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Photor
19.07.2020 21:32:31

Moin,

jo. Gerade ein beherztes $ pacman -S jupyterlab gemacht, und er zieht gleich alles mögliche mit. Ob ich da mal noch was rausoptimieren kann, muss ich noch schauen.

Wenn ich dann ein $ jupyterlab in der Bash eingebe, lande ich im Firefox mit "gestartetem" Jupyter; ich kann ein Python-Notebook öffnen (mehr wurde nicht angeboten, mehr ist aber auch noch nicht installiert) - irgendwelche Einstellungen muss man nicht mehr machen. Ein paar einfache Python-Befehle ließen sich absetzen und wurden ausgeführt, so dass auch die Verbindung zum Python-Kernel besteht.

Schön. Das ist erstmal das, was ich gesucht habe. Das muss ich jetzt mal weiter austesten.

Ciao,
Photor

blub
19.07.2020 20:29:55
Photor schrieb:

... Es braucht beide: Notebook und Lab ...

Das ist falsch, Notebook läuft auch ohne Lab. Bzw. Lab bringt unter anderem auch Notebook mit, aber wenn du nur Notebook brauchst, dann musst du Lab nicht installieren.

Photor
19.07.2020 20:11:53
GerBra schrieb:

Kurzer Sinn also: Packe beide Pakete auf deinen Laptop, konfiguriere diese netzwerkmäßig anhand dem obigen Gesagten) und sei glücklich ;-)

Ok. So etwa hatte ich das Ganze verstanden. Bloß, bevor ich mich da reinstürze, wollte ich nochmal nachfragen. Es braucht beide: Notebook und Lab. Werde das so machen - und berichten, ob‘s tut.

Merci,
Photor

Gerry_Ghetto
19.07.2020 11:38:58

Ich habe vor kurzem Jupyter-Notebooks genutzt für Statistik. Dafür habe ich Anaconda installiert. Zum Ausprobieren würde ich es zuerst in einer VM installieren.

Jupyter-Notebook läuft im Browser und nutzt eine localhost Adresse.

GerBra
19.07.2020 10:18:06

Vorab: Ich kann zum Programm selbst überhaupt nichts beitragen.

Aber hier interpretiere ich ein "Nichtverständnis" rein:

Photor schrieb:

Mir ist aber noch nicht ganz klar, was ich genau brauche: das Paket Jupyter-Notebook erlaubt mir, ein entsprechendes Notebook zu öffnen, zu bearbeiten etc -> also installieren. Das Notebook muss sich aber wohl mit einem Server verbinden (so habe ich das verstanden). Wenn ich also auf meinem Notebook mit Jupyter arbeiten will, brauche ich also dort auch einen Server (Paket Jupyter-Lab), richtig?. Oder ist das Overkill und es geht auch anders (z.B. irgendein öffentlich zugänglicher Server, oder - ganz abwegig - auf einen RasPi im Heimnetzt)?

Das Programm kommt wohl einer klassischen Client<->Server-Anwendung nahe. Was wohl z.B. bei einer Schulklasse Sinn macht: eine zentrale Instanz (Server-Teil, groß) und viele "Nutznießer" (Clients, kleiner Programmanteil). Datenbanken über TCP/IP ("Netzwerk") arbeiten i.d.R. genauso.
Du bist aber nicht gezwungen, Server und Client(s) auf ein "Netzwerk" zu verteilen - physikalisch. Bei dem Jupyter (und eben auch bei einem Datenbank-System) installierst du einfach den Server-Teil("Lab") und den Client-Teil("Notebook") auf dem selben Rechner.

Der Transfer zwischen den Teilen kann dann - wie in einem "richtigen" Netzwerk - über den (ggf. vorgegebenen, einźigen) Transportweg "TCP/IP" erfolgen. Nämlich über dein reales lokales Netzdevice (Server u. Client verwenden die gleiche IP-Adresse deines Laptops z.B.), der Datentransfer verläßt deinen Rechner nicht, Server und Client werden durch unterschiedliche Portnummern auf dem gleichen Device "getrennt" (das passiert i.d.R. "automagisch"). Trotzdem ist es vom Prinzip das gleiche als wenn es wirklich eine physikalische Trennung gäbe.

Selbst für Geräte ohne jegliche (reale) Netzwerkanbindung(Device) ist es möglich eine netzwerkbasierte Anwendung auszuführen. Hier kommt dann (sinnvoll) das loopback-Device ins Spiel.
ip link show lo
ip address show lo
Über dieses Device (i.d.R. IP 127.0.0.1) können dann TCP/IP-basierende C/S-Anwendungen betrieben werden, wie "vom Erfinder/Programmierer vorgesehen". Nur eben ganz "ohne" Netzwerk.

C/S-Anwendungen bieten IMHO immer Vorteile gegenüber den monolithischen Pendants. Wenn in deinem Fall z.B. Mathematica(ein "Paket") und Jupyter(zwei "Pakete") die gleiche Funktionalität bieten würden (inkl. das Mathematika auch ggf. an eine zentrale Instanz angebunden werden könnte): Für nur einen Rechner mag es "logischer" sein eben nur ein "Programm" installieren/konfigurieren zu müssen. Bei verteilter Anwendung ist es aber i.d.R. viel "billiger"(im Sinne von Platz und Aufwand) auf 10 Clients eben "nur" den Client-Teil installlieren zu müssen/können. Ich muß dann keine 10 (bzw. 11) Mathematica-Anwendungen komplett installieren und warten (oder bezahlen!).

Kurzer Sinn also: Packe beide Pakete auf deinen Laptop, konfiguriere diese netzwerkmäßig anhand dem obigen Gesagten) und sei glücklich ;-)

Photor
18.07.2020 19:55:35

Hallo Forum,

ich frage hier im Cafe-Bereich, weil es sonst nirgens hinpasst, denke ich. Ist eher eine allgemeine Verständnisfrage zu Jupyter und nicht zum Paket selbst - also nicht besonders Arch-spezifisch.

Zur Sache: ich habe früher (ca 15 Jahre ist es her) ein Mathematica (Version 3 und 4) als Studie-Version genutzt - und auch geliebt: man konnte mal eben irgendeine Algorithmus ausprobieren und gleich dokumentieren. Ich vermisse so ein Tool und meine alte Mathematica-Version bekomme ich bestimmt nicht mehr ans Laufen wink Eine neue (Voll-)Version ist/war nicht billig und man befindet sich auf einer Insel; Python ist schon weiter verbreitet.

Wenn ich das richtig verstanden habe(!), dann ist Jupyter sowas ähnliches für Python (und noch einige andere Sprachen). Also ist meine Überlegung, das auf meinem Laptop installieren, um wieder so ein Experimentierfeld zu haben (Python habe ich schon installiert und nutze ich auch für einige Dinge; aber es fehlt manchmal einfach eine GUI und die Möglichkeit zur Doku).

Mir ist aber noch nicht ganz klar, was ich genau brauche: das Paket Jupyter-Notebook erlaubt mir, ein entsprechendes Notebook zu öffnen, zu bearbeiten etc -> also installieren. Das Notebook muss sich aber wohl mit einem Server verbinden (so habe ich das verstanden). Wenn ich also auf meinem Notebook mit Jupyter arbeiten will, brauche ich also dort auch einen Server (Paket Jupyter-Lab), richtig?. Oder ist das Overkill und es geht auch anders (z.B. irgendein öffentlich zugänglicher Server, oder - ganz abwegig - auf einen RasPi im Heimnetzt)? Noch andere wichtige Pakete, die man sowieso braucht/will/haben muss?

Wenn also jemand Erfahrung hat und die teilen würde, wäre ich dankbar.

Caio,
Photor

PS: [url https://wiki.archlinux.org/index.php/Jupyter/] habe ich natürlich gelesen, liefert nicht soviel Info. Aus den allgemeinen Seiten werde ich nicht so ganz schlau.

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