#1 08.05.2011 14:17:56

spider-j
Mitglied

[Tipp] Gnome3 Bildschirm nie ausschalten

Nachdem ich mich zunächst im Internet dumm und dämlich gesucht habe, habe ich mich auf die Suche nach dem passenden Schlüssel der gsettings gemacht und bin endlich fündig geworden.

Hatte das Problem, dass der Bildschirm immer spätestens nach einer Stunde abgeschaltet wurde, weil das der maximale Wert ist, der in der Systemeinstellungs-GUI einzustellen ist. Allerdings hat nicht einmal der VLC im Fullscreen Modus die Abschaltung des Bildschirms verhindern können. Mal abgesehen davon, dass ich auch gerne mal im Emulatorfenster (Vice, MAME, ZSNES) mit Joystick das ein oder andere Spielchen spiele, was von Gnome ebenfalls als "inaktivität" eingestuft wird.

Vielleicht findet ja sonst noch einer diese Einstellung ganz nützlich:

gsettings set org.gnome.settings-daemon.plugins.power sleep-display-ac 0

Falls jemand das auch auf dem Laptop im Batteriebetrieb ausstellen will, lautet der Befehl:

gsettings set org.gnome.settings-daemon.plugins.power sleep-display-battery 0

Schönen Sonntag noch!
spider.

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#2 08.05.2011 14:35:03

barabbas
Mitglied

Re: [Tipp] Gnome3 Bildschirm nie ausschalten

Bedankt, der Befehl kommt mir sehr zupass, weil GNOME3 bei mir leichte Probleme mit dem Aufwecken des Bildschirms hat - warum auch immer smile.

Besten Gruß,

brb

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#3 19.05.2011 19:11:54

lemondreas
Mitglied

Re: [Tipp] Gnome3 Bildschirm nie ausschalten

Ich bräuchte eher das Gegenteil,

Es gibt Momente (eher Minuten und Stunden) in der die Bildschirme garnicht abgeschaltet werden. So z.B. funktioniert dies nicht, wenn ich den Bildschirm manuell sperre. Auch nach Stunden laufen Bildschirme und Grafikausgabe noch.

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#4 23.06.2011 13:13:49

madi
Mitglied

Re: [Tipp] Gnome3 Bildschirm nie ausschalten

moin.

spider-j, ich danke dir sehr für diesen tipp - auch ich habe mich dumm und dämlich gesucht. hatte mit der extension presentation mode mein glück versucht, leider kam ich nicht an die einstellungen für den power-manager heran - der hat sich auf meinem desktop hartnäckig geweigert: "(there is no primary device to reflect system state (don't show any ui)".
wäre doch wohl kein großes problem gewesen, in dem drop-down "abschalten nach" unter systemeinstellungen/Bildschirm die option "nie" einzufügen, oder?? widerspricht das denn so sehr den neuen gnome-gedanken?

danke und grüße aus der lüneburger heide

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#5 17.07.2019 15:36:36

Jo
Gast

Re: [Tipp] Gnome3 Bildschirm nie ausschalten

"...widerspricht das denn so sehr den neuen gnome-gedanken?"

Ja.

Denn der "neue" Gnome-Gedanke scheint (nach etwas Analyse mit ein paar Normalverteilungsgleichungen kann man bei der Flut derartiger Fehler höchstwahrscheninlich  (im mathematischen UND lebenspraktischen Sinne) ohne weiteres schon von "ist" sprechen) seit JAHREN zu sein: Versteckte Sabotage und Diskreditierung durch gezielte Unbrauchbarmachung für die normalen privaten Einzelplatznutzer ("Konsumenten" - alles klar?? ;-) ) nicht nur von Gnome, sondern für alles rund um Linux. Nach anfänglichem qualitativem Aufstig und stetiger Verbesserung der freeware rund um Linux, ist seit ungefähr 10 Jahren ein (SEHR!) deutlicher Trend dahingehend zu beobachten, daß viele "Fehler" bei genauerer, logischer Betrachtung keine Fehler sein können, sondern hier der dringende(!) Verdacht eines gegen Einzelnutzer gerichteten Unbrauchbarmachungs-Vorsatzes  und sehr weitgreifenden(!) ~Konzeptes besteht. Besieht man sich die politische und Marktlage näher, wird sehr schnell klar, was hier geschieht.

Die Geschädigten sind in aller Regel die kleinen Einzelplatznutzer, die auf Linux-Systeme setzen, sich aber nicht drei Systemadministratoren im 24-Stunden-Schichtdienst leisten können: In diesem Marktsegment werden mit derartigen "Fehlern" Milliarden von Mannstunden "verbrannt" - ein riesiger allgemein-strategischer ("Abschmelzen der strategischen Zeitreserven des Feindes durch permanente Störmanöver" (hier: der kleinen Leute in den Völkern) und damit auch "Marktvorteil" (der allgemeine Erfolgsdruck zwingt die einzelplatzuser mehr und mehr, von diesem immer instabileren, immer unbrauchbareren Linux abzulassen) großer "juristischer Personen": viele kleine linux-User geben entnervt auf und lassen sich zurückfallen in die Rundum-Spionage-Hängematte proprietärer und deshalb vom Nutzer schlichtweg nicht kontrollierbarer und überwachbarer Proprietär-Software, d.h.: wir haben es hier mit planvopller, vorsätzliche rund konzertierter, antifreiheitlicher und antidemokratischer Erziehung zum Sklaventum zu tun undmit gutgetarntem, aber massiven Cyber-terrorismus größten Ausmaßes.
Wer mehr als nur eine Linux-Sistribution und mehr als eines dieser art Probleme auf den radar hat, wird mir nach allen Regeln der wahrhscheinlichkeitsrechungn zustimmen müssen, spätestens dann, wenn er sich vergegenwärtigt, WER heute die Software (System~ und Anwendungs~) im Linux-Bereich schreibt, wieviele von den "ach so selbstlosen" Entwicklern heute wirklich noch selbstlos sind und wieviele von ihnen inzwischen eigene (oder bezahlte) knallharte Firmen- und staatliche Politikinteressen vertreten.
Wenn es uns nicht gelingt, mittels offen-freiheitlichen, aber lückenlosen Qualitätsmanagements Geheimdienste und konzernorientierte Maulwürde aus den freeware-Projekten fernzuhalten, ist das endgültige aus von Freeware mittlerweile berechenbar - die Funktion der Zunahme derartiger "Fehler" in den letzten Jahren ist eine stetige und ohne Grenzwert, d.h. irgendwann hat dann auch der Letzte einzelplatzuser von Freeware die Nase voll, wei er "nebenbai2 ja damit auch arbeiten will und es absehbar wird, daß es nicht mehr besser, aber massiv schlechter werden kann. wir haben es mit einer überaus hinterhältigen PR-Strategie zu tun!

(Zum Verständnis: Diese Art Fehler, die man praktisch in fast allen Freeware-Projekten finden kann (mir fällt kein Einziges ein, wo nicht derartige Einflüsse erkennbar würden) sind anzahlmäßig derart hoch (jedenfalls sehr weit über 100) und darüberhinaus in manchen Fällen derartig hartnäckig persistent (z.B. Linux-soundprobleme - ein Dauerthema!) , daß sie ohne weiteres einer statistischen, strukturellen udn funktionellen Auswertung (Ausgangspunkt: erfüllte/nichterfüllte Normalverteilung als Indikator für Unterscheidung zwischen "natürlicher Schusseligkeit" und "Schädigungsvorsatz") zugänglich sind.

Wir leben nicht im Paradiese, liebe Freewarefreunde und alles rund um Linux ist längst den Kinderschuhen und dem "nicht ernstzunehmenden" Bastlerstatus entwachsen, sodaß mächtige Interessengruppen Linux und Freeware allgemein längst als Feind ansehen und entsprechend bekämpfen, besonders wo es das einfache Volk sein könnte, das sich damit die Computertechnik für SEINE Zwecke und freiheitlich(!) zunutzemachen könnte. In diesem Punkte sind sich selbst Kapitalisten und Kommunisten weltweit und über alle sonstigen ideologischen Grabenkämpfe hinweg merkwürdig einig, wie ihr gegenüber dem kleinen Manne, dem Einzelplatznutzer an den Tag gelegtes Verhalten unschwer erkennen läßt.

Wer wundert sich also noch über derartige scheinbar "idiotische" "Fehler"? Es sind keine! Denn deren Zielrichtung verrät die dahinterstehende Absicht!

#6 17.07.2019 15:57:41

schard
Moderator

Re: [Tipp] Gnome3 Bildschirm nie ausschalten

Kein Necrobumping, bitte.

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