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Ralf
20.02.2013 12:15:08

Hallo,

ich möchte dazu anregen einen Fehler im Buch zu beheben,

9.1.3 Die Zeit (-Zone), Seite  49,  siehe  https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=23477

sowie PPPoE und andere Einwahlverfahren für die Installation im Kapitel 8.3.2. aufzunehmen, da der Einsatz eines Routers alles andere als “obligatorisch” ist,

https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=23462

Die Idee eine Anleitung als PDF verfügbar zu machen finde ich sehr gut, allerdings  bin ich dann doch wieder auf die Wikis umgestiegen, die systemd sei Dank, auch eine Auffrischung nötig haben, natürlich habe ich auch schon ein Wiki verbessert, nicht das Ihr denkt, ich würde nur bemängeln, die Registrierung im englischen Wiki ist allerdings dank des  Captcha-Ersatzes fehlgeschlagen.

Im Buch sind einige kleine sprachlich Fehler, die wir alle tagtäglich machen, aber nicht oder nur selten, die Verständlichkeit einschränkt, daher vielleicht nach und nach aus einem Buch, mit Hilfe der Community verschwinden sollten.

Bezüglich der Swap denke ich, dass man sie heutzutage kaum noch benötigt. Ich habe 4 GiB RAM und die vorhandene Swap wird fast nie angerührt, da Plattenkapazität allerdings  kaum noch ein Thema ist, habe ich auf 2 Platten jeweils eine Swap, mit etwas mehr als 2 MiB eingerichtet, obwohl ich Hibernate nicht nutze.
Für Computer mit wenig Speicherkapazitäten dürfte es ebenfalls schwer sein, eine  allgemeingültige Regel in Form einer überschaubaren, mathematischen Formel zu finden.

Grüße,
Ralf

Ovion
20.12.2012 20:28:56

Wie wäre es mit

Swap = [Speichermenge aus Tabelle] - RAM

(exklusiv Hibernatefall)? Ist genauso einfach und imho viel logischer als Swap = RAM*2, wo gut bestückte Systeme am Ende *noch* mehr Speicher bekommen, obwohl die weniger gut bestückten es nötiger hätten.

sanni
20.12.2012 18:07:32

@ Creshal:  Bravo, das ist mal 'ne Faustregel ;D

Kinch
20.12.2012 15:56:47

Das ist doch viel zu individuell und schlicht auch nebensächlich um in der Tiefe in einer Installationsanweisung ausgebreitet zu werden.

Wer Hibernation will, sollte mindestens soviel Swap benutzen wie RAM vorhanden. Alles andere muss man mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren. Ende.

Claudia
20.12.2012 15:51:13
Creshal schrieb:

Beispiel Server durchgerechnet:

Für einen kleinen Server ohne X oder sonstige Last reichen Pi mal Daumen 512 MiB Speicher. Wenn du 512 MiB RAM oder mehr hast, freuen. Ansonsten brauchst du Swap, um den fehlenden Speicher auszugleichen und auf die 512 MiB zu kommen.

Wenn du, sagen wir mal, 384 MiB RAM hast, solltest du mindestens (512-384=)128 MiB Swap dazu packen, um genug Reserven zu haben – außer, du brauchst Hibernate (selten nötig bei einem Server, zugegebenermaßen). In dem Fall brauchst du mindestens 384 MiB Swap, um dem RAM abzubilden.


Alle Klarheiten beseitigt? big_smile

(Ja, das ist nicht so simpel wie "nimm RAM×2". Aber wenn du nicht nachdenken willst, solltest du besser Ubuntu nehmen. wink Bei Arch musst du dich zwangsläufig mit deinem System auseinandersetzen. Je früher du damit anfängst, desto besser. )

Vielen Dank, alle Klarheiten beseitigt big_smile

Dieser Ansatz, den Swap so zu berechnen ist ein ganz Anderer (für mich), aber interessant. Hast Du schon mal daran gedacht, dies dem Autor so per Mail vorzuschlagen. Denn das sieht wirklich nach einer konstruktiven Lösung aus, mit der alle zurecht kommen würden?

Creshal
20.12.2012 15:36:46

Beispiel Server durchgerechnet:

Für einen kleinen Server ohne X oder sonstige Last reichen Pi mal Daumen 512 MiB Speicher. Wenn du 512 MiB RAM oder mehr hast, freuen. Ansonsten brauchst du Swap, um den fehlenden Speicher auszugleichen und auf die 512 MiB zu kommen.

Wenn du, sagen wir mal, 384 MiB RAM hast, solltest du mindestens (512-384=)128 MiB Swap dazu packen, um genug Reserven zu haben – außer, du brauchst Hibernate (selten nötig bei einem Server, zugegebenermaßen). In dem Fall brauchst du mindestens 384 MiB Swap, um dem RAM abzubilden.


Alle Klarheiten beseitigt? big_smile

(Ja, das ist nicht so simpel wie "nimm RAM×2". Aber wenn du nicht nachdenken willst, solltest du besser Ubuntu nehmen. wink Bei Arch musst du dich zwangsläufig mit deinem System auseinandersetzen. Je früher du damit anfängst, desto besser. )

Claudia
20.12.2012 15:28:31
stefanhusmann schrieb:

Steht alles da.

Sorry, aber ein wenig verwirrend.

Der Satz dazu:"Was an RAM nicht vorhanden ist, mit Swap ausgleichen."

Wie groß soll den nun der Swap werden?

Sofern die Tabelle die Swap-Größe ausgibt:

Server (privat/kleiner Internetserver): 512 MiB (Swap)
Desktop (minimalistisch): 1024 MiB (Swap)
Desktop (volle Desktopumgebung): 2048-4096 MiB (Swap)

Würde dies bedeuten, dass der Hauptspeicherausbau keine Rolle mehr spielt (jetzt ohne Bezug zu Hibernate).

stefanhusmann
20.12.2012 14:55:09

Steht alles da.

Creshal
20.12.2012 14:53:49
Claudia schrieb:
Creshal schrieb:

Was nutzt eine einfache Regel, wenn sie falsch ist?

Und so umfangreich muss die Tabelle nicht sein.
Server (privat/kleiner Internetserver): 512 MiB Speicher
Desktop (minimalistisch): 1024 MiB
Desktop (volle Desktopumgebung: 2048-4096 MiB

Was an RAM nicht vorhanden ist, mit Swap ausgleichen.

Ging es nicht eher um die Defintion der Swap-Größe und nicht um den Ausbau des eigenen PCs?
Interessant wird es ja, wie groß nun der Swap werden soll (abgesehen vom Hibernate).

Claudia
20.12.2012 14:19:03
Creshal schrieb:

Was nutzt eine einfache Regel, wenn sie falsch ist?

Und so umfangreich muss die Tabelle nicht sein.
Server (privat/kleiner Internetserver): 512 MiB Speicher
Desktop (minimalistisch): 1024 MiB
Desktop (volle Desktopumgebung: 2048-4096 MiB

Was an RAM nicht vorhanden ist, mit Swap ausgleichen.

Ging es nicht eher um die Defintion der Swap-Größe und nicht um den Ausbau des eigenen PCs?
Interessant wird es ja, wie groß nun der Swap werden soll (abgesehen vom Hibernate).

Creshal
20.12.2012 13:23:55

Was nutzt eine einfache Regel, wenn sie falsch ist?

Und so umfangreich muss die Tabelle nicht sein.
Server (privat/kleiner Internetserver): 512 MiB Speicher
Desktop (minimalistisch): 1024 MiB
Desktop (volle Desktopumgebung: 2048-4096 MiB

Was an RAM nicht vorhanden ist, mit Swap ausgleichen. Falls Hibernate gewünscht, unabhängig davon Swap mindestens so groß wie RAM.

Braucht keine dämlichen Faustregeln von 1995 und setzt dem User kein "dies ist die magische Swap-Menge, bete sie an und hinterfrag sie nicht!" vor.

Es ist der Sinn von Arch, dass die Leute sich mit ihrem System auseinandersetzen. smile

sanni
20.12.2012 13:11:11

Dann mach die Tabelle aber nicht zu groß.
Denk an all diejenigen, die sich mit Arch nicht so auskennen... smile
Hier steht einfache Regel, die auch ein Newbie versteht gegen eine genaue Regel, die neben jede Menge anderer Probleme die Newbie hat das ganze noch verkompliziert!

Paul74
20.12.2012 11:58:51
Creshal schrieb:

Doch, wir kennen ihn. Wir haben genau den gleichen Punkt schon vor zwei Jahren kritisiert, und nicht mehr als "nö, isso" als Antwort gekriegt.

@Creshal "nö, isso" ist zu platt. Und gibt nicht das wieder, was er tatsächlich geschrieben hat. Ich habe den Eintrag hier im Forum gefunden. Hier hat er eigentlich genau erklärt, warum er bei der alten Faustregel bleibt. Die Faustregel (Swap = 2 * RAM) für kleine Systeme bis 512 MB Ram zu nutzen und das ganze auf 2 GB zu limmitieren klingt plausibel und deckte vermutlich "einen Großteil" der privaten Szenarien ab, was vermutlich auch seine Intention war. Das Ganze hängt vom Anwendungsfall ab, wann genau der RAM zu wenig wird, wie Du schon geschrieben hast.

Ich gebe Dir Recht, hier weiter zu differenzieren, insbesondere wo der RAM immer größer im System vorliegt und den Hibernate-Anwendungsfall zu berücksichtigen.

Eine Faustregel zu bestimmen ist zwar nicht mehr ganz so einfach, hilft aber dem Anwender ungemein. Hier müsste man ggf. Staffeln und eine Tabelle mit den unterschiedlichen Szenarien bauen, um für sich die beste Lösung zu finden.

Ovion
20.12.2012 01:28:22
Creshal schrieb:

[...] für Hibernate. Und [...] dann reicht Swap==RAM.

Full ACK.

Und besten Dank für die Aufklärung!

Creshal
20.12.2012 01:20:43

> Woher kam den eigentlich die Regel Swap = 2*RAM? Einfach, weil's so wenig RAM gab oder hat das noch einen tieferen Sinn gehabt?
Damals(tm), als Emacs noch für "Eight Megabytes and constantly swapping" stand, wars wirklich nur, um den RAM-Mangel auszugleichen. Damals, als es für Windows 1.0 RAM-Booster gab, für die Leute tatsächlich Geld bezahlt haben …

Heutzutage: Swap, wenn der RAM wirklich zu klein ist (je nach Anwendungszweck reichen auch 256 MiB RAM); ansonsten wirklich nur für Hibernate. Und selbst dann reicht Swap==RAM.

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