Du bist nicht angemeldet.

#26 15.09.2009 09:26:55

bernarcher
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Ein bisschen "Computergeschichte" zur Abwechslung:

Ich bin noch eine Stufe vor Stefan ins Personal Computing eingestiegen, nämlich 1977 mit einem Bausatz für einen 8080-Rechner. Der war damals insofern exotisch, als dass der Boot-Loader nicht über Kippschalter eingegeben werden musste, sondern Byte für Byte über eine richtige numerische Tastatur im sogenannten "Split-Oktal"-Verfahren, bei dem jedes Byte - auch bei 16-Bit-Wörtern - durch drei Oktalzahlen repräsentiert wurde. Exotisch war das insofern, als damals schon entweder entweder alles rein Oktal oder Hexadezimal angegeben wurde. Immerhin ist das jetzt noch tief verankert, dass ich manchmal unwillkürlich ein Byte split-oktal lese und erst mühsam nach Hex übersetzen muss.

Es war ein recht primitves Gerät mit zuerst nur 4 Kilo(!)-Byte Ram, eben jener Oktaltastatur und einer Reihe von Sieben-Segment-Anzeigen als Schnittstelle. Aber es hat mir den (Wieder-)Einstieg in die Maschinenprogrammierung geebnet. Richtig: Maschinen-Programmierung. Assembler kam erst später, als ich die Maschine mit gigantischen 16 KByte, einem ausgedienten Fernschreiber (extrem laut und nur Kleinbuchstaben) als Schnittstelle und zwei Kassettenrekordern als externem Speicher aufgerüstet hatte. Da konnte ich mit einem kombinierten Editor/Assembler arbeiten, der mir sogar noch etliche KByte Platz für den Quellkode ließ. Als eines der ersten Programmierprojekte stand bald ein eigener BASIC-Interpreter auf dem Plan, dem eine intensive Phase mit BASIC-Spielen (am Fernschreiber!) folgten.

Ein, zwei Jahre hat das vorgehalten, dann kamen zwei 8-Zoll-Floppy-Laufwerke dazu und, nach einem Eigenbau, CP/M als erstes "richtiges" Betriebssystem. Dem bin ich treu geblieben bis weit in die frühen MS/DOS-Zeiten hinein. Weil, Microsoft war bei mir unten durch, nachdem ich mir ihr erstes zusammengeschustertes BASIC angesehen - und umgehend durch mein selbstgeschriebenes ersetzt - hatte. MSDOS war in den Anfängen ohnehin geklaut (o.k., gekauft, aber im Grunde ein zusammengeschustertes 16-Bit CP/M mit vagen Unix-Anklängen) und konnte sich nur durchsetzen, weil Bill Gates seinerzeit bei IBM mehr Verhandlungsgeschick und Glück hatte (sein Konkurrent aus der CP/M-DRDOS-Ecke kam zu den Verhandlungen zu spät, weil er im Flugzeug feststeckte, und Handys gab es damals noch nicht, mit dem man hätte die Sitzung verschieben lassen können.)

Ich habe mein Selbstbaugerät über mehr als zehn Jahre immer weiter aufgerüstet, und zum Schluss sogar eine primitive Unix-Version drauf laufen gehabt, mit der ich mich damals aber überhaupt nicht anfreunden konnte. Aber ich habe mehrere Bücher, Übersetzungen, Hard- und Softwarehandbücher für die Industrie und eine Menge (privater) Software darauf verfasst, wobei ich von BASIC über PL/I - das gab es mal für den 8080-Prozessor! - nach C gekommen bin, für das ich mir sogar einen eigenen Interpreter und später dem Rumpf eines Compilers geschrieben hatte (für den sich leider niemand erwärmen wollte, C war, man wagt es kaum zu glauben, "exotisch" ganz zu Beginn der 80er Jahre).

Später bin ich, den Marktgesetzen folgend, notgedrungen auf MS/DOS und dann, im Gefolge des verunglückten OS/2 auf Windows umgestiegen (mein erstes Windows war noch eine 2.x-Version und lief im Schwarzweißmodus auf einem bernsteinfarbenen Monitor). Von da kam ich über eine Menge kurzlebiger kommerzieller Maschinen irgendwann zu SuSE (eine 5er-Version, die damals, wenn ich mich recht erinnere, der Chip beigelegen hatte), weil ich wieder mit Unix experimentieren wollte. Dem folgte ein drastischer Computerabsturz zu einer Zeit, als ich mal wieder kein Geld hatte, und ich musste mir SuSE in ganzen 96 (!) MByte RAM einrichten. Das hatte funktioniert, weil ich IceWM entdeckt hatte, dem ich bis vor ein paar Wochen treu geblieben bin.

Dem folgten noch ein paar Maschinen und das übliche Distro-Hopping. Dann hatte ich mich in "Linux From Scratch" verliebt, dem ich über zwei jahre treu geblieben bin, bis mich auch dieser Rechner schmählich im Stich gelassen hatte. Anschließend mochte ich die Compilier-Zeit nicht mehr in ein neues System stecken und habe mich von Mandriva bis Debian mit einigem versucht. Und als ich mich gerade mit Lenny angefreundet hatte, wollte ich ein paar Experimente auf Maschinenebene machen und dafür mein Standardsystem nicht aufs Spiel setzen. Also hatte ich nach einer möglichst LFS-nahen, schlanken Alternative gesucht und bin, sozusagen wie die Jungfrau zum Kind, zu Arch gekommen. Das war ein wahres Aha-Erlebnis und hat nach zwei Wochen schon mein Debian völlig verdrängt.

Was soll ich sagen? Ich bin glücklich damit. Und wenn dieser Rechner wirklich irgendwann wieder sterben sollte, habe ich sogar ein externes Backup, so dass ich - immer genügend Geld vorausgesetzt - ohne Umschweife mit meiner nächsten Arch-Maschine weitermachen könnte.

Und was ich damit mache? Nun, im Augenblick schreibe ich vor allem Gedichte und einen Roman damit, experimentiere mit verschiedenen Programmiersprachen, darunter geraume Zeit mit Eiffel (dem ich seit seinen Anfängen vor zwanzig Jahren eng verbunden bin - wenn es doch bloß nicht so umständlich wäre) und DE/WM-Alternativen, die mich mittlerweile von IceWM zu Openbox geführt haben. Außerdem spiele ich, mäßig und nichts Aufregendes, keine Shooter (dafür war ich schon immer zu langsam), sondern Freeciv und Freecol und vor allem anderen natürlich Nethack, Nethack, Nethack...

Offline

#27 15.09.2009 12:20:01

The_Muh
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Zwischenkommentar meinerseits:
Manchmal komme ich mir richtig klein vor... Wenn ich die historie von bernarcher lese hab ich richtig respekt. Meine PC und Programmier-kenntnisse sind sowieso schon recht mager, aber im vergleich dazu...
Zum andern hätte ich nicht erwartet das grade bei einer jungen Distribution wie arch so viele Alte Hasen sitzen, die noch mit den allerersten Computern gearbeitet haben. Und mein respekt gegenüber den fähigkeiten (Basic-interpreter schreiben etc) bedarf wohl keines kommentars.

Ich glaub ich bin zu jung für ArchLInux...

Und: scheka, beim nächsten mal bitte nicht ganz so oft meinen namen erwähnen =P

Offline

#28 15.09.2009 12:38:33

[AdeL]-!CoG?-[Aid[A]
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

The_Muh schrieb:

Zwischenkommentar meinerseits:
Manchmal komme ich mir richtig klein vor... Wenn ich die historie von bernarcher lese hab ich richtig respekt.

Naja, ich bin ja auch noch ein junger Bursche wink aber habe schon sehr früh mit dem PCs angefangen. Mein erster PC war ein Amiga...gleich danach ein Laptop mit einem gewicht von 20Kilo und einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und einem Modul zum dranstecken, damit man 5,25''-Disketten einlegen zu konnte wink lief alles mit Window 3.11 tongue Damals war ich in der 4. Klasse....naja ^^ Meine ersten "Programmierprojekte" waren HTML ^^ danach zu Java-Script und in der 6.-7. Klasse gieng's mit C los ^^ irgendwie etwas.....FREAKKKIG.

Naja ^^

Offline

#29 15.09.2009 13:49:50

mati
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

  • DOS 5.0 mit Anwendungen (Works, Word 5, PC-Tools)

  • DOS 5.0 + Windows 2.0 --> installiert und alsbald wieder gelöscht smile

  • DOS 5.0 mit GeoWorks Ensemble (seeeehr interessant)

  • OS/2 Warp

  • 68k Mac's für einige Jahre

  • kurzes Intermezzo mit Windows95 --> nicht sehr überzeugend smile

  • PPC und G3 Mac's bishin zu MacOSX

--> der Kult um eine Firma, die ihren meist treuen Kunden auf sehr subtile Art das Geld aus der Tasche zieht und sie bei Problemen dann doch im Regen stehen läßt sowie deren Preispolitik war dann nur noch zum ko....

Hab mal über den goldenen Tellerrand geschaut, mir selbst einen PC zusammengeschraubt und (wie soll es ansers sein) Ubuntu draufgespielt.

War mir aber sehr schnell viel zu fett und "klicki-bunti" --> also Ubuntu Serverversion drauf und von Grund auf ein schlankes System aufgesetzt und dabei die Konsole entdeckt! Eine Offenbarung!

Erste Tipps zu Arch wohl im Ubuntuforum.
Arch drauf --> seitdem hochzufrieden!

PS: Achso - mache eigentlich alles damit smile

Beitrag geändert von mati (15.09.2009 13:52:08)

Offline

#30 15.09.2009 14:28:05

Creshal
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

juth schrieb:

Mich würde es interessieren, wann und wie ihr damals zu Arch (oder generell Linux) kamt.

Zu Linux generell kam ich erstmals weil ich im Kaufhaus ne Linux-Box entdeckt hab (Go!Linux, muss wohl um 2000 gewesen sein...). Damit konnte ich damals als 10-jähriger Stöpsel noch nicht wirklich was anfangen, ist dann recht schnell in der Tonne gelandet. Aber fasziniert hats mich schon, die nächsten paar Jahre hab ich immer wieder sporadisch Linux-Distris getestet, 2008 hab ich dann erstmals ne dauerhafte DualBoot-Konfig aufgesetzt (mit Ubuntu 7.10). Irgendwann hatte ich aber von den ständigen Bugs bei neuen Versionen und Problemen mit der Paketverwaltung (Paket A einer Software ist auf Version x.y, während Paket B schon auf x.z ist – monatelang... narf!) genug von Ubuntu; Arch hatte mir damals eine Genossin in einem Chat empfohlen. Tjoa, seit Anfang des Jahres bin ich bei Arch gelandet und hellauf begeistert. *g*

Mich würde es interessieren, wie ihr es auch benutzt? Programmiert ihr, spiel ihr und arbeitet ihr mit Arch (Linux) und/oder verwendet ihr immer noch Windows.

Zum spielen hab ich noch Windows auf einem Rechner drauf, für alles andere benutze ich mittlerweile Arch.

Offline

#31 21.09.2009 19:14:50

Alfredo
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Meine erste Linux-Erfahrung hatte ich bei einem Freund mit Suse 5.4. Ich bin dann mit einem Freund auf den damals noch sehr kleinen Linux-Tag in Kaiserslautern gegangen, wo es u.a ein Vortrag zu KDE gab, damals noch vor 1.0. Mangels eigenem Computer hatte ich das bei einem Freund installiert und war schon sehr angetan.
Danach hatte ich immer mal wieder einen Versuch gestartet, von Windows loszukommen. Mit Gentoo und viel Hilfe von einem Freund dachte ich hätte ich es geschafft, aber irgendwann hatt ich mit Updates meine Conf-Dateien so verhunzt, dass ich nicht mehr weiter wusste (alte Version behalten, neue oder merge???).
Mit Kubuntu 5.04 hatte ich einen neuen Vorstoss gewagt. Seither nutze ich Windows nur noch marginal (quasi nur für Homebanking, das habe ich mit HBCI und Kartenleser noch nicht zum Laufen gebracht).
Allerdings wurde ich mit Kubuntu mehr und mehr unzufrieden. Ob das an Kubuntu oder mir liegt, kann ich nicht sagen. Aber bei Ubuntuusers habe ich häufig von Sidux- und Arch-Usern gelesen und für jmd. der gern das neueste hat, schien mir ein Rolling-Release sympatisch.
Nachdem ich beide Distris mir angeschaut hatte, bin ich jetzt seit ca. 2 Monaten absolut glücklicher Arch-User. Mal schauen, wann die ersten Update-Hürden kommen, aber bisher bin ich sehr angetan smile

Beitrag geändert von Alfredo (21.09.2009 19:19:20)

Offline

#32 22.09.2009 09:10:17

Bomb@
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Holla,

meine Linux erfahrung fing mit einer Suse 5.2 (glaub ich) an die ich 98 oder 99 von Paps zu Weinachten bekam .. inkl. Support ,)

Die hab ich dann Installiert und festgestellt, das Linux für mich damals noch zu viel des Guten war.

Knapp 2 Jahre später kam eine Fedora Version auf den PC zum testen, welche dann notgedrungen mein Hauptsystem wurde, nachdem mein Daddy mich via MAc-Adressen-Sperrung nicht mehr ins Internet ließ. (ja ja ich war nen böser Jugendlicher XD) ..

Aber unter Fedora lief Macchanger schon ausgezeichnet .. und meinen Router hat es nicht interessiert das er quasi mit sich selber verbunden war wink))

Tjoa nachdem ich dann nach gut 2-3 Monaten dann wieder "legal" ins Internet durfte und ich das erste mal Windows startete wars um mich geschehen wink

Nach Fedora kam dann noch 1-2 Versionen Mandrake .. Und dann gings Ende 2000 anfang 2001 Richtung Gentoo was mich auch EWIG behalten hat. Hab erst vor gut 3,5 Jahren auf Arch gewechselt.

Was mich an Arch so fesselt:

Es ist schnell, sehr vieles laeuft out of the box, man hat "totale Kontrolle" und man kann mit dem Aur fast so schön arbeiten wie mitm emerge, es ist klein und schnell wink

Joa nen Windows hab ich auch noch .. notgedrungen, da ich meinen UMTS-Stick erst über Windows initialisieren muss bevor er unter Linux gefunden wird -.- wattn rotz .. Aber auch so gammelt immer nen XP auf der Platte rum FALS ich mal spielen will was nich unter Linux laueft (was so alle 3-4-5 Monate mal vorkommt)

Grüßle

Offline

#33 22.09.2009 15:42:29

Xukashi
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

zu linux kam ich vor ca. 7 jahren weil ich keine lust auf windows hatte. habs immer bei nem freund gesehen wie oft der es neu installieren durfte und darauf hatte ich ja mal garkeine lust. hab mir darmals das gentoo handbuch ausgedruckt und auf nem duron 800mhz angefangen zu basteln.
zu arch kam ich genau heute vor 3 jaren aber erlich gesagt weiss ich nicht mehr wie.

ben

Offline

#34 22.09.2009 21:22:02

anomander
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Meine Dos/Windows/Linux Vorgeschichte lasse ich mal weg wink

Mit Windows arbeite (bei der Arbeit, wie der Name schon sagt) und spiele (im Sinne von zocken) ich immernoch, wobei das spielen auch eher selten ist.

Zu Arch bin ich Anfang 2007 gestolpert.
Ich habe ein Betriebssystem für einen alten Laptop ohne CD-Lw und USB-Bootmöglichkeit gesucht.
Arch 0.72 "Gimmick" bot (afair als letztes "Release") noch Diskettenimages...

Wenn ich den Laptop wenige Monate später bekommen hätte, wäre ich wohl niemals zu Arch gekommen... lol

Hmm... ich hab wohl vorher mit VMs rumgespielt und es war wohl doch "Voodoo".
Jedenfalls hab ich es in meiner Leidensgeschichte damals so geschrieben tongue

Hach, so ein bißchen Nostalgie ist auch schön lol

Offline

#35 22.09.2009 21:47:23

jean-paul
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Xukashi schrieb:

zu arch kam ich genau heute vor 3 jaren aber erlich gesagt weiss ich nicht mehr wie.

Ich stelle gerade fest, dass ich vor 2 Wochen auch das 3-jährige hatte.
Hat sich eine Menge getan in der Zeit.

Jean-Paul

Offline

#36 23.09.2009 00:10:10

dade
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Zum ersten Mal kam ich mit Linux aus Experimentierfreude in Berührung. Das war - glaube ich - 1999, als ich mir ein iBook gekauft habe und nach einiger Zeit wissen wollte, was es außer MacOS 9 noch so gibt.

Suse Linux für PowerPC, ein Heidenspaß. Leider hat meine Katze das iBook zerlegt - ein Glas Milch stand daneben, meine Miezefratzee hat's umgeschmissen und die Milch suppte durch das gesamte Notebook. Danach habe ich mir aus Geldmangel erst mal einen Medion-PC + Suse 7.x bei Mediamarkt gekauft.

Suse war nicht so der Bringer, arbeiten konnte ich damit auch nicht vernünftig - schließlich fehlten ja so bedeutende Programme wie Dreamweaver wink. So bin ich dann doch erst mal bei Windows XP geblieben. Interessanter wurde die Linux-Sache erst dann wieder, als ich auf Ubuntu gestoßen bin.

Das Hauptkriterium für Ubuntu war eigentlich, dass es laut Distrowatch und anderen ähnlich gelagerten Websites als die beliebteste Distribution galt und ich demnach auf eine breite Unterstützung und "zukunftssichere Basis" für mein Produktivsystem hoffte. Mein Fernziel war - hauptsächlich aus ideologischen Gründen - von Microsoft und anderen Konzernen unabhängig zu sein. Stichwort "Freie Software" eben.

Anfangs betrieb ich meinen Rechner im Dualboot - tagsüber Windows XP zum Arbeiten (Adobe-Produkte) und dann, wenn es draußen dunkel wurde, Ubuntu booten und rumspielen. Mit Ubuntu freundete ich mich mehr und mehr an, und langsam war ich es leid, zweigleisig zu fahren.

Dann hörte ich zum ersten Mal von VirtualBox und mir wurde ziemlich schnell klar, dass VirtualBox die einzige angemessene Hardware für Windows XP darstellt. Irgendwann merkte ich dann, dass mir Ubuntu viel zu aufgebläht und undurchsichtig ist. Also Xubuntu installiert *g*. Natürlich auch nicht besser, aber mein Hang zum Minimalismus (besser: Mein Hang zu dem, was ich wirklich brauche) zeichnete sich klar ab.

Nach kurzer Liebäugelei mit Debian (als ich meinen ersten Webserver aufgesetzt habe) stieß ich dann auf irgend einen kurzen Text über die Arch Linux und sein Rolling Release. Was ich las, gefiel mir und nach einem kurzen Testlauf in VirtualBox und dem Kauf einer neuen Festplatte kam x86_64 am 14.08.2008 auf den Rechner. Und da ist es immer noch.

Mit Arch Linux mache ich eigentlich beinahe alles - Drupal-Websites mit Geany, World of Padman zocken, Konzepte in ZIM schreiben - bis auf die Grafik-/Layout-Geschichte: Da müssen immer noch die Adobe-Produkte herhalten (Creative Suite 3). Aber ich gehe stark davon aus, dass das nicht mehr allzu lange so bleibt. Was ich mir wünsche: Gimp, Scribus und Inkscape sollten noch einen Tick professioneller werden, dazu noch eine professionelle und ansehliche Videoschnittsoftware, damit ich von diesem Adobe-Kram wegkomme... Hm. Ich denke, das wird schon.

Warum Linux? In erster Linie wegen der Freiheit, Vertrauenswürdigkeit, der unbegrenzten Möglichkeiten und weil ich ein großer Freund von aussagekräftigen Fehlermeldungen und Logs und von Bordmitteln bin, aber nicht etwa von "Zusatzsoftware".

Warum Arch Linux? Weil es schlank, schnell, übersichtlich, aktuell UND stabil ist. Die Paketverwaltung pacman ist genial und ultra-benutzerfreundlich. Wenn ich an das Debian-Gewurstel denke, könnte ich kotzen. Das Rolling Release ist ebenso ein gewichtiger Grund - ein # pacman -Syu jeden Abend vor dem Zähneputzen kostet weniger Nerven als ein # apt-get dist-upgrade alle 5 Jahre wink. Die Community ist mit Abstand die sympathischste, die Wikis sind pointiert, übersichtlich und laden zum schmökern ein.

Kritikpunkte: Fallen mir keine ein. Cool wäre vielleicht, wenn Pacman bei der Aktualisierung eines Paketes einen Link zum Changelog des Paketes ausspuckt.

Beitrag geändert von dade (23.09.2009 00:10:35)

Offline

#37 24.09.2009 10:58:37

juth
Gast

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Da ich ja TE bin und mich selber noch nicht richtig geäußert habe jetzt mal meine History... big_smile

Also ich war eigentlich immer Windows Nutzer, vor allem weil es recht „benutzerfreundlich“ war und man sich nur „durchklicken“ brauchte. Man konnte halt nicht viel falsch machen. wink Für jedes Anliegen gab es ein „mehr oder weniger“ gutes und nützliches Programm und mein Bedarf war halt schnell gedeckt.

Von Windows 95 über Windows 98SE kam ich dann irgendwann zu XP und blieb dort bis vor wenigen Tagen/Wochen.

In der Berufsschule haben wir im Informatikunterricht mal ein Linux aufgesetzt – es war Archlinux 0.7.
Entgegen aller Horrorerwartungen, dass es kompliziert und kaum für mich zu erlernen sei, war es recht einfach und intuitiv, was mir echt imponiert hat. Auch im privaten Anliegen hab ich Archlinux dann in einer VM installiert. Alles klappte wunderbar. Treiber und Ressourcen wurden perfekt erkannt.

Irgendwann, ja wenn Windows älter wird, musste ich die Platte plätten und dachte mir, „komm, hau mal Arch drauf“. Gedacht, getan. Nachdem ich die Installation abgeschlossen hab, Gnome installiert hab, war ich dann doch nicht so zufrieden. Gründe sind unerklärlich.

Ich stieg wieder auf Windows um, verfolgte aber dennoch das Forum und die Releaseprozesse wink

Dann zog es mich doch wieder hierhin und ich habs dann doch mal gewagt, vorallem weil Archlinux so „einfach“ zu erlernen war.

Wieder alles abgeschlossen (Installation usw) war ich im Kampf mit dem WLAN. Es wollte partout nicht funktionieren, ich biss mir echt die Zähne aus. Hatte WPA2 ausgeschaltet, es mit WEP versucht, dann ganz ohne Verschlüsselung nur mit MAC-Filter und niedrigem IP-Adressbereich. Nichts. Nachdem ich dann so viel versucht und gemacht habe, hab ich dann doch Arch zerschossen und es schlichen sich immer mehr Fehler und tote config-Files ein.

Und wieder wurd Arch neuinstalliert – und siehe da, nach der Grundinstallation, Gnome und ein paar gewissenhaften Schritten (dmesg Ausgabe studieren) funktioniert das WLAN wie auf Anhieb, jedoch erst ohne Verschlüsselung.

Ich bin derzeit so dermaßen zufrieden smile

Mal schaun wie es weitergeht.

P.s.: Das Forum und das Wiki sind hier echt spitze und empfehlenswert! Für jeden Anfänger super geeignet!

#38 24.09.2009 19:19:39

GiseLHeR
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Wie ich zu Arch gekommen bin?

Ich glaub das war so vor ungefähr 2000 (k.A) als wir unseren ersten PC bekamen. Zu dieser Zeit ware ich gerade einmal 10 Jahr alt und unglücklicherweise war unser erstes OS, Windows ME. Es war wie ein Trauma. Eine Tortur. Ich habe alles versucht um nur ein bisschen meine Spiele spielen zu können sad. Und allein durch die Maßnahmen ME halbwegs zum laufen zu bringen, war ich schon mit 11 der Computer Experte im Haus (Wenn mich heute wie das und dies bei Vista geht sage ich kenn mich nicht aus, aber und ME wusste ich alles auswendig wie es geht tongue). Dann hat mein Cousin 98SE installiert und das war im Vergleich mit ME göttlich und stabil. Ein paar Jahre später bekamen wir einen neuen PC mit XP und mein Probleme wurden immer weniger und ich wurde aber nicht mehr gefordert wie es bei ME war und kannte eigentlich die wichtigsten Sachen von Windows und es konnte mir nichts mehr nützliches Zeigen.
Dann hörte ich im Internet von Linux (Voll Hacker-OS usw.). Ich hab Suse 9.3 im Geschäft um 100 € gekauft. Jeder kann sich sicher Denken wie es abgelaufen ist. Ich hab nämlich dazumals noch am Tag 4 Stunden PC-Spiele gespielt. Und dann kam wieder XP (Obwohl ich im Grunde davon Begeistert war. Ich glaub ich war schon immer Linuxer).
Dann musste für die IT HAK ein Laptop her und hab so ziemlich alles darauf ausprobiert (Shell-Extensions für den explorer und verschieden OSes) bis ich Windows komplett mit meinen Experimenten geschrottet hab. Als einziges überlebte Ubuntu. Da bei dem Laptop keine XP MC CD dabei war musste ich Ubuntu weiter benutzen da ich die Meinung vertrat, das man für Software bezahlen sollte wenn man sie wirklich will, obwohl mir Klassen Kollegen immer wieder Vista gecrackt anboten.
Dann spielte ich die ganze Liste von Distrowatch durch. Eignete mir Kenntnisse an. Und dann kam Arch, leider waren meine Kenntnisse nicht genug um mein WLAN, UMTS Modem, und Webcam zum laufen zu bekommen. Ich hab einfach Ubuntu weiter benutzt bis mir Ubuntu auch nichts mehr neues Beibrachte. Und ich kam wieder zu Arch, wo ich seit 2 Jahren auch geblieben bin und alles funktioniert perfekt.
Ich muss immer Lachen wenn mein Kollegen mit Vista 1.3 GB (wirklich!) RAM verbrauchen und ich nur 192 (Gnome ohne Mono#) MB.
Programmieren macht auch nur wirklich unter Linux Spaß und Ich benutze meinen Desktop PC nur um Gothic oder Anno zu spielen.

Meine Geschichte in der Kurzfassung. smile

Mit freundlichem Gruße

Giselher

P.S.: Wer Fehler findet darf sie behalten.

Beitrag geändert von GiseLHeR (24.09.2009 19:20:31)

Offline

#39 24.09.2009 21:07:46

tho_moore
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

hey,

meinen ersten Kontakt mit Linux hatte ich mit OpenSuse (weis gar nicht mehr welche Version, 8 oder 9 glaube ich).

Naja das hat aber nicht wirklich funktioniert, ich hatte es damals wohl zu sehr als Windows-Ersatz gesehen und wollte mich auf nichts neues einstellen. Lange Rede kurzer Sinn knappe 3 Tage später hab ich mich wieder von OpenSuse (und damit auch komplett von Linux) getrennt. Merkwürdigerweise scheint von diesen 3 Tage dennoch manches an mir hängengeblieben zu sein, denn OpenSuse ist die einzige Linux-Distri, mit der ich mich auch heute noch einfach nicht anfreunden kann (ohne es begründen zu können, mein Bauch mag es halt nicht wink )

Mein "richtiger" Einstieg in die Linux Welt kam dann mit Kubuntu 7.04 / 7.10 (erstmal als Dualboot). Hier habe ich mich dann mal intensiver mit Linux auseinandergesetzt und nach und nach immer weniger Windows gebootet.

Nach ungefähr einem halbem Jahr bin ich dann auf Debian Etch umgestiegen (auch mit KDE). Doch auch das hatte ich nicht wirklich lange, habe ne ganze Zeit lang viele Distris ausprobiert, die meisten davon jedoch nur sehr kurze Zeit. Irgendwann bin ich dann bei sidux gelandet und dort auch (für meine Verhältnisse) relativ lange geblieben. Konkret bis letzten Samstag (19.09.2009), dann kam der Umstieg auf archlinux.

In Kurzform:
Ubuntu -> Debian -> sidux -> archlinux
Ich glaube, damit passe ich in den "Mainstream" big_smile

Was ich vlt noch dazu sagen sollte. Ich gehöre zu den (wenigen?) glücklichen, die Windows aus reiner Neugier verlassen haben. Ich hatte nie Probleme damit und ich setze mich auch heute noch gerne an einen Windows-Rechner (auch wenn ich es selbst nicht mehr nutze).

Auch die oben genannten Linux-Distris habe ich mehr aus dem Impuls heraus, mal was neues kennen zu lernen, verlassen, nicht weil sie mir nicht gefallen hätten.

Nutzen tue ich es für den alltäglichen Kram:
Surfen, Musik hören / Filme sehen, Chatten, Programmierung, html-Zeug, ein wenig Bild/Video/Musik-Bearbeitung... naja halt alles was ich so machen will. Hatte bisher noch nicht denn Fall, dass ich etwas machen wollte, was Linux mir nicht bieten konnte (habe aber auch nicht so hohe Ansprüche)

tho_moore

Beitrag geändert von tho_moore (24.09.2009 21:11:53)

Offline

#40 25.09.2009 00:10:44

sim0n
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

tho_moore schrieb:

Was ich vlt noch dazu sagen sollte. Ich gehöre zu den (wenigen?) glücklichen, die Windows aus reiner Neugier verlassen haben.

Das habe ich auch, allerdings möchte ich mittlerweile mein Arch nicht mehr missen.
Es nervt mich auch schon wenn ich in der Schule an nem Windows PC sitze und nicht ein Terminal erscheint, wenn ich die "Super" Taste drücke. lol

Beitrag geändert von sim0n (25.09.2009 00:11:29)

Offline

#41 25.09.2009 09:25:45

Kuddenberg
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Hi,

vor Jahren habe ich ma mit Suse 5 herumexperimentiert. Das war eine große Box, mit einem dicken Handbuch und alles in alem recht verwirrend.

Im Jahre 2002, an einem Sonntag, gab es morgens mal ein paar Geräusche aus meinem Computer und das Ding brannte vor sich hin (war nicht eingeschaltet).

Mit dem neu zusammengebauten Rechner habe ich mich dann von Windows verabschiedet. Ich habe mich von debian, über Gentoo, RedHat, Suse zu Ubuntu gesteigert. Ubuntu war denn aber irgendwann viel zu mächtig und meist ging nach dem Updatezyklus irgendetwas nicht mehr. Seit einem Jahr dann Arch. Es gab nur minimae Problemchen und die eute aus dem Forum haben innerhalb weniger Minuten immer eine Lösung parat.

Gruß
Kuddenberg

Offline

#42 26.09.2009 15:24:08

danbruegge
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Arch User bin ich jetz ca. 1 Jahr und solange nichts vergleichbares besseres kommt werd ichs auch bleiben.
Meinen Anfang hab ich vor ca. 3 Jahren mit Ubuntu gemacht, es lief gut udn schön aber irgendwann wars damit wie Windows, alles aufgebläht und verschleiert, es war für mich nicht durchsichtig genug.

Von Archlinux hab ich über Purebasic erfahren, dort gabs einen User der es nutzte und als ich mir die Homepage angeschaut hatte war ich überzeugt das es eine Gute Distri sein muss, bei der Philosophie.

Nach dem dann bei Ubuntu scheinbar nichts mehr ging, nicht mal die Großen Updates haben bei mir geklappt, echt traurig bin ich dann zu Archlinux umgesattelt.

Es war zwar nicht leicht aber ich war gewillt, also klappte das auch. Heute is mal hier und da n bissel gefrickel aber alles im allen läuft das System Super.

Offline

#43 07.10.2009 15:00:31

foxce
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Damals zu Arch ist ca. 2 Tage her ;] Angefangen habe ich mit Linux ca 2002, aber eher Klassisch in der Virtuellen Maschine (sollte Debian gewesen sein), dann als DualBoot, mit dem ich dann mein Windows zerschossen hatte und immer wieder Pausen hatte mit Linux. In diesen Pausen gab es opensuse, debian, gentoo, ubuntu etc. Vor ca. zwei Jahren war ich dann nur noch mit Ubuntu unterwegs, allerdings durch die Arbeit immer an Windows gebunden.

Nach einem Datencrash, als mir Zwei (2) HDDs auf einmal abgeraucht sind (wofür kein OS was kann [glaube ich ;]) war mein Main und das Backup zerstört. Danach verließ mich dann die Lust alles neu Anzufangen und wurde Faul. (Private Daten über fast 10 Jahre gehalten = futsch)

Also installierte ich Vista und gurkte vor mich rum, zumindest Privat, in der Arbeit hab ich noch genug mit versch. Distributionen zu tun.

Nachdem mir Vista einfach (von Anfang an) Allgemein auf die Nerven ging, mir Gentoo aber zu heftig ist, fand ich vor zwei Tagen Arch Linux.

Wo ich es fand bzw. darauf Aufmerksam wurde? Ehrlich gesagt über die wine-hq als ich suchte wo WoW (kleine Schwäche meinerseits wink) am besten Läuft.

Nun will ich mit Arch Linux meine Fähigkeiten wieder auffrischen und natürlich auch erweitern.

Offline

#44 08.10.2009 12:16:40

killajoe
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Wau nen super Plaudertaschen Treat!

-------------------------------------------
Es war einmal... vor langer Zeit
Also ich hab schon als 6 jähriger Piefke Radios auseinander genommen und selbst gebastelt erst mit nem KOSMOS Elektrobausatz dann mit selbst besorgten Teilen... Computer hatte damals noch fast keiner Zuhause ausser meine reichen Mitschüler die Atari oder Commodore Kisten hatten... ich musste denen dann immer irgendwelche Spiele zum laufen bringen oder Zeug freischalten...

Danach in der Ausbildung (Offsetdrck) habe ich eher mit den Großen Maschinen gearbeitet (Heidelberger) Riesen Scannern und riesiegen Schränken von Computern die extrem bescheuert zu bedienen waren...

Mein erster eigener Computer war ein Toshiba mit 2 Floppy Laufwerken ohne Festplatte und mit einem coolen schwarz-grün Monitor sowie einem noch coolerem Nadeldrucker und DOS... und ja ich hab das Teil wirklich benutzt zum Briefe Schreiben !! wink

Den 2.Rechner habe ich mit Windows 3.0 bekommen und beim Versuch Windows 98 zu installieren habe ich Laufwerk C: komprimiert das wars mit Windows wink

Daher hab ich angefangen mit Linux zu experimentieren was es da nicht alles gab und nichts funktionierte richtig ich dachte halt das man ne grafische Oberfläche braucht;)

Also angefangen glaube ich mit Corallinux oder sowas wie Debian 1996-99...

Drauf kam dan Aurox (REDHat) 2002 was damals sehr gut zu gebrauchen war auch wegen des netten Forums. Das blieb aber nicht so.. Also bin ich bei Debian gelandet nettes Forum großer Lerneffekt... aber irgendwie gestrich auf dauer und wie zu befürchten blieb nur noch Slackware Gentoo (nach 7 Tagen Installation ohne Erfolg;()  und? Archlinux (wovon ich dank eines legendären Berichtes in der LinuxUser erfuhr wink) wobei Archlinux klar im Vorteil ist.. pacman /Stabilität) Aktualität Forum!!!!

Heute hab ich auf allen meinen und den Rechnern meiner Familie Archlinux installiert auf den beiden Servern benutzen wir Slackware ist zwar etwas umständlicher zu bedienen aber Apache-Mysql-PHP läuft ja wohl sehr gut mit
Slackware!

Die Frage was ich mit Linux mache? erübrigt sich glaube ich...

Eben alles was man mit Hard- und Software so anstellen kann und können wird!

Beitrag geändert von killajoe (10.10.2009 22:37:23)

Offline

#45 09.10.2009 10:37:27

lilith2k3
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Öhm *grübel*
Ja, also mit Computern hatte ich recht früh zu tun wink
Jahrgang '75 - da gings bei mir daheim mit dem ZX-81 los; den hatte sich mein älterer Bruder zugelegt. Er hatte von einem Bekannten gehört, daß es da "neuartige Spielzeuge" gibt, die sich Heimcomputer nennen.
Da habe ich auch meinen ersten Kontakt mit BASIC gehabt. Ich weiß noch, mein allererstes Programm war eine Art "Miniroulette", wo man auf eine Zahl setzen konnte und wenn der Zufallsgenerator mitspielte hatte man gewonnen big_smile
Das zweite Programm war dann das obligatorische "ich denke mir eine Zahl"-Spiel.
Damals gab's in den Zeitungen noch Listings (ich stelle mir das heute mal vor *lol*) zu Spielen, Tools und Krimskrams.

Weiter gings dann kurze Zeit später mit dem ZX-Spektrum. Der beherrschte dann sogar Farbe & bunt und piepte hinten aus dem Gehäuse (wir hatten so ein umgebautes Teil, was hinten offen war und sogar eine externe Tastatur besaß).

Später sollte es dann ein Computer sein, mit dem man neben Spielen auch "arbeiten" können sollte - inzwischen hatte ich auch "eigenes Geld"- und hab' mir mit meinem Bruder einen C-128 gekauft. Für mich interessant war das Teil, weil es den '64er Modus besaß (der dummerweise nicht 100% kompatibel war, wie sich bei einigen Spezialanwendungen ["Copshocker" hieß das Teil, glaub ich - die Eingeweihten werden noch wissen, wozu man das brauchte] herausstellte); mein Bruder benutzte den 128er 80-Zeichenmodus mit einem Textverarbeitungsprogramm, was er in mühevoller Tipparbeit in das Teil eingehackt hat. Es sei dazugesagt, daß er Profi-10Fingertippmeister war, so hatte der ein Listing in ein paar Stunden drin wink

Irgendwann gab's immer weniger Spiele für den "kleinen" Commodore; denn das Konkurrenzprodukt "Amiga" fand mehr und mehr Verbreitung.

Es kam zum ersten Eklat zwischen mir und meinem Bruder: ich wollte unbedingt den Amiga haben und wollte gern den C128 verkaufen; mein Bruder hatte mir seinen "Anteil" quasi überlassen - wobei er "geschenkt" gesagt hatte. Er war nicht damit einverstanden, war aber dann so nett, mir selbst den C128 abzukaufen.

Nachdem ich dann meine Stereoanlage (so ein Billigteil) ebenfalls zu Geld gemacht hatte, konnte ich mir den ersehnten Amiga 500 -ich hatte später sogar einen zweiten- zulegen.
Mit dem hatte ich auch lange Jahre Spaß. Im Laufe der Zeit habe ich mir zwei externe Diskettenlaufwerke und (oho!) eine 120 MB Festplatte (samt 2MB Hauptspeichererweiterung) gekauft.

Gegen Ende der Amiga-Ära taten sich zwei Wege auf: Die einen setzten zum Spielen auf den Dos-PC; Windows/Dos fand ich eigentlich schon damals reichlich bescheiden - da war ich vom Amiga, was bspw. die Benutzerführung anbelangt- besseres gewohnt. Die anderen -so wie ich- setzten zum spielen auf den Konsolenzweig. Ich habe dann meinen Amiga mit rund 600 Disketten und einem externen Laufwerk für schlappe 600 DM verscherbelt, um mir ein SNES und ein paar Spiele zu kaufen. Aber ein paar Monate später hab ich gemerkt, daß ich ohne Amiga nicht auskam, hab von einem Freund seinen Amiga für 300 DM erstanden; und meinen Farbfernseher gegen seinen Farbmonitor getauscht. Den zweiten Amiga habe ich dann, wie oben beschrieben, ordentlich ausgebaut. Und so steht er eigentlich jetzt auf dem Speicher.

Dann wurde es einige Zeit ruhig, was Computer anbelangt - bis dann eines Tages dann mein jüngerer Bruder mit einem Computer ankam, den man heute landläufig als PC bezeichnet. AMD K6/2, 128MB RAM und ich glaube so ca. 10 GB Festplatte. Inzwischen gab's Windows 98/SE, mein erster, intensiver Kontakt mit Windows. Bei Freunden hab ich schonmal Win 3.11 for Workgroups gesehen, aber es selbst bis dato nicht benutzt.

1998 dann habe ich mir meinen ersten Laptop gekauft (486er DX4/100) auf dem ich dann meine Hausarbeiten schreiben konnte. Zuerst hatte ich noch Win 3.11 drauf, später dann Win95 - was anderes lief auf der Mühle einfach nicht: aber zum Tippen reichte es *gg*

Was mich schon immer arg gestört hat, daß die "bunten" Anfangstage, als es noch wirkliche Auswahl an Computern und (entsprechend) betriebssystemen gab, vorbei waren und sich die Microsoft-monokultur verbreitet hat.

Von Linux gehört hatte ich recht früh. Und meinen ersten Kontakt hatte ich mit SUSE9 (damals noch SuSE *LOL*) und KDE irgendwas. Hab's mir in 'ner virtuellen Maschine angesehen und fand's -offengestanden- grauenhaft, eine Zumutung.

Den zweiten -und quasi finalen- Anlauf hab ich dann mit Kubuntu Edgy Eft gemacht und bin seitdem Linuxer. Es gab dann die Probierphase, wo ich dann nacheinander (K)ubuntu, Debian, Mandriva, Fedora durchprobiert habe, bis ich dann bei Gentoo landete. Da blieb ich auch recht lange, habe aber dann nach meinem Umzug im letzten Jahr komplett zu Arch gewechselt. Arch hatte ich bis zu dem Zeitpunkt lediglich auf dem Laptop laufen und fand's eigentlich schon immer recht nett. Klein, überschaubar; aber dennoch mit allem, was man braucht. Und je mehr ich mich mit Arch beschäftigte, desto uninteressanter fand ich im grunde Gentoo. Und irgendwann hab ich mich gefragt, warum ich mir eigentlich die ganze Arbeit mache, wenn mir Arch letztlich die selbe Art von freiheit gewährt wie Gentoo. Also - hier bin ich!

Offline

#46 10.10.2009 19:58:22

PMedia
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Meine ArchLinux-Geschichte ist in meinem Blog der Allgemeinheit zugänglicher gemacht:
http://xi-intersection.net/2009/10/es-w … nger-zeit/

Offline

#47 18.10.2009 14:43:50

ManuP
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Hmm...
Erster Rechner den ich benutzt hab war ein Atari und ein Amiga.
Ersterer bei meinem Großvater und zweiterer bei meinem Vater.
Dann hat mein Vater sich einen 386er gekauf. Den er dank meiner "Begabung" mehrmals neu mit Dos bespielen durfte.

Irgendwann hat er dann Windows 3.0 installiert, nur hat mich das damals nie sonderlich interessiert...

Auf die Windowsschiene bin ich dann mit einem K5 gekommen.
Ich glaub das war fast gleichzeitig mit dem erscheinen von Rebell Assault.
Mein erster eigener war dann ein K6 mit 266 Mhz glaub ich.
Dann hab ich auf Windows 98 umgesattelt, welches mit einem 533 Mhz K6/2 betrieben wurde.
Irgendwann kam dann eine Slot A Cpu mit nem K7 750 Mhz und Windows 2000 rein.
Nächster Schritt ware ein Amd Athlon Xp 1400 (Hitzetot).

Nachfolgend waren dann immer höher getaktete Xps die da wären 1800+, 2400+, 2500+ und 3200+.

Danach bin ich auf Intel umgesattelt. Microsoft hatte mich aber immernoch wink (Bin immer noch bei weitem kein Microsoft Basher)
Ein Pentium 4 D (Codename: Eierbrater) sollte es danach sein. Nur lange wollt ich ihn nicht haben also kam ein halbes Jahr später ein C2D 4700 ins Haus.

Ende Vom Lied ist. Gerade eben sitz ich an einem bis zum Anschlag aufgebortem Extensa 5220 mit 3 Gb Arbeitsspeicher, und T8400er Cpu. Viel mehr passt da nicht rein.

Mit Linux Angefangen hab ich haubtsächlich Letztes Jahr wegen dem Laptop, da mir Xp zu komisch für einige Sachen war.

Mein alter Laptop, ein Maxdata, steht auch schon länger bei mir als Linuxserver rum und da dacht ich mir probieren wir mal ein wenig.
Erst 1-2 Tage Opensuse, dann eben so lange Ubuntu, dann länger (ca 3-4 Monate) Mandriva, und als dann Fedora 11 rauskam hab ich das probiert, da Mandriva immer ein wenig mit dem Wlan gezickt hat.

Wie genau ich zu Archlinux gekommen bin weiß ich gar nicht mehr so genau... hab mir irgendwann mal (Ich glaub es war zum Release von Fedora 11) das Core Image gezogen und wollte es installieren. Als ich dann zu der Stelle in der Installationsanleitung kam wo man die Serverliste mit einem Pythonprogramm sortieren soll, hat es bei der installation von Python irgendeinen Fehler gegeben. (Kann ihn nicht mehr rekonstruieren) Neugestartet und nix ging mehr.

Dadurch hab ich irgendwie die Motivation an Arch Linux verloren, bis ich vor 3 Monaten wieder ein bischen Zeit hatte.

Diese Zeit wollte ich eigentlich nutzen um Debian zu installieren, nur da die Debian CD, die ich schon vor nem Jahr gebrannt hatte irgendwie nicht mehr lesbar war, hab ich mir gedacht "ok dann nehm ich halt die Arch CD, liegt sowieso direkt daneben" tongue

War also wirklich Zufall und ohne diese kaputte CD weiß ich nicht ob ich Archlinux noch einmal ausprobiert hätte.

Achso: Seit dem ich Linux benutze werden die Zeiten an dem mein DesktopPc noch an ist immer kürzer...
Denke aber das liegt eher daran das die CPU meines Laptops gerade schneller ist und mein Laptop stabiler läuft als mein Vista auf dem Desktop.
Arch habe ich auch auf dem Desktop nur habe ich da gerade ein kleines Festplattenproblem und zu wenig Geld um mir ne neue zu kaufen. (Jaja armer Student) wink

Offline

#48 02.11.2009 15:49:35

Kevin D.
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mit Windooze aufgewachsen bin... Hab quasi das volle Programm mitgemacht 3.1, 95, 98, ME, XP, Vista... Anfangs kannte ich einfach nichts anderes bzw. kannte mich einfach nicht genug mit Computern aus um zu wissen, dass es was anderes gibt... So ergeht es leider vielen Leute heute und das eigentlich Schlimme ist, dass die meisten auf dem Stand stehen bleiben.

Wie genau ich an Linux gekommen bin, kann ich heute nicht mehr genau sagen, wahrscheinlich maßgeblich durch meinen Cousin (wie auch beim Programmieren). Habe dann immer mal verschiedene Distros ausprobiert, an der Uni (als Schüler, im Rahmen eines Schüler-Uni-Projektes) mit Linux gearbeitet und auch nen VHS-Kurs belegt (das Geld hätte ich mir, retrospektiv betrachtet auch sparen können, aber dafür hab ich nen Zertifikat^^). Leider gab es immer irgendwelche Gründe die mich an Windows gebunden haben (früher Zocken, heute die Adobe CS) und Wine wollte nie wirklich rund laufen. Trotzdem versuche ich Linux, so viel wie möglich zu benutzen.

Arch spielt dabei eine wichtige Rolle... Ich habe, wie gesagt, schon viele Distributionen ausprobiert (u.a. SuSe oder Ubuntu aber auch Debian, Fedora, Gentoo, ...). Zu Arch bin ich *mehr oder weniger* über die Linux-Foundation bzw. www.linux.com gekommen, da steht Arch auf Platz 1 der Distros^^. Versteht das nicht falsch, ich *benutze* Arch nicht, weil es da auf dem ersten Platz steht, das ist nur der Grund warum ich es mir *angeguckt* habe (und weil ich früher schonmal Leute davon schwärmen gehört habe, bei "Pardus" (Platz 2) kann ich nicht bekaupten, davon überhaupt je gehört zu haben...).
Der Grund warum ich heute Arch benutze, ist, dass es mich (Achtung Wortspiel) einfach überzeugt hat. Nehmen wir zum Beispiel Pacman, der ist benutzerfreundlich (nicht im Sinne von MS-DAU-freundlich, sondern im Sinne von wie-vi-benutzerfreundlich) und schnell (bei Gentoo hat die Installation von X und Gnome fast 3 Stunden gedauert, weil ich alles selber kompillieren musste...). Außerdem ist die Community, soweit ich das bisher beurteilen kann, echt nett und freundlich smile

Edit:

Ich wollte an dieser Stelle nochmal auf deutsche Schulen (oder zumindest einen Großteil davon) schimpfen, ich finde es ein Unding, dass Kinder und Jugendliche mit proprietärer Software auf- und erzogen werden und dass die Infrastruktur sie teilweise sogar daran bindet und zwingt Produkte großer Softwarehersteller zu kaufen. Mit OpenSource Software könnte man so viel besser und günstiger machen.

Beitrag geändert von Kevin D. (02.11.2009 15:52:33)

Offline

#49 02.11.2009 17:32:35

Muehle
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Hallo,

zu LINUX bin ich 1998 gekommen mit ner "SuSe" weil mich das ewige Nachdenken von Win beim "Modem-" und später "ISDNsurfen"
einfach angekotzt hat. Zudem diese wundervollen Fehlemeldungen "Fehler in 0x00046blablabla" .
Dann gabs da noch einiges anderes z.B. "Dateiendungen bei bekannten Anwendungen ausblenden" und bei nem richtigen Absturz
zweimal Win gebootet hat man sich das "Fenster" richtig geschrottet.
War dann bis 7.3 bei Suse es folgten RedHat,BSD,LFS,Debian und dann Arch so um 2003 war das wohl.
LFS habe ich aufgegeben weil der Aufwand den Zeitrahmen einfach sprengt. BSD ist immer noch richtig gut aber mein Hauptsys ist Arch.
Zugriff auf Win-Server keine Probs "rdesktop" ist dein Freund .

Unter Arch macht das BS was ich will und nicht umgekehrt.

Gruß

PS nur ein kurzer Überblick

Offline

#50 03.11.2009 03:27:17

Pjotr
Mitglied

Re: Wann und wie kamt ihr zu Arch?

Meinen ersten Computer hatte ich irgendwann mit zehn oder elf. Das war ein Laptop mit 512 mb Festplatte und 32 Farben LCD. Windows 95 war drauf und ich habe dort Aladin von drei Disketten gespielt. Schoene Zeit big_smile
Irgendwann wollte ich mehr freien Speicherplatz haben und hab deswege einfach irgendwelche Sachen deinstalliert, die sich unwichtig angehoert hatten, danach ist der Laptop nie wieder gestartet und ich hatte die naechsten zwei Jahre keinen Computer mehr.

Dann zum zwoelften Geburtstag gab es einen von den Aldi PCs, 20 gb Festplatte, irgendeine Voodo Grafikkarte und ich glaube 256 mb Arbeitsspeicher. Windows 98 SE war drauf und ich hatte endlich meinen eigenen PC zum Age of Empires und Might and Magic (nicht heros of) zu zocken. Hab ich dann auch viele Jahre gemacht, bis ich einige Jahre spaeter einen vernuenftigen PC bekommen hatte. Windows XP war drauf und ich habe es gehasst (bis zum Servicepack zwei war es bei mir auch alles andere als Stabil). Irgendwie stehe ich auf Win 98 SE.

Da ich nun meinen ziemlich alten Aldi PC nicht mehr brauchte, hab ich dort einfach mal das brandneue Suse 9.0 aus irgendeiner Computerzeitschrift installiert. Ohne vorwissen von Linux und ohne benutzerhandbuch habe ich wirklich lange gebraucht, bis ich gemerkt hatte, dass ich keine .exe dateien in diesem OS installieren konnte. Danach habe ich Suse auch nicht wirklich oft angeschaltet. Jedesmal wenn ich das tat hab ich Suse niht wirklich gemocht und eine Susephobie hat sich bis heute bei mir gehalten.

So gut so schlecht, Suse war doof, aber es gab ja noch einige andere Linuxe. Also bin ich ins Internet und hab nach einer Linux Distribution mit schoener Anleitung gesucht. Hab mir dann 30 Seiten Anleitung ausgedruckt, CD gebrannt und versucht Gentoo zu installieren.

Zum glueck war es wochenende (in meinen Erinnerungen jedenfalls) und so war es nicht so schlimm, dass ich bis vier aufgeblieben bin um zu installieren und vor allem um zu kompilieren. Als ich um vier dann endlich meine Grafische oberflaeche am laufen hatte, hatte ich erstmal genug und hab mich hingelegt.
Am naechsten Tag hab ich dann festgestellt, dass Gentoo auf meinem Rechner total lahm war und ich nichts vernuenftig machen konnte. Mein fritz-Wlan USB Stick funktionierte auch nicht, deshalb habe ich dann wieder XP gestartet und meine Gentoo partition wieder mit ntfs formatiert.

Habs dann nochmal mit Ubuntu versucht, lief aber auch nicht rund, ich denke heute, dass es einfach an der Grafikkarte lag. Die erste Distribution die auf diesem rechner ruckelfrei lief war ubuntu 8.10...

Naja, nach dem missglueckten Ubuntu Versuch habe ich Linux dann fuer einige Jahre nicht mehr angefasst. 2005 zu meinem Geburtstag bekam ich dann erneut einen neuen PC. Kein wirklich toller, aber ein groszer Tower (der alte war ein Shuttle), den ich also nach herzenslust aufruesten konnte.
Das war mir aber erstmal egal, denn das erste was ich machte, war Ubuntu 5.10 zu installieren. Das war die erste Linuxdistribution, die auf einem meiner rechner (fast) ohne probleme lief und auch wirklich spasz machte zu benutzen. Zwar funktionierte nur der Vesa Treiber aber ich konnte es benutzen. Das tat ich dann auch lange und irgendwann gab es auch dieses Ubuntu Programm, welches automatisch properitaere Treiber installiert. Damit konnte ich dann sogar irgendwann unter Ubuntu spielen und Compiz benutzen. Ubuntu bin ich dann drei Jahre bis 8.10 treu geblieben, auch wenn ich immer mal wieder andere Distributionen (Debian, Lunar, Mandriva, sidux) ausprobierte.
Erst Arch konnte mich dann anfang dieses Jahrs (nun auf meinem Dell Vostro 1700) ueberzeugen. Am ehesten, weil ich mein OS besser kennenlernen will und Ubuntu wirklich zu grosz wurde.

Ich benutze Windows momentan zum spielen, da ich diesen bloeden Wine Mousebug bei mir habe, der den Cursor beim spielen nicht ueber die Bildschirmkanten hinauslaesst. Der soll bis Wine 1.2 behoben sein und so lange bleibt Windows wohl installiert. Ansonsten bin ich von Wine begeistert (mit jeder neuen Version laufen mehr Spiele out-of-the-box) und unter meiner Ubuntu Installation (unter der ich diesen Bug nicht hatte) habe ich fast alle meine Spiele gespielt (bis auf Fallout 3 und Team Fortress 2). Ansonsten laeuft alles super mit Arch und ich vermisse Ubuntu kein Stueck.

Beitrag geändert von Pjotr (03.11.2009 03:38:47)

Offline

Schnellantwort auf dieses Thema

Schreibe deinen Beitrag und versende ihn
Deine Antwort

Fußzeile des Forums