegen, wenn wegen "kaputtem" glibc nicht mal ein chroot oder ein cp möglich ist…
* die besser mit einer halbjährlichen Ubuntu Neuinstallation bedient sind ;-)
</Klugscheissermodus>

Das ist so gut, ich frage mich warum du nicht genauso gut im Gentoo-Forum hilfst....Da wird einem auch so hilfsbereit entgegengekommen. Dieser Elite-User-Gedanke kann einem schon gehörigst auf den Keks gehen. Nicht jeder ist schon seit Unix 1.0 dabei. Einige lernen erst mit/an Arch mehr dazu.

Scheinbar wurde dieser Migrationsschritt nicht gut genug geplant oder zumindest nicht ausreichen offensichtlich angekündigt. Denn dieser Thread, DASS eine Änderung von statten geht, geht vollkommen verloren zwischen Gnome 3 hat weniger runde Ecken, aber dafür eine neue Uhr im Tray und Iso-Image vom 1.2.2008 aktualisiert. Ich habe gesehen, dass man hier color-codes verwenden kann. Hätte vielleicht geholfen, mehr Aufmerksamkeit zu erzielen.

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#33 16.07.2012 18:47:22

Creshal
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Für die Mehrzahl der User hats reibunslos geklappt. Wer Probleme hat, möge wie immer einen eigenen Thread aufmachen, dann kann man sich auch individuell drum kümmern.

Und naja… wenn man die News nicht liest (nachdem einem auffällt, dass das Update nicht durchläuft), sämtliche Warnung von Pacman ignoriert, wild Dateien löscht und sich DANN wundert, dass es Probleme gibt, fällt das imo wirklich unter "selber Schuld".

Offline

#34 16.07.2012 18:51:45

efreak4u
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

@linux-ka: Die Vorbereitung war denke ich mal gut genug, Auf der Wiki-Seite auf archlinux.org ist m.E. sehr gut beschrieben, wie man bei dieser Umstellung vorgehen muss, Der Link dazu wurde auch rechtzeitig publik gemacht. Wer allerdings nicht lesen moechte muss evtl. in den sauren Apfel beissen und steht dann mit 'ner Kernelpanik da. Wer englisch nicht oder nicht gut versteht kann Nachfragen, ohne dass ihm/ihr gleich jemand den Kopf abreisst. wink

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#35 16.07.2012 18:56:22

Dirk
Moderator

Re: glibc-Aktualisierung

linux-ka schrieb:

Scheinbar wurde dieser Migrationsschritt nicht gut genug geplant oder zumindest nicht ausreichen offensichtlich angekündigt. Denn dieser Thread, DASS eine Änderung von statten geht, geht vollkommen verloren zwischen Gnome 3 hat weniger runde Ecken, aber dafür eine neue Uhr im Tray und Iso-Image vom 1.2.2008 aktualisiert. Ich habe gesehen, dass man hier color-codes verwenden kann. Hätte vielleicht geholfen, mehr Aufmerksamkeit zu erzielen.

Eben. Da hilft es auch nichts, dass einige im Chat permanent und penetrant fordern, sobald jemand mit entsprechenden Problemen kommt, man solle doch das Anmelden an der Mailingliste als Downloadvoraussetzung einrichten. Nicht, dass man Arch nicht sowieso von dutzenden Seiten und hunderten Mirrors mittels diverser Übertragungstechniken beziehen könnte – Es geht auch völlig an der Grundproblematik vorbei.

Es ist so, zu fordern, einen Deckel auf den Brunnen zu machen, und ein Warnschild aufzustellen obwohl das Kind schon längst hineingefallen. Statt ihm raus zu helfen, wird hingegen weiterlamentiert, wie das Kind so doof sein kann, in den Brunnen zu klettern. Immerhin gibt es im Wiki eine Anleitung, wie das Update sauber vollzogen werden kann.

Ein lapidares „Schaut mal hier und da“ und ein längst runtergerutschter Thread im Forum sind wahrlich nicht das richtige Mittel, um grundlegende, massive Änderungen am Root-Verzeichnissystem anzukündigen – zumal diese Ankündigung für die Meisten allenfalls gleichzeitig, wenn nicht sogar erst nach oder beim Update, angekommen ist.

In Zeiten des „Web 3.0“ [sic!] sich krampfhaft noch ernsthaft an so etwas anachronistisches wie eine Mailingliste zu klammern, entbehrt sicher nicht einer gewissen Tradition, hat mit moderner Kommunikation aber ungefähr so viel zu tun, wie das Usenet von der breiten Masse überhaupt noch gekannt wird. Arch braucht offizielle Social-Media-Kanäle auf Facebook, Twitter und Google+, egal, wie sehr sich einige hier dagegen sträuben, diese Dienste gehören einfach zur medialen Realität der heutigen Internetnutzer, Mails bekommt „man“ doch heute allenfalls noch, wenn man auf Amazon was bestellt.

Offline

#36 16.07.2012 19:06:36

Renate55
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Die Spreu ist schon froh, wenn sie das zerschossene Arch wieder auf die Platte bekommt, trotz pacman-key und glibc und ohne Kenntnisse der Hintergründe in der C-Programmierung.
Ich hoffe, daß solche Updates hmm nicht zur Regel werden. (als Erziehungs-Maßnahme)  Die Ankündigung von Neuerungen auf der Archlinux-Seite ist schon eine Möglichkeit, sich zu informieren. Und eben mal mit dem Update warten...

Beitrag geändert von Renate55 (16.07.2012 19:07:39)

Offline

#37 16.07.2012 19:20:22

GerBra
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

@Dirk:
Wie kann man nur einen solch sarkastischen Post verfassen? (Ich hoffe, daß es Sarkasmus ist…)

Ich würde noch ein "Let's play pacman feat. glibc" Video auf Youtube in den Raum werfen ;-)
Natürlich müßte der DEV dort sein System auch kaputt machen und reparieren.
Und pacman und überhaupt Linux braucht Wiederherstellungspunkte…
pacman --force gerhört ersetzt durch:

--ich_weiß_daß_ich_mein_System_kaputt_mache_und_ich_mache_niemanden_selbst_nicht_allan_dafuer_verantwortlich_selig_sind_die_ahnungslosen_wo_ist_mein_autosave_?

Offline

#38 16.07.2012 19:23:31

Dirk
Moderator

Re: glibc-Aktualisierung

GerBra schrieb:

Wie kann man nur einen solch sarkastischen Post verfassen? (Ich hoffe, daß es Sarkasmus ist…)

In jedem bisschen Sarkasmus steckt auch ein Stückchen Wahrheit smile

GerBra schrieb:

pacman --force gerhört ersetzt durch:

pacman --force gehört ersatzlos entfernt!

Offline

#39 16.07.2012 19:24:08

Creshal
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

@Dirk Sohler: Es steht dick auf der Hauptseite. Niemand wird gezwungen, pacman --force durchzuprügeln, bevor er (wie bei jedem bisherigen Update auch) auf der Hauptseite nachlesen kann, was zu beachten ist.
Ich hab die Update-Anleitung auch erst durchgelesen, als pacman gemeckert hat, und es hat trotzdem funktioniert (gut, beim dritten Rechner hab ich spaßeshalber mal --force ausprobiert um zu schauen was passiert, aber selbst das ist reparierbar).

Rolling Release stellt nunmal gewisse Anforderungen an die User. Wer den Arsch gepudert haben will, kann auch bei Ubuntu bleiben. wink

Offline

#40 16.07.2012 19:30:18

Dirk
Moderator

Re: glibc-Aktualisierung

Creshal schrieb:

Rolling Release stellt nunmal gewisse Anforderungen an die User.

Eben. Und gerade als moderne Distribution sollten wir doch alles tun, um User zu finden, zu binden, und zu informieren! Irgendwas zwischen elitärem Gehabe (man möge sich doch bitte vorher verpflichtend für eine Mailingliste anmelden), und einem offiziellen Facebook-Account (der über die wohl allen Facebooknutzern hier bekannte Gruppe hinausgeht) lässt sich doch sicher finden … Du sagst ja selbst: Bis zum Update wusstest du auch nichts von der gravierenden Änderung der Verzeichnisstruktur.

Offline

#41 16.07.2012 19:43:02

Creshal
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Okay, das mit der Mailingliste finde ich auch etwas übertrieben. Facebook/G+/Twitter-Präsenz müsste halt irgendjemand pflegen… Dass die offizielle Archlinux-Seite erste Anlaufstelle bei Problemen ist, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Offline

#42 16.07.2012 19:46:44

NonlinearX
Gast

Re: glibc-Aktualisierung

Meine Meinung:

Ich fands gut genug über archlinux.de und archlinux.org angekündigt. Als das Update bei mir nicht durchlief habe ich mich sofort daran erinnert, auf archlinux.org geschaut und hatte alle Informationen, die ich benötigt habe, Schritt für Schritt und klar verständlich erklärt.

Dass man aufpassen muss, wenn man die force Option benutzt, habe ich auch früh genug gelernt und wenn was nicht klappt weiß ich auch, dass ich jederzeit in den Foren nachfragen kann und hilfreiche Tipps bekomme ohne verspottet zu werden. Mehr wünsche ich mir eigentlich nicht und ich danke den Devs und allen die zur Aufklärung beigetragen haben, dass das bei einer Rolling Release Distribution so gut funktioniert hat.

#43 16.07.2012 19:48:28

Dirk
Moderator

Re: glibc-Aktualisierung

„sollte“ und „eigentlich“ smile

Die Sache mit der Pflege des Arch-Facebook-Profils ist das kleinere Problem (mittels SocialRSS) kann man ganz wunderbar seinen Content dort reinkippen (für Twitter und Google+ gibt es ähnliche Technikern, automatisiert den Seitencontent rein zu bekommen). Ein großer Teil der Netznutzer ist eben häufiger auf Facebook & Co., als auf der Seite seines Betriebssystems – Warum sollte das bei Arch anders sein?

Offline

#44 16.07.2012 20:16:49

maik
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Dirk Sohler schrieb:

Ein großer Teil der Netznutzer ist eben häufiger auf Facebook & Co., als auf der Seite seines Betriebssystems – Warum sollte das bei Arch anders sein?

Ich kann nur hoffen, dass die Macher und "Techniker" von Arch Linux dennoch nicht gänzlich den Trends folgen und sich dazu hinreißen lassen, Inhalte vermehrt über soziale Netzwerke zu streuen, als weiterhin seine bestehenden Internet-Präsenzen zu nutzen.

Offline

#45 16.07.2012 20:17:28

NonlinearX
Gast

Re: glibc-Aktualisierung

Ich bin nie auf Facebook und Co und wenn die Homepage des Betriebssystems nicht mehr erste bzw. ausreichende Anlaufstelle ist werde ich mir wohl ein anderes Betriebssystem suchen.

#46 16.07.2012 20:17:51

Dirk
Moderator

Re: glibc-Aktualisierung

Nene, nicht vermehrt, oder gar ausschließlich, sondern zusätzlich!

Offline

#47 16.07.2012 20:24:38

NonlinearX
Gast

Re: glibc-Aktualisierung

Dirk Sohler schrieb:

Nene, nicht vermehrt, oder gar ausschließlich, sondern zusätzlich!

von mir aus, solange sie den Like Button weglassen wink

#48 16.07.2012 20:25:28

norman
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

linux-ka schrieb:

Dieser Elite-User-Gedanke kann einem schon gehörigst auf den Keks gehen. Nicht jeder ist schon seit Unix 1.0 dabei. Einige lernen erst mit/an Arch mehr dazu.

Dito.

Ich habe Arch nicht, weil ich der absolute Guru bin, sondern weil das meiste, was ich brauche relativ schnell und problemlos machbar ist UND Arch relativ wenig Ressourcen braucht, was mir ebenfalls entgegen kommt.

Sobald es aber ans Eingemachte geht, bin ich mit meinem Latein am Ende.


efreak4u schrieb:

@linux-ka: Die Vorbereitung war denke ich mal gut genug, Auf der  ... Wiki-Seite auf archlinux.org ist m.E. sehr gut beschrieben, wie man bei dieser Umstellung vorgehen muss, Der Link dazu wurde auch rechtzeitig publik gemacht. Wer allerdings nicht lesen moechte muss evtl. in den sauren Apfel beissen und steht dann mit 'ner Kernelpanik da. Wer englisch nicht oder nicht gut versteht kann Nachfragen, ohne dass ihm/ihr gleich jemand den Kopf abreisst. wink

Tja, was soll ich sagen: Gestern aus dem Urlaub zurück, standardgemäß -Syu und weils ne Fehlermeldung gab das heute morgen nochmal gemacht.

Da es die o.g. Fehlermeldung gab, auf der Arch-Startseite geschaut und die entsprechenden Links angeschaut. Als erstes genau [https://wiki.archlinux.org/index.php/De … iki:usrlib]Wiki-Seite dahin gelangt.

Bis hierhin bin ich gekommen:


"If any package apart from glibc is listed as owning a file, that package needs to be updated to install its files in /usr/lib. Any files unowned by a package should either be deleted or moved to /usr/lib and any directories within /lib need deleted (after they are empty...). "


Und genau ab da, war mein System im Eimer.

Ich habe weder Informatik noch Englisch studiert und bin froh, daß ich englische Hilfstexte einigermaßen verstehe.

Aber vielleicht ist mein Englisch nicht gut genug, um ein simples Update fehlerfrei durchzuführen.

Ich habe nämlich - wie oben beschrieben - /lib-Inhalte nach /usr/lib verschoben, wie ich die englische Anleitung verstanden habe.

Und Kernelpanic ist nun mal weit über meinem intellektuellem Niveau.

Ich akzeptiere ja, daß ein Linux-System-Update mal fehlerhaft sein kann, aber ich habe mein Problem damit, wenn sich dann ein paar alte Hasen aufblasen und mit "selber Schuld" - Achselzucken die Sache abhaken.

Denn dafür brauche ich kein Forum.

Ein Forum - auch das von Arch - ist m.E. dazu da, um gerade Jenen zu helfen, die es alleine nicht gebacken kriegen.

Dirk Sohler schrieb:

Es ist so, zu fordern, einen Deckel auf den Brunnen zu machen, und ein Warnschild aufzustellen obwohl das Kind schon längst hineingefallen. Statt ihm raus zu helfen, wird hingegen weiterlamentiert, wie das Kind so doof sein kann, in den Brunnen zu klettern. Immerhin gibt es im Wiki eine Anleitung, wie das Update sauber vollzogen werden kann.


Wenn ich mitbekomme, daß ein Kind in den Brunnen gefallen ist, überlege ich mir, wie ich es da wieder rausbekomme.

Einfach runterzurufen "selbst schuld" hilft dem Kind da wohl kaum weiter.


PS: -force habe ich nicht gemacht.

Weil es auf dem Link ganz oben stand, daß man ihn sein lassen muß.

Aber bei anderen Problemen hat mir das schonmal geholfen (allerdings auch erst, nachdem man mir das hier im Forum vorgeschlagen hat, bei manchen Problemen macht es halt Sinn).

Offline

#49 16.07.2012 20:33:45

agaida
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

Ich weiss ja nicht, ein Profil beim Fratzenbuch fänd ich nicht so prall, das würde wohl auch an der Zielgruppe der mündigen User ein wenig vorbei gehen. Google+ stände ich weniger skeptisch gegenüber. Ich empfinde es auch überhaupt nicht tragisch, sich als Informationsmedium auf Foren, IRC und/oder Mailinglisten zu beschränken.

Ich muss auch gestehen, dass ich das gute altmodische Lesen bei Problemen nicht unbedingt als einen Anachronismus empfinde. tongue  Sei's drum, nachdem ich gestern einem User (IT-Student) in einem archfremden Channel weiterhelfen sollte und ihm nach wenigen getauschten Sätzen die Lektüre des Forums und des Wikis empfehlen musste, hab ich mal für mich persönlich den Super-Dau-Modus angeschaltet und ein Update ohne vorherige Lektüre angeworfen. Da die glibc störte und ich nicht --force anwenden wollte, hab ich sie kurzerhand deinstalliert und die Abhängigkeiten frei schwebend gelassen. Die reichlichen Warungen wurden natürlich fast ungelesen weggeklickt.

Fazit: Die Reparatur hat 15 min gedauert, machte keine Probleme, diese Variante des Updates ist allerdings nicht wirklich empfehlenswert. Aber es ist problemlos möglich, ein so misshandeltes System ohne Probleme zu reparieren, wenn man einige Grundlagen von Linux beherrscht. Das muss nicht mal zwingend Arch sein.

Beitrag geändert von agaida (16.07.2012 21:00:38)

Offline

#50 16.07.2012 20:59:10

efreak4u
Mitglied

Re: glibc-Aktualisierung

norman schrieb:

... Any files unowned by a package should either be deleted or moved ..."

Dieses "unowned" hast du doch hoffentlich nicht ueberlesen. Du sollst nur Dateien loeschen oder nach /usr/lib verschieben, die keinem Paket zu geordnet werden koennen. Dateien, die zum Paket "glibc" gehoeren muessen an dieser stelle noch in /lib bleiben und werden vom glibc-Update automatisch entfernt und neue Dateien in /usr/lib erstellt. wink

PS: -   Auch ich habe kein englisch studiert; wenn es darum geht einen zusammenhaengenden Satz in einem Dialog auszusprechen, stottere ich was halbwegs brauchbares zusammen. Englisch beim Lesen zu verstehen faellt mir da schon um einiges leichter.
      -   Programmieren kann ich auch nicht... wurschtele mich gerade etwas durch's Bash-Scripting... sowas kann man ja immer gebrauchen. Was aber jeder Computerbenutzer haben sollte, ist ein gewisses Grundverstaendnis, was ein Computer ist und wie man dessen Ein-/Ausgaben nutzt.

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