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Creshal
30.09.2012 09:38:12

> Ich denke auch das viel mehr dahinter steckt als nur der Vorwand sich besser gegen Malware schützen zu müssen

Angesichts der Tatsache, dass Adobes Signier-Schlüssel wiedermal geklaut und damit Malware signiert wurde, kann man davon ausgehen, dass Malware-Schutz keinerlei praktische Relevanz hat und es nur um Kunden-Gängelung geht.

Dante
30.09.2012 07:24:22

Die Piratenpartei hat vorgestern nochmal Stellung zu SecureBoot genommen: http://www.piratenpartei.de/2012/09/28/ … cure-boot/

Ich denke auch das viel mehr dahinter steckt als nur der Vorwand sich besser gegen Malware schützen zu müssen. Mit der Verknüpfung zu UEFI und Secure Boot werden Restriktionen aufgebaut denen dem Hersteller bzw. Microsoft erlauben installierte Software zuzulassen oder zu verhindern. Somit wird der Käufer seines eigenen erworbenen Produkts quasi entmündigt. Sicher gibt es zahlreiche Diskussionen darüber wie man das umgehen kann (noch). Aber es sollte nicht Sache irgendeines Herstellers sein zu bestimmen, was auf meinen Rechner laufen soll oder nicht. Ich weigere mich hier mein Recht auf das erworbene abzugeben zu Gunsten einiger Monopolisten.

Dante

piet
12.06.2012 17:56:54
Creshal schrieb:

@maik: Wie gesagt, der einzige Vorteil, den ich so weit sehen kann, ist die Vereinheitlichung zwischen den Distributionen. Angeblich lässts sich auch besser optimieren, aber die Schmerzen hab ich mir noch nicht angetan. Default sieht man jedenfalls keinen Unterschied in der Bootgeschwindigkeit.

Wieso Vereinheitlichung?
Ubuntu wird erstmal bei Upstart bleiben.
Debian wird auch nicht wechseln, da systemd nur unter Linux funktioniert und Debian neben dem BSD-Kernel auch noch den Hurd als Unterbau anbietet.
Slackware nutzt seit anbeginn der Zeit BSD-Init.
Ich sehe da (erstmal) nur einen weiteren Ansatz, der vermutlich zügig eine große Verbreitung erfahren wird.

open-source greg schrieb:

Ich würde mal sagen die Qualität von Systemd kann man daran erkennen, wieviele Posts im Forum von Problemen mit diesem handeln.

Mmhh? Sind es so viele? Ich habe da aktuell nichts bemerkt, bin beruflich aber auch ziemlich eingespannt.

cu

maik
12.06.2012 17:50:47
Creshal schrieb:

@maik: Wie gesagt, der einzige Vorteil, den ich so weit sehen kann, ist die Vereinheitlichung zwischen den Distributionen.

Wenn man natürlich nur eine Distribution richtig aktiv nutzt (auf dem Desktop nur noch Arch Linux und auf dem Notebook, was aber nur selten verwendet wird, Ubuntu 10.04 LTS), ist dieser Vorteil aus persönlicher Sicher fast vollständig zu vernachlässigen.

Eine letzte Frage noch dazu:

Noch wird niemand dazu gezwungen.

Wird sich dies denn in absehbarer Zeit ändern? Heißt, ist bei Arch Linux irgendwann einen Zwangswechsel von init auf systemd geplant?

Creshal
12.06.2012 11:46:33

Man muss fairerweise dazu sagen, dass die Leute freiwillig Betatester spielen. Noch wird niemand dazu gezwungen.


(@Mods: Können wir den Thread nicht so langsam aufsplitten?)

open-source greg
12.06.2012 11:35:11

Ich würde mal sagen die Qualität von Systemd kann man daran erkennen, wieviele Posts im Forum von Problemen mit diesem handeln.

Kinch
12.06.2012 09:52:50

systemd, mag vielleicht die schönere Architektur haben, etwas schneller sein, etc pp. Das sind alles aber eher nicht-funktionale Features. Auf der Funktionalen-Seite: Ich denke, das Optimum einer systemd Konfiguration auf einem jetzigen System wäre, wenn es genauso gut läuft wie die jetzige Lösung. Wenn man basteln mag kann man die Umstellung gerne in Angriff nehmen, wenn es einem — wie mir — völlig egal ist, wie sein System initialisiert wird, Hauptsache es wird so initialisiert wie man sich das vorstellt, kann man es auch lassen.

Wenn systemd auf meine Platte kommt, dann nur weil Archlinux darauf umsteigt. Das wäre mir auch egal, solange ich da nix für machen muss.

Creshal
12.06.2012 09:00:17

@maik: Wie gesagt, der einzige Vorteil, den ich so weit sehen kann, ist die Vereinheitlichung zwischen den Distributionen. Angeblich lässts sich auch besser optimieren, aber die Schmerzen hab ich mir noch nicht angetan. Default sieht man jedenfalls keinen Unterschied in der Bootgeschwindigkeit.

Destructor
11.06.2012 21:08:24

Jo, das "Bloatware" und Paketgrösse war mir nicht ganz klar. big_smile

Trotzdem sehe ich keinen Nachteil in systemd.

maik
11.06.2012 20:23:29

Ich möchte mich gerne an der Abschweifung vom UEFI Secure Boot beteiligen ( big_smile ), weil mich beim Lesen des Themas gerade eine essentielle Frage beschleicht: Welche Vorteile bringt es denn eigentlich tatsächlich, auf systemd als Systemstarter umzusteigen, außer dass - um die gefallen Argumente kurz zusammenzufassen - der Wechsel umständlich und der init-Daemon angeblich nicht mehr zeitgemäß ist?

mannohneschuh
11.06.2012 17:32:05
oenone schrieb:
mannohneschuh schrieb:

Und bestimmte Einschränkungen (kein seperates /usr zB) nerven auch.

Das ist auch falsch. Du kannst immer noch dein /usr auf einer separaten Partition haben.

stimmt.

oenone
11.06.2012 16:53:43
hiob schrieb:

Wohl oder übel wird es mit der Einführung von Windows 8 nur noch Hardware mit aktivierter SecureBoot-Unterstützung geben.

Nein. Lediglich für die ARM-Architektur ist SecureBoot eine Voraussetzung für Windows 8. Und selbst wenn zukünfige Hardware SecureBoot unterstützt, es wird meistens deaktivierbar sein. Falls nicht wird die Hardware als "defekt" zurückgeschickt.

mannohneschuh schrieb:

Und bestimmte Einschränkungen (kein seperates /usr zB) nerven auch.

Das ist auch falsch. Du kannst immer noch dein /usr auf einer separaten Partition haben.

Creshal
10.06.2012 22:40:54

@Destructor Es geht nicht um die Paketgröße. Was will ich mit einem inetd-Ersatz, den ich nie benutzen werde? Warum eine schlechte Syslog-Implementierung mitliefern, die so wenig kann, dass man sie eh durch rsyslog/… ersetzt, sobald man mehr als die Defaultconfig braucht (und dann tuns andere syslogger auch)? Usw. usf.

mannohneschuh
10.06.2012 21:25:16
Destructor schrieb:

Naja, bei mir läuft systemd ohne Probleme. MIch nervt nur das keine localetime geht. Aber ansonsten rennt das Teil.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist immer das Argument mit "Bloatware". Man könnte fast meinen ihr habt noch einen Rechner von 1995 mit 24MB RAM und 500MB HDD. Falls ja, gibt es sicherlich kleinere Distris als ArchLinux. Falls nein, was stört euch daran. Ist doch egal ob das 10MB hat oder 100MB.

Wie erwähnt ich nutze systemd hier auch seit einer Weile, und es läuft ja auch ziemlich gut. Und ist ja auch gut konfigurierbar wenn man den Dreh raus hat. Aber: Es ist nicht bloat weil es xxMB Paketgröße hat (installier mal das oxygen-icon-set wink ), sondern weil es einfach zu komplex ausgerichtet ist.
btw: was ist denn localtime?

Destructor
10.06.2012 17:27:08

Naja, bei mir läuft systemd ohne Probleme. MIch nervt nur das keine localetime geht. Aber ansonsten rennt das Teil.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist immer das Argument mit "Bloatware". Man könnte fast meinen ihr habt noch einen Rechner von 1995 mit 24MB RAM und 500MB HDD. Falls ja, gibt es sicherlich kleinere Distris als ArchLinux. Falls nein, was stört euch daran. Ist doch egal ob das 10MB hat oder 100MB.

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