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axt
28.04.2019 13:17:51
Julian schrieb:

Auspusten des Laptops mit dem Kompressor

Das klingt nach schwerer Technik, hrr. Daß Lüfter/Kühler sauber sein müssen, keine Frage. Beim Reinigen muß man aber vorsichtig umgehen. Macht vll. Spaß, einen Lüfter wie ein Windrad hochzutouren, das sollte man aber bleiben lassen. Von außen 'Reinblasen ist da nicht so toll. Man müßte das NB zerlegen (Vorsicht vor mechanischer Beschädigung, klar, aber auch vor statischer Entladung!) - prima, wenn es eine Wartungsklappe hat und diese auch den Lüfter freigibt. Sowas gibt's aber immer weniger bei Consumer-NBs und erst recht nicht bei Ultrabooks oder Convertible Notebooks.

Wenn sich nach dem Flashen des letzterhältlichen UEFIs der gewünschte Effekt (sinnvoller Schwellwert, sowas wird häufig durch neuere BIOS-/UEFI-Versionen korrigiert, oder überhaupt erstmal einer) nicht einstellt (die angegebene CPU-T ist für einen Haswell im NB-Gehäuse mit 13"-TFT durchaus OK), checkt man mit Bootoptionen.

Ratsam und normalerweise ungefährlich ist als erstes "acpi_osi=Linux". Da die DSDT (Differentiated System Description Table) sehr oft fehlerhaft und/oder auf Windows ausgerichtet sind, kann man (zusätzlich) mit "acpi=copy_dsdt" testen. Hierbei sollte man unbedingt auf die CPU-Temperatur achten. Diese Option wird bspw. sehr oft bei fehlerhaften DSDT von Toshiba-Notebooks eingesetzt (da läuft der Lüfter unter Linux gern mal gar nicht), um die dadurch extrem hohe CPU-Temperatur wieder in einen normalen Bereich zu bringen, hat aber auch hin und wieder den gegenteiligen und somit gefährlichen Effekt.

axt
28.04.2019 10:07:54

Mal davon abgesehen, daß das Yoga 2 13 mit einem Haswell kein BIOS, sondern ein UEFI (in diesem Fall ein Insyde) hat (daß Firmen nach außen trotzdem ein UEFI als BIOS betiteln, ist der unglaublichen Trägheit der User, sich an "neue" Fachbegriffe zu gewöhnen, geschuldet), sind deren Konfigurationsmöglichkeiten bei Notebooks üblicherweise stark verkrüppelt, absolut kein Vergleich mit ATX-Mainboards. Selbst bei diesen kann man oft nur bedingt Schwellwerte einstellen.

Generell sollte das letzterhältliche UEFI (beim Yoga 2 13 v1.17) geflasht sein. Man darf im übrigen davon ausgehen, daß öffentliche Changelogs nicht alles enthalten und/oder bewußt schwammig gehalten sind ("system stability improvement" u.ä.).

Je nach Hersteller und Modell gibt's sowas boot-fähig mit Flasher als .iso (nur ODD, üblich bspw. bei Lenovo Thinkpads, da kann/muß man unter Linux ein USB-iso generieren, hat man kein ODD), Hybrid-iso (ODD und USB-Stick), als reines EEPROM-Binary zum Flashen über im BIOS/UEFI integrierten Flasher (Stichwort EZflash etc.), DOS-Flasher oder Windows-Flasher mit separatem EEPROM-Binary oder Windows-Executable mit integriertem EEPROM-Binary. Netterweise unterscheiden manche der letzteren auch noch zwischen Windows-Versionen (also auch mal kein Flashen unter Win10 oder x64).

Bei diesem Yoga hat sich Lenovo entschieden, alles andere als Windows zu ignorieren. Das in zivy0117x32x64.exe enthaltene WinZIVY0117.ROM nützt Dir ohne nicht-Windows-Flasher nichts.

Ich würde notgedrungen kurz und nur dafür ein "Vanilla"-Win10 draufziehen, offline, keinen Prodkey eingeben (während der Setup-Routine "Ich habe keinen Produktschlüssel" anklicken, das sollte man auch bei gewollten Win10-Installationen und den erst im installierten System "ändern"), also auch keine Aktivierung, keine Updates, keine Drivers etc., schon gar keine Malware-Scanner, also nichts, was Flashen attakieren könnte. Flashen und das Zeug aus Redmond wieder 'runterwerfen.

Es gäbe zwar theoretisch die Möglichkeit, über ein zu erstellendes WindowsPE zu flashen, aber wir wollen doch nicht mehr Zeit als nötig für dieses Betrübssystem ver(sch)wenden.

BIOS-/UEFI-Flashen natürlich immer nach Vorschrift, anderenfalls brickt man das Mainboard und damit das Notebook:

  1. Akku geladen und Netzteil angesteckt,

  2. keinesfalls unterbrechen,

  3. wenn man den Flasher noch nicht kennt, im Zweifel, ob da noch was kommt, lieber länger warten.

  4. nach dem Flashen, optimized defaults oder setup defaults laden, danach die Settings durchgehen.

Wer im übrigen glaubt, das/die letzterhältliche BIOS/UEFI/Firmware sei nicht wichtig - das ist Grundlage. Das Mainboard weiß damit erstmal, daß es eines ist, und kann sich und Komponenten handeln. Manchmal ermöglicht die letzterhältliche Version erst einen stabilen Betrieb oder gar überhaupt eine Installation eines bestimmten OS (ich habe bspw. diese Woche vier modellgleiche Notebooks mit Win10x64 zu installieren gehabt, zwei sind anstandslos durchgelaufen, sie haben das letzterhältliche UEFI gehabt, bei den anderen zwei habe ich eben dieses erst flashen müssen, damit die Setup-Routine nicht nach 20 s abbricht und resettet). Nicht selten kommt man dabei nicht um eine Beta herum, da diese die letzte Version ist und bleibt (oft bei Gigabyte).

Edit: Typo.

Icecube63
25.04.2019 16:57:59

Hast du schon probiert dies über das BIOS zu regeln?

(Für den Link musst du url= statt url: schreiben ;-)  )

Julian
25.04.2019 15:53:46

Hallo zusammen,

zu aller Erst: ich bin kein Experte in Archlinux, und hier im Forum war ich auch ncoh nicht wirklich unterwegs, also bitte entschuldigt Fehler wink

Zu meinem Problem: Ich besitze ein Lenovo Yoga 2 13, auf das ich letzten Herbst Archlinux installiert habe (nach der Anleitung hier im Forum). Es funktioniert auch alles ganz gut und ich komme auch von eine benutzertechnischem Standpunkt gut damit klar. Das einzige Problem, das ich habe, ist der Lüfter.

Der Lüfter fängt auch im Leerlauf sofort an, volle Pulle zu drehen. Sobald ich den Laptop anschalte, höre ich ihn. Meine bisherigen Lösungsansätze waren:

- Auspusten des Laptops mit dem Kompressor
-  [url:https://wiki.archlinux.org/index.php/Fan_speed_control#Fancontrol_(lm-sensors)] Das[\url] hier. das ist der Output von sensors:

$ sensors
acpitz-acpi-0
Adapter: ACPI interface
temp1:        +27.8°C  (crit = +105.0°C)
temp2:        +29.8°C  (crit = +105.0°C)

coretemp-isa-0000
Adapter: ISA adapter
Package id 0:  +51.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 0:        +46.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)
Core 1:        +47.0°C  (high = +100.0°C, crit = +100.0°C)

Was wären denn andere Möglichkeiten, die ich noch ausprobieren könnte?
Viele Grüße, Julian

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