#26 11.06.2012 21:08:24

Destructor
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

Jo, das "Bloatware" und Paketgrösse war mir nicht ganz klar. big_smile

Trotzdem sehe ich keinen Nachteil in systemd.

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#27 12.06.2012 09:00:17

Creshal
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

@maik: Wie gesagt, der einzige Vorteil, den ich so weit sehen kann, ist die Vereinheitlichung zwischen den Distributionen. Angeblich lässts sich auch besser optimieren, aber die Schmerzen hab ich mir noch nicht angetan. Default sieht man jedenfalls keinen Unterschied in der Bootgeschwindigkeit.

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#28 12.06.2012 09:52:50

Kinch
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

systemd, mag vielleicht die schönere Architektur haben, etwas schneller sein, etc pp. Das sind alles aber eher nicht-funktionale Features. Auf der Funktionalen-Seite: Ich denke, das Optimum einer systemd Konfiguration auf einem jetzigen System wäre, wenn es genauso gut läuft wie die jetzige Lösung. Wenn man basteln mag kann man die Umstellung gerne in Angriff nehmen, wenn es einem — wie mir — völlig egal ist, wie sein System initialisiert wird, Hauptsache es wird so initialisiert wie man sich das vorstellt, kann man es auch lassen.

Wenn systemd auf meine Platte kommt, dann nur weil Archlinux darauf umsteigt. Das wäre mir auch egal, solange ich da nix für machen muss.

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#29 12.06.2012 11:35:11

open-source greg
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

Ich würde mal sagen die Qualität von Systemd kann man daran erkennen, wieviele Posts im Forum von Problemen mit diesem handeln.

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#30 12.06.2012 11:46:33

Creshal
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

Man muss fairerweise dazu sagen, dass die Leute freiwillig Betatester spielen. Noch wird niemand dazu gezwungen.


(@Mods: Können wir den Thread nicht so langsam aufsplitten?)

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#31 12.06.2012 17:50:47

maik
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

Creshal schrieb:

@maik: Wie gesagt, der einzige Vorteil, den ich so weit sehen kann, ist die Vereinheitlichung zwischen den Distributionen.

Wenn man natürlich nur eine Distribution richtig aktiv nutzt (auf dem Desktop nur noch Arch Linux und auf dem Notebook, was aber nur selten verwendet wird, Ubuntu 10.04 LTS), ist dieser Vorteil aus persönlicher Sicher fast vollständig zu vernachlässigen.

Eine letzte Frage noch dazu:

Noch wird niemand dazu gezwungen.

Wird sich dies denn in absehbarer Zeit ändern? Heißt, ist bei Arch Linux irgendwann einen Zwangswechsel von init auf systemd geplant?

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#32 12.06.2012 17:56:54

piet
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

Creshal schrieb:

@maik: Wie gesagt, der einzige Vorteil, den ich so weit sehen kann, ist die Vereinheitlichung zwischen den Distributionen. Angeblich lässts sich auch besser optimieren, aber die Schmerzen hab ich mir noch nicht angetan. Default sieht man jedenfalls keinen Unterschied in der Bootgeschwindigkeit.

Wieso Vereinheitlichung?
Ubuntu wird erstmal bei Upstart bleiben.
Debian wird auch nicht wechseln, da systemd nur unter Linux funktioniert und Debian neben dem BSD-Kernel auch noch den Hurd als Unterbau anbietet.
Slackware nutzt seit anbeginn der Zeit BSD-Init.
Ich sehe da (erstmal) nur einen weiteren Ansatz, der vermutlich zügig eine große Verbreitung erfahren wird.

open-source greg schrieb:

Ich würde mal sagen die Qualität von Systemd kann man daran erkennen, wieviele Posts im Forum von Problemen mit diesem handeln.

Mmhh? Sind es so viele? Ich habe da aktuell nichts bemerkt, bin beruflich aber auch ziemlich eingespannt.

cu

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#33 30.09.2012 07:24:22

Dante
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

Die Piratenpartei hat vorgestern nochmal Stellung zu SecureBoot genommen: http://www.piratenpartei.de/2012/09/28/ … cure-boot/

Ich denke auch das viel mehr dahinter steckt als nur der Vorwand sich besser gegen Malware schützen zu müssen. Mit der Verknüpfung zu UEFI und Secure Boot werden Restriktionen aufgebaut denen dem Hersteller bzw. Microsoft erlauben installierte Software zuzulassen oder zu verhindern. Somit wird der Käufer seines eigenen erworbenen Produkts quasi entmündigt. Sicher gibt es zahlreiche Diskussionen darüber wie man das umgehen kann (noch). Aber es sollte nicht Sache irgendeines Herstellers sein zu bestimmen, was auf meinen Rechner laufen soll oder nicht. Ich weigere mich hier mein Recht auf das erworbene abzugeben zu Gunsten einiger Monopolisten.

Dante

Offline

#34 30.09.2012 09:38:12

Creshal
Mitglied

Re: UEFI mit Secure Boot - Petition der Free Software Foundation

> Ich denke auch das viel mehr dahinter steckt als nur der Vorwand sich besser gegen Malware schützen zu müssen

Angesichts der Tatsache, dass Adobes Signier-Schlüssel wiedermal geklaut und damit Malware signiert wurde, kann man davon ausgehen, dass Malware-Schutz keinerlei praktische Relevanz hat und es nur um Kunden-Gängelung geht.

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