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GertFert
04.08.2012 12:08:57
T.M schrieb:

.So eine KMS-Geschichte, siehe https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=17162. Das hängt mit Deiner Grafikkarte zusammen. Ich muss das auf meinen Maschinen immer manuell anpassen, allerdings erst nach erfolgter Installation. Das Live-System hat bei mir immer funktioniert.

danke für den Tipp. Hier (https://wiki.archlinux.org/index.php/In … Setting.29) konnte ich etwas finden. Ich habe beim Aufruf des x86_64 Live-Systems einfach -nomodeset hinzugefügt und schon läuft es.

Blackwing
04.08.2012 10:51:22
troutmaskreplika schrieb:

Dieser neue Installationsmodus wirkt für Neueinsteiger  eher abschreckend!Echt schade,ein krasser  Rückschritt.Vielleicht will die Arch Gemeinde auch einfach unter sich bleiben.Vorher war es selbst Linux Anfängern möglich,schnell ein Arch Grundsystem zu haben.

Also um ehrlich zu sein, hab ich mich als Neueinsteiger mit den neuen Instalaltionsmedien leichter getan. Kann aber auch größtenteils daran liegen, dass mit netcfg mein W-LAN Zugang proplemlos einzurichten ging......

T.M.
04.08.2012 09:46:48
GertFert schrieb:

Diese bootet auch soweit ohne Probleme aber sobald "Boot Arch Linux (x86_64) starte lädt es noch ein paar Sekunden mit Ausgabe auf dem Monitor aber dann wird mein Monitor aufeinmal schwarz und es passiert ncihts mehr.

So eine KMS-Geschichte, siehe https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=17162. Das hängt mit Deiner Grafikkarte zusammen. Ich muss das auf meinen Maschinen immer manuell anpassen, allerdings erst nach erfolgter Installation. Das Live-System hat bei mir immer funktioniert.

GertFert
04.08.2012 02:34:12

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit der aktuellen Installations ISO. Ich habe die ISO auf eine CD gebrannt. Diese bootet auch soweit ohne Probleme aber sobald "Boot Arch Linux (x86_64) starte lädt es noch ein paar Sekunden mit Ausgabe auf dem Monitor aber dann wird mein Monitor aufeinmal schwarz und es passiert ncihts mehr.
Dagegen funktioniert "Boot Arch Linux (i686)" ohne Probleme.

Hat jemand ähnliche probleme mit der x86_64 Fassung?

Grüße
GertFert

Dirk
03.08.2012 09:27:48
troutmaskreplika schrieb:

Vielleicht will die Arch Gemeinde auch einfach unter sich bleiben.

Auch für dich noch mal: Die neuen Installationsmedien wurden ob der vielen Änderungen schlicht NOTWENDIG. Dass es keinen einfachen Installer gibt, liegt daran, dass der alte Installer mit den neuen Medien schlicht nicht mehr FUNKTIONIERT.

Es stecken also weder Boshaftigkeit noch elitäres Gehabe dahinter, sondern schlicht Notwendigkeit und ein nicht mehr funktionierender Installer, um den sich niemand mehr kümmern will.

zico
03.08.2012 01:16:36

Eigentlich - da is was wahres dran. Nicht nur mit dem Installer. Allgemein "war" Arch bis dato ein erschreckend einfach zu bedienendes System, trotz Rolling Release und KISS. Okay vielleicht lags an meiner Zeit mit Slackware, dass ich durchs AIF ohne einen Blick ins Wiki durchgesemmelt bin und das System keine 20 Minuten später lief.
Dann die zentrale rc.conf, ein einfach zu bedienender pacman. Das hat mich an Arch gefesselt - KISS *und* einfach.

Okay gut, dass AIF nun Niemanden mehr hat, der sich drum kümmert - das ist leider wohl so - aber ich hab leider auch nicht den Eindruck, als würd eman das AIF zurück "wollen". Bissl gesunder Pragmatismus (IMHO) weniger.
Und die Sache mit der rc.conf - da kenne ich mich technisch - trotz Jahren Arch - nicht genug aus, zu beurteilen, ob diese trotz systemd im alten Zustand hätte bleiben können oder ob es ander Möglichkeiten gegeben hätte (systemd nicht integrieren bsp.).

Ich bin immer noch froh ne Distri wie Arch gefunden zu haben. Aber manchmal kommts einem so vor, dass es gar nicht KISS genug sein kann um ja all die zu vertreiben, die ihre Freude am System daraus beziehen "damit" statt "daran" zu arbeiten... nur meine zwei Pfennich. Damit bezieh ich mich nicht auf die verehrten Entwickler - ich les die Mailinglists nicht um ehrlich zu sein - fehlt mir die Zeit für - lediglich die News auf al.de/org.

troutmaskreplika
03.08.2012 00:56:27

Dieser neue Installationsmodus wirkt für Neueinsteiger  eher abschreckend!Echt schade,ein krasser  Rückschritt.Vielleicht will die Arch Gemeinde auch einfach unter sich bleiben.Vorher war es selbst Linux Anfängern möglich,schnell ein Arch Grundsystem zu haben.

agaida
03.08.2012 00:03:03

Manches verstehe ich einfach nicht. Dass die Dokumentation der neuen Methode noch nicht ausgereit ist, ist richtig. Dafür sind in der Doku eingentlich keine Fehler drin, da sie noch nicht geschrieben wurden. Hat auch was für sich. Und wenn sich jemand (noch) nicht mit der neuen Installation anfreunden kann: Was solls? Der neue Installer liefert ein lauffähiges Live-System, der bootstrap ein sauberes chroot. Und damit kann man schon einiges anstellen. So was hätte ich mir für meinen Arch-Einstieg gewünscht. Ich kann also nichts schlimmes an dem Installer feststellen.

Was ich aber festgestellt habe: Kopf abschalten, klick, klick und schon falsch fällt weg, es gibt nichts mehr zu klicken. Das wird die Hürde für Neueinsteiger sicherlich eine Zeit lang ein wenig höher ansetzen. Für meine erste Installation von Arch hab ich mir Zeit genommen, da ich einfach nicht wirklich begriffen habe, was man von mir wollte. Terminal? Was ist das? Kann man das essen? Auch heute ist es so, dass ich erst mal lesen muss, was sich seit meiner letzten Installation so alles geändert hat. Das finde ich aber eigentlich nicht wirklich schlimm, da ich meine Zeit im allgemeinen nicht mit Arch-Installationen vertue. Arch wird installiert und geht dann einfach. Das wars. Das darf auch gern mal ne Minute länger dauern.

Yannux
02.08.2012 21:51:21

Moin,

erst dachte ich, dass ich Arch niemals ohne das AIF installieren könnte. So habe ich das ISO-Abbild heruntergeladen und probiert, es in einer virtuellen Maschine zu installieren - mit Erfolg. ;-)

Ich finde die Installation ohne das AIF besser, da man so dem KISS-Prinzip näher kommt. Dieses beinhaltet ja auch, dass es keine grafischen Konfigurationswerkzeuge gibt. Das AIF war aber mehr oder weniger ein solches Werkzeug.

Ich habe durch die neue Installationsroutine etwas dazu gelernt, nämlich wie man auch in ein installiertes System "gehen" kann (arch-chroot). Das hat mir dann auch gleich geholfen, GRUB wiederherzustellen, nachdem ich Windows neuinstalliert habe.

Außerdem muss man dazu sagen, dass es für Linux-Anfänger, die etwas tiefgründiger lernen wollen, besser ist, mehr dazu gezwungen zu werden, die Kommandozeile zu nutzen, denn so lernt man noch andere Befehle kennen, die man sicherlich irgendwann einmal wieder gebrauchen kann. Und hat man Arch eins bis zwei Mal installiert, kann man das ganze Prozedere auswendig. ;-)

Ovion
02.08.2012 19:52:18

Optimal! Einen Dank an dich!

Greg
02.08.2012 19:49:47
zico
02.08.2012 19:43:48

Naja ich werd das Medium definitv mal auf meinem Netbook ausprobieren. Ob ich beim abarbeiten von Zeile für Zeile was lerne, wird sich zeigen. Ich hoff zumindest, dass es wieder einen Installer geben wird oder - wie schon angesprochen - ne "Offline-Doku" geben wird.

Ovion
02.08.2012 16:00:50

Wenn man über Kabel drin ist (und der Router mit dhcp arbeitet, was in den meisten Fällen der Fall sein dürfte), reicht (zumindest bei mir) ein dhcpcd eth0 und schon habe ich Internetzugang und kann lynx oder links (beides Kommandozeilenbrowser) nachziehen.
Und ja, die aktuelle Installationsanleitung ist sicher nicht optimal für Anfänger, die Umstellung ist ja auch noch nicht lange her. Es steht dir frei, die Anfängeranleitung auf das neue System zu aktualisieren. (Community und so, ne?)
Desweiteren muss ich ehrlich sagen, dass ich die neue Installationsart auch besser finde. Sie ist in meinen Augen nicht komplizierter, nur anders, aber man lernt weit mehr über das System. Und ich finde sie auch mehr dem Arch-Way entsprechend, keine unnötigen Tools, volle Kontrolle beim Benutzer, mehr Flexibilität.

Als Beginners Guide empfiehlt sich, denke ich, übrigens der hier: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php? … 67#p288367

Reicht meinen bisherigen Experimenten nach vollkommen aus, um ein fertiges System zu erhalten, ab man weiterarbeiten kann.

Creshal
02.08.2012 15:11:20

Oh, ja. Das Zeug hab ich komplett verdrängt. Wobei das zugegebenermaßen mit späteren Versionen nicht mehr ganz so oft nötig war. Dafür hat die Bugdichte spürbar zugenommen.

Dirk
02.08.2012 15:01:01
Creshal schrieb:

Außer, dich hat irgendeiner der dutzenden Bugs im Installer erwischt, dann standest du genauso da, und hattest dich nicht vorbereitet.

… oder wenn man irgendeine spezielle Konfiguration brauchte, die vom Installer nicht vorgesehen war. Ich erinnere mich an wirrste ANleitungen im Stile von „Gehe auf ein zweites Terminal, logge dich dort erneut ein, mache XYZ, wechsele zurück zum Installer, überspringe Punkt ZYX, stelle dieses und jenes ein, wechsele auf das zweite Terminal, mache das-und-das, wechsele noch mal auf den Installer, und setze die Installation normal fort“.

So, wie es jetzt ist, müssen Besonderheiten nicht mehr berücksichtigt werden, weil sie nicht als solche auftreten.

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