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frostschutz
06.01.2020 13:15:55

Irgendwie ist das durcheinander, entweder du machst gleich chroot (bei vorhandere Installation eh das beste) ODER du machst den sysroot /mnt aber /mnt innerhalb von chroot ist verkehrt ...

aber solang es läuft ist ja gut ... ^^;

BigMan200
06.01.2020 12:53:39

Zunächst mal Danke an Alle.
Es geht jetzt.
Was habe ich getan?
Mit dem ISO-Installationsimage gebootet. Mit der Installation dann ab dem Punkt  NACH der Paritionserzeugung weitergemacht, also mit

# mount /dev/sda1 /mnt
# mount /dev/sda1 /mnt
# pacstrap /mnt base base-devel linux linux-firmware nano
# genfstab -Up /mnt > /mnt/etc/fstab
# arch-chroot /mnt/

Hier hätte ich noch gerne "# pacman --sysroot /mnt -S amd-ucode" ergänzt, aber da kam eine Fehlermeldung (irgendeine Datei konnte nicht gefunden werden).

Die ganzen Internationlsierungs/Datum/Zeit Einstellungen waren noch vorhanden, konnte als weiter zur Kernel Erzeugung und zu Grub:

# pacman --sysroot /mnt -S amd-ucode
# passwd
# pacman -Sy
# pacman -S grub
# grub-install /dev/sda
# grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

Und mit dem Abschluss

# exit
# umount /dev/sda1
# reboot

war das Ziel erreicht.

Greg
06.01.2020 12:38:54

Wenn nur der kernel fehlt, dann installiere den doch nach. Ebenso vielleicht noch anderes Werkzeug was früher in der Gruppe base drin war. Dann grub-mkconfig und alles läuft.

schard
06.01.2020 12:38:43
BigMan200 schrieb:

Habe die Installation gemäß Wiki-Anleitung durchgeführt, wo folgendes stand:
# pacstrap /mnt base base-devel

Das steht so seit einiger Zeit nicht mehr im Wiki.
Arch Linux ist eine bleeding edge Distribution.
Dinge ändern sich, manchmal auch stark, wie zuletzt die Migration von der Gruppe Base auf das gleichnamige Metapaket.
Dass damit kein Kernel mehr installiert wird, ist im Wiki dokumentiert und war hier im Forum bereits mehrfach Thema.

BigMan200
06.01.2020 12:27:05
frostschutz schrieb:

Installier dir das gewünschte Kernelpaket? Da gibts ja mehrere zur Auswahl, linux{,-lts,-hardened,-zen} oder selber basteln wenn du Sonderanforderungen hast

Dann grub config erzeugen (oder selber schreiben) und ab gehts...

Habe die Installation gemäß Wiki-Anleitung durchgeführt, wo folgendes stand:
# pacstrap /mnt base base-devel

Habe nun in einer andere Wiki-Anleitung  gesehen, dass dort steht (https://wiki.archlinux.de/title/Anleitu … Einsteiger):
# pacstrap /mnt base base-devel linux linux-firmware nano

==> Werde die ganze Installation nochmals neu machen, und diese mal "pacstrap /mnt base base-devel linux linux-firmware nano" ... vielleicht lag es ja daran ...

frostschutz
06.01.2020 12:14:51

Installier dir das gewünschte Kernelpaket? Da gibts ja mehrere zur Auswahl, linux{,-lts,-hardened,-zen} oder selber basteln wenn du Sonderanforderungen hast

Dann grub config erzeugen (oder selber schreiben) und ab gehts...

BigMan200
06.01.2020 12:10:05
schard schrieb:

@OP: Bitte verwechsel nicht Partitionstypen und Dateisysteme. Das kann sonst zu großer Verwirrung führen.
Den ersten Sektor einer Partition im negativen Bereich anzusiedeln ist in aller Regel keine gute Idee. Dies würde bedeuten, dass die Partition vor dem Bereich der physikalischen Festplatte beginnt. Mich wundert, dass gdisk das überhaupt zulässt.
Das Fehlen der Konfigurationsdatei kann auf einen nicht installierten Kernel hindeuten.

Richtig, wie oben bereits geschrieben ist der Kernel nicht installiert ("error: you need to load the Kernel first")

Die Frage ist nun warum nicht ... bzw. wie bekommen ich diesen installiert?

BigMan200
06.01.2020 12:07:35
frostschutz schrieb:

Daß die bios boot Partition kein Dateisystem hat und ls nicht funktioniert, ist normal. Da wird das Grub core Image direkt drauf ablegelegt ohne Dateisystem, und das braucht auch nur ein paar kbs keine 3M.

Solange das Grub geladen hat ist da auch alles in Ordnung mit, ansonsten wärst du im "grub rescue" gelandet.

Warum keine grub.cfg mit Booteinträgen da ist, das ist dann eine andere Geschichte.

Den ersten Sektor einer Partition im negativen Bereich anzusiedeln ist in aller Regel keine gute Idee. Dies würde bedeuten, dass die Partition vor dem Bereich der physikalischen Festplatte beginnt.

Negative Sektornummern sind in der Partitionstabelle technisch gar nicht möglich (unsigned int). Ich nehme an da ist "vom Ende der Platte her" gemeint

Richtig. Es geht "vom Ende der Platte" her. Deswegen ist als 2. Sektor ja auch der letzte angegeben.
Hintergedanke: die gesamte SSD-Platte soll genutzt werden. Die Grub und Swap Partition sollen dabei recht klein sein, und alles was dann noch übrig ist für die Root-Partition genutzt werden. Da die Grub-Partition ans Ende der Platte kommt habe ich diese zuerst erzeugt und ans Ende gelegt. Dann da davor die SWAP-Partition und am Schluss den Rest für Root.

BigMan200
06.01.2020 12:02:28
SUSEDJAlex schrieb:

WAs der Sache UEFI betrifft, solltest du mal Tante Google fragen:

https://www.google.com/search?sxsrf=ACY … CAs&uact=5

LG SUSEDJAlex

Nur weil ich das vorab getan hatte, wusste ich auch und konnte oben schreiben, dass es kein UEFI unterstütz.

Greg
06.01.2020 10:26:25
schard schrieb:

...Dies würde bedeuten, dass die Partition vor dem Bereich der physikalischen Festplatte beginnt. Mich wundert, dass gdisk das überhaupt zulässt....

Hallo schard, doch, gdisk kann das siehe manpages:
...
              Change  the sector alignment value. Disks with more logical sec‐
              tors per  physical  sectors  (such  as  modern  Advanced  Format
              drives),  some  RAID  configurations,  and many SSD devices, can
              suffer performance problems if partitions are not aligned  prop‐
              erly for their internal data structures. On new disks, GPT fdisk
              attempts to align partitions on 1MiB boundaries (2048-sectors on
              disks with 512-byte sectors) by default, which optimizes perfor‐
              mance for all of these disk types. On pre-partitioned disks, GPT
              fdisk  attempts  to  identify  the  alignment value used on that
              disk, but will set 8-sector alignment on disks larger  than  300
              GB even if lesser alignment values are detected. In either case,
              it can be changed by using this option.
...
Man kann das Alligment im gdisk ändern, wenn man weiß was da angerichtet wird.
Am Sonsten macht gdisk 2048 Sektoren Raster also eine Mehrzahl von 512bytes.
Da ist es egal ob +3G vom Anfang  oder -3G vom Ende der Sektorgrenze oder Partitionsgrenze angegeben wird.
Gruß aus DN
Greg

SUSEDJAlex
06.01.2020 10:16:48

@schard:

+1

LG SUSEDJAlex

frostschutz
06.01.2020 10:15:48

Daß die bios boot Partition kein Dateisystem hat und ls nicht funktioniert, ist normal. Da wird das Grub core Image direkt drauf ablegelegt ohne Dateisystem, und das braucht auch nur ein paar kbs keine 3M.

Solange das Grub geladen hat ist da auch alles in Ordnung mit, ansonsten wärst du im "grub rescue" gelandet.

Warum keine grub.cfg mit Booteinträgen da ist, das ist dann eine andere Geschichte.

Den ersten Sektor einer Partition im negativen Bereich anzusiedeln ist in aller Regel keine gute Idee. Dies würde bedeuten, dass die Partition vor dem Bereich der physikalischen Festplatte beginnt.

Negative Sektornummern sind in der Partitionstabelle technisch gar nicht möglich (unsigned int). Ich nehme an da ist "vom Ende der Platte her" gemeint

schard
06.01.2020 10:00:50

@OP: Bitte verwechsel nicht Partitionstypen und Dateisysteme. Das kann sonst zu großer Verwirrung führen.
Den ersten Sektor einer Partition im negativen Bereich anzusiedeln ist in aller Regel keine gute Idee. Dies würde bedeuten, dass die Partition vor dem Bereich der physikalischen Festplatte beginnt. Mich wundert, dass gdisk das überhaupt zulässt.
Das Fehlen der Konfigurationsdatei kann auf einen nicht installierten Kernel hindeuten.

SUSEDJAlex
06.01.2020 07:45:10

WAs der Sache UEFI betrifft, solltest du mal Tante Google fragen:

https://www.google.com/search?sxsrf=ACY … CAs&uact=5

LG SUSEDJAlex

BigMan200
06.01.2020 02:48:14

Hallo,

es ist mal wieder soweit, dass ich mir einen weiteren Rechner zusammenschrauben will, diese mal einer für Backups.

Mainboard
ASUS M5A78L-M ... also kein UEFI
Die Partitionen habe ich über gdisk wie folgt angelegt:

Partitionen
$ gedit /dev/sda
Grub Partition:
  ▪ Partitionsnummer: 3
  ▪ Partitionsgröße
    • 1. Sektor: -3M
    • 2. Sektor: der letzte Sektor, der angezeigt wird
  ▪ Dateisystem: ef02] → Bios boot partition

Swap Partition:
   ▪ Paritionsnummer: 2
   ▪ Partitionsgröße:
      • 1. Sektor: -3G
      • 2. Sektor:  der letzte Sektor, der angezeigt wird
   ▪ Dateisystem: 8200→ Linux swap

Root Partition:
  ▪ Partitionnummer: 1
   ▪ Paritionsgröße:
     • 1. Sektor: default
     • 2. Sektor: default
   ▪ Dateisystem: 8300 → Linux File System

mkinitcpio
Im Gegensatz zu früheren Arch Linux Installationen ist mir aufgeflallen, dass ich "mkinitcpio -P" nicht mehr ausführen konnte, da mkinitcpio nicht vorhanden war. Nach "pacman -S mkinitcpio" führte "mkinitcpio -P"  zu einer Fehlermeldung ... glaube fehlende Angaben in einer Config-Datei. Dann habe ich allerdings bei einem Arch Linux Installations-Guideline gelesen, dass man mkinitcpio gar nicht (mehr?) ausführen braucht.

Grub-Kommandozeile Infos

Grub> ls
(hd0) (hd0.gpt3) (hd0,gpt2) (hd0,gpt1) (hd1) (hd2)

Grub> ls (hd0.gpt3)
Partition hd0,gpt3: No known filesystem detected Partition start at 250055680KiB - Total size 3399.5KiB

Grub> boot
error: you need to load the Kernel first.

hd0 müsste mein obiges /dev/sda sein, auf dem Arch Linux und Grub installiert sein sollte.
hd1 und hd2 sind noch weitere Festplatte, auf dene ich alle Partitionen gelöscht habe

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