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ManfredB
31.07.2020 10:57:49

Ich kann ich nur sehr herzlich DANKE sagen für die Informationen.

Jetzt ist mir das endlich klar.

Trotzdem bleibt für mich ArchLinux die wichtige Distribution, vor allem, weil sie ihren Bootloader (EFIBOOT) darbietet für alle Distributionen,
die auf meinem PC oder auf meinem Notebook installiert sind.

Großes Lob auch an diejenigen, die die Anleitung für Einsteiger entwickelt haben.
Deswegen ist für mich eine ArchLinux-Installation heute die einfachste, die ich mir vorstellen kann.

Gentoo ist in den letzten Monaten bei mir etwas in den Vordergrund gerückt, weil ich dort binpkgs erstelle bei den Updates,
die ich dann auf dem Notebook nutzen kann, um das System nicht zu überlasten.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
und bedanke mich noch einmal für die Aufklärung.

Gruß
Manfred

frostschutz
31.07.2020 10:42:52

Eigentlich gehört die Frage ins Gentoo-Forum, das ist ja deren Paket nach dem du da fragst.

Im gentoo-kernel-5.7.10 ebuild steht:

	ewarn "Starting with 5.7.9, Distribution Kernels are switching from Arch"
	ewarn "Linux configs to Fedora.  Please keep a backup kernel just in case."

und als source:

	amd64? (
		https://src.fedoraproject.org/rpms/kernel/raw/${CONFIG_HASH}/f/kernel-x86_64-fedora.config
			-> kernel-x86_64-fedora.config.${CONFIG_VER}
	)

Da zieht sich das Ebuild eine kernel config vom fedoraproject

Vorher kam die kernel config vom archlinux:

	amd64? (
		https://git.archlinux.org/svntogit/packages.git/plain/trunk/config?h=packages/linux&id=${AMD64_CONFIG_HASH}
			-> linux-${AMD64_CONFIG_VER}.amd64.config
	)

und diese wird dann im Detail noch angepasst:

	local config_tweaks=(
		# shove arch under the carpet!
		-e 's:^CONFIG_DEFAULT_HOSTNAME=:&"gentoo":'
		# we do support x32
		-e '/CONFIG_X86_X32/s:.*:CONFIG_X86_X32=y:'
		# disable signatures
		-e '/CONFIG_MODULE_SIG/d'
		-e '/CONFIG_SECURITY_LOCKDOWN/d'
		# disable compression to allow stripping
		-e '/CONFIG_MODULE_COMPRESS/d'
		# disable gcc plugins to unbreak distcc
		-e '/CONFIG_GCC_PLUGIN_STRUCTLEAK/d'
	)

Da geht es also nur um die Standardkonfiguration des Kernels, die bei Gentoo dann (fast) genauso war wie bei ArchLinux bzw. jetzt wie bei Fedora.

stefanhusmann
31.07.2020 10:36:13

Wo tauchen die Namen auf? Wenn man uname aufruft?

Wenn man als Distribution Anpassungen am Kernel macht, ist es üblich, dies bei der Generierung der Kernel durch einen Namenszusatz kundzutun. Dies ist aber eher Konvention, keine strikte Vorschrift. Wenn Gentoo solche Anpassungen von Arch und/oder Fedora übernimmt, und dies durch auf diese Weise kundtut, ist das aus meiner Sicht eine nette Geste. Ich glaube aber nicht, dass Gentoo da irgendetwas unbesehen übernimmt.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich mich mit Gentoo überhaupt nicht auskenne.

Zu den größeren Updates: Das ist erstmal ein anderes Thema. Natürlich ist so etwas immer dadurch getrieben, was die jeweiligen Upstream-Projekte gerade machen. Wenn es da größere Anpassungen gabe, ziehen die Distributionen (zumindest die, die ein Rolling Release-Modell verfolgen) dies natürlich möglichst zeitnah nach. Es würde mich nicht wundern, wenn Arch da immer ein wenig schneller als Gentoo ist. Aber wieder: ich kenne mich mit Gentoo überhaupt nicht aus.

ManfredB
31.07.2020 08:30:06

Hallo zusammen,

mir ist immer wieder aufgefallen, wenn ich in gentoo den gentoo-kernel (nicht gentoo-sources) installiere,
daß da 2 Distributions-Namen auftauchen:
arch
und
fedora

Daher meine Frage: kommen der gentoo-kernel und gentoo-kernel-bin von ArchLinux?

Auch bei den Updates von ArchLinux sehe ich immer wieder:
Wenn dort größere Updates laufen, zB kde-apps oder kde-plasma.
weiß ich sofort, daß ich bei gentoo möglichst bald Updates durchführen muss.

Denn ArchLinux ist sozusagen meine Orientierungs-Distribution mit Blick auf gentoo :-)

Gruß
Manfred

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